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Autorin Verena Steiner zeigt in ihrem neuen Buch "Lernpower", wie man Lernen so gestalten kann, dass es nicht nur mehr Erfolg, sondern auch mehr Spaß bringt.
Der Berufsalltag des 21. Jahrhunderts ist geprägt von der Prämisse lebenslangen Lernens. Die Phase der Ausbildung endet, entgegen der Tradition früherer Generationen, weder mit einem abgeschlossenen Studium noch mit dem Berufseinstieg. Lernen im Alltag, unter Berücksichtigung der für Körper und Seele notwendigen Work-Life-Balance, ist oft eine schwierige Herausforderung. Wie steigere ich meine Motivation? Was können wir tun, um unsere Vorhaben mit dem nötigen Elan anzugehen? Wo müssen wir ansetzen, um effizienter zu lernen und die Dinge rascher zu begreifen? Wie lässt sich das Gelernte besser im Gedächtnis behalten? Und wie organisiere ich mein Lernen so effizient wie möglich? Diesen Fragen geht Verena Steiner in ihrem neuen, soeben publizierten Ratgeber Lernpower - Effizienter, kompetenter und lustvoller lernen auf den Grund und erläutert auf anschauliche Weise, wie man mehr Lernpower, das heißt, mehr Lust, Einsatz und Kompetenz entwickeln kann.
Die studierte Biochemikerin Verena Steiner, als Autorin bekanntgeworden durch ihre Bestseller Exploratives Lernen und Energiekompetenz, befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Lernen. 1998 entwickelte sie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich das Kursprogramm "Lernen mit Lust!". Nach einer Gastprofessur an der Universität für Bodenkultur in Wien ist sie heute als freischaffende Autorin, Referentin und Lehrbeauftragte im In- und Ausland tätig. Für ihr Wirken wurde sie 1998 mit dem Lady-Waterman-Preis ausgezeichnet und 2006 zur Ehrenrätin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ernannt.
Selbstmanagement ...
Steiner verdeutlicht einprägsam, in klar verständlicher Sprache und auf anschauliche Weise, wie man beim Lernen das Ruder selbst in die Hand nehmen, Schlüsselkompetenzen verbessern und Lernpower entwickeln kann. Neben besserem Selbstmanagement geht es vor allem darum, die wirksamsten Lern- und Gedächtnisstrategien kennenzulernen, sie zu nutzen und so Lernpower aufzubauen. Zunächst werden wichtige Grundkompetenzen wie Lesen, Zuhören, Notizenmachen und Repetieren hinterfragt und vertieft. Anschließend geht es um kluges Selbstmanagement; es gilt, sich selbst und sein Lernen klug zu führen, zu organisieren, seine Neugier zu kultivieren, sowie sich immer wieder neu zu motivieren. Zu guter Letzt werden die wirkungsvollsten Lern- und Gedächtnisstrategien erläutert und erprobt.
Aktives Lernen ...
Bereits in ihren bisherigen Bestsellern dekuvrierte Steiner, dass Lernstil etwas sehr Individuelles ist. Daher sei es wichtig herauszufinden, welche Strategien für das eigene Lernen besonders effizient sind. Die Schlüssel zum Erfolg des explorativen Lernens seien Neugierde und die Lust, sich selbst und die Prozesse rund ums Lernen zu beobachten und damit zu experimentieren. Denn nur durch Selbstbeobachtung finde man den subjektiven, optimalen Lernstil. "Exploratives Lernen" vermittelt grundlegendes Wissen über die Prozesse des Lernens, über Denkstile, Konzentration und Gedächtnis.
In ihrem neuen Opus Lernpower geht Steiner aber weit über diesen eher theoretischen Ansatz hinaus. Zunächst definiert sie das Lernpower-Konzept: "Lernpower ist die Lust und die Energie", die man verspürt, wenn man "ein Lernvorhaben selbstbestimmt, mit vollem Einsatz und den nötigen Kompentenzen anzupacken" weiß. Als notwendige Faktoren des Konzeptes beschreibt sie drei einander ergänzende Ebenen: Selbstmanagement, aktives Lernen und exploratives Lernen. Erläuternde Texte, Fallbeispiele, Fragebögen und Übungen wechseln einander im Buch ab. Würde man die Kompetenz des Ratgebers von den Headlines der einzelnen Kapitel ableiten wollen, könnte man voreilig von an der Oberfläche bleibenden Binsenweisheiten sprechen. Der real radikale Unterschied ist aber, dass sich hinter Titeln wie "Frischen Wind ins Lesen bringen", "Klug Notizen machen", "Sich zum Handeln überwinden", "Für Pausen und Erholung sorgen" oder "Wirkungsvoll repetieren" fundierte, wissenschaftlich belegte Ergebnisse sowie Einsichten Studierender verbergen und mit Steiners eigener, langjähriger Erfahrung zu einem kompakten und profunden Leitfaden fusionieren.
Steiner unterscheidet Lernende in vier Kategorien: den Fokussierten, den Verzettelten, den Aufschieber und den Distanzierten. Ideal wäre es, beim Studieren den persönlichen "Explorergeist" zu entwickeln: "Explorieren heißt erforschen, ausprobieren und auskundschaften." Der Explorergeist setzt Neugier voraus und evoziert im Endeffekt Interesse an a priori sperrig und uninteressant wirkenden Inhalten. Leicht gewöhnungsbedürftig erscheinen anfangs die, wahrscheinlich aus dem Umstand, dass die Basis der Texte primär als Kolumnen im Zürcher Tagesanzeiger publiziert wurden, geborenen markanten, markigen Termini wie "Memory Cartoon", "asiatisches Paradoxon", "Magische Minute" oder die "Teddybär-Methode". Hinter Letzterer verbirgt sich beispielsweise der durchaus plausible, detailliert beschriebene Vorschlag, ein Stofftier als virtuellen Lern-Sparing-Partner zum kommunikativen, lautstarken Lernen, Abprüfen und Dozieren zu verwenden.
Exploratives Lernen ...
In ihrem Resümee postuliert Verena Steiner: "Lernpower bedeutet Lust, Einsatz und Kompetenz" - wenngleich sie einräumt, dass jedes Individuum sich bewusst sein muss, dass es divergierende Ansätze und Lösungen gibt, deren subjektiv idealer Einsatz durch Experimente erst herausgefunden werden müssen. Schlussendlich zitiert Steiner den BBC-Moderator Jacob Bronowski, der in seiner Sendung The Ascent of Man die Historie der Wissenschaft und Technologie erklärt, mit der luziden Erkenntnis: "Die stärkste Kraft im Aufstieg des Menschen ist die Freude am eigenen Können. Er tut begeistert, was er tut, und was er gut getan hat, möchte er noch besser tun." (Gregor Auenhammer, DER STANDARD, Printausgabe, 9./10.4.2011)
Buchtipp
Verena Steiner: "Lernpower. Effizienter, kompetenter, lustvoller lernen. Die besten Strategien für Studium und Weiterbildung". € 18,50 / 256 Seiten. Pendo Verlag, München/Zürich 2011
Die Bildungslandschaft ist in Bewegung. Mit dem Auslaufen der Lehrgänge universitären Charakters verändert sich auch der MBA-Anbietermarkt. Eine Aufwertung dieses akademischen Abschlusses werde erwartet
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EU unterstützt diverse Aus- und Weiterbildungsprogramme
Mitarbeiter müssen sich häufiger und schneller weiterbilden als noch vor fünf Jahren
Vergabe des Stipendiums für das Masterstudium Innovationsmanagement: Die Donau-Uni Krems freut sich auf eine ideenreiche Modedesignerin
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Fast 60 Prozent bilden sich in der Freizeit beziehungsweise berufsbegleitend fort
Auszeichnung für Maßnahmen zur Höherqualifizierung im Betrieb
Mit Erfahrung zum Zeugnis nach Vorbild Oberösterreichs - AK und Land fördern Bildungsoffensive mit 180.000 Euro
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Das erste von vier STANDARD-Stipendien wurde letzte Woche vergeben - Verena Stricks kann ab Herbst ein Masterstudium an der Modul Uni belegen
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Kulturen und Mentalitäten sind über Sprachen zugänglich - Wie man sich als Anfänger fühlt und was einen antreibt weiterzulernen, erzählt Uniport-Chef Bernhard Wundsam
Im Mediencluster St. Marx hat das Forum Journalismus und Medien Wien seine Heimat gefunden
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Lernende zahlen mehr als ein Fünftel der Kosten selbst - Pro Jahr werden in Österreich 2,6 Milliarden Euro für Weiterbildung aufgewendet
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Eine vernetzende Dachmarke soll für mehr Qualität im Bildungsberatungssektor sorgen und für mehr Durchblick im Weiterbildungsdschungel
Im Schnitt saß 2010 jeder Angestellte insgesamt 29 Stunden in Schulungen
Lernen ist wie Fahrradfahren ... wenn man es erst einmal draufhat, verlernt man es nie wieder!
Das Problem ist, dass uns das Lernen meist in jungen Jahren vermiest wird. Daher halte ich die "lustvolle" Herangehensweise, wie im Titel genannt, für sehr gscheit.
Folgende Einflussfaktoren auf mein Lernverhalten habe ich ausgemacht:
1. Tageszeit/Lernkurve
2. Individueller Energiestatus
3. Körperhaltung
4. Ruhe/Lärmkulisse
5. Lichteinfall/Lichtintensität
6. Adäquate Lernmaterialien
7. "X"unde Mischung aus "digitalem" und "analogem" Lernen
8. Häppchen Lernen
9. "X"unde Mischung aus "Erkenntnis" und "Auswendig"-Lernen
10. Lernen in Schrift, Bild und Wort
Und das Wichtigste überhaupt ...
Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen ... ;-)
Lebenslang lernen... hat für mich einen gewissen, unguten Beigeschmack. Es geht doch letztlich nicht darum, den Menschen das Leben angenehmer zu machen, damit sie glücklicher sind. Ich glaube eher, dass das lebenslange Lernen aus wirtschaftlichen Gründen den Menschen schmackhaft gemacht werden soll. Die Wirtschaft braucht doch qualifizierte und karrieregeile Arbeiter, nicht Leute, die sich zurücklehnen und das Leben einfach so genießen.
Ich fänd's halt blöd, wenn das lebenslange Lernen irgendwann einmal ein Selbstverständnis erreicht hat, dass manch einer unter Zugzwang kommt, um nicht blöd dazustehen. Es muss meiner Meinung nach auch in Ordnung sein, wenn man z.B. keine Lust auf Fremdsprachen hat.
Schauen Sie sich doch einmal Kinder im Vorschulalter an! Die lernen eigentlich ständig, ohne dass sie irgendeinen Zwang von außen brauchen (im Gegenteil, das hält sie sogar eher ab). Leider reichen ein paar Jahre Schule meist aus, um diesen natürlichen Lerneifer zu vernichten. Aber: wer es schafft, sich sein Interesse nicht austreiben zu lassen und zu lernen, was ihn freut, hat meiner Meinung nach die besten Chancen, nicht irgendwas lernen zu müssen, weil er muss.
Ich glaube auch: wenn man auf die Welt kommt, dann ist noch 100% Motivation da. Je älter man wird, und um so mehr man sich anpasst, desto weniger ist man seinem eigenen Interesse nachgegangen, und desto weniger ist noch die anfängliche Motivation vorhanden.
Und irgendwann ist es dann soweit, dass man doch bitte lebenslang lernen soll. Von selbst kann man sich dann schon nicht mehr aufraffen, weil die anfängliche Motivation nahezu verschwunden ist. Dann soll man sich selbst motivieren (ist ja wie sich selber kitzeln - geht eigentlich nicht). Und wer das nicht tut, ist dann ein fauler Sack, eigentlich eh selbst Schuld und hat dann auch nix verdient. Der soll dann auch arm bleiben.
Die Forderung nach lebenslangen Lernen müsste nicht sein.
nach wie vor eines der besten Dinge im Leben. Ich war von meiner Schulzeit her auch sehr negativ dem Lernen ggü. eingestellt. Erst als ich bereits über 30 war habe ich beschlossen zu nebenberuflich zu studieren und es waren bisher die besten Jahre meines Lebens (und das war vorher auch nicht grade langweilig). Lernen ist seitdem für mich etwas, dem ich uneingeschränkt positiv gegenüberstehe. Es gibt wenig schönere Dinge, als seinen Horizont zu erweitern und die Welt die uns umgibt immer besser zu verstehen. Der Prozess des Lernens selbst und die Befriedigung Dinge zu durchschauen sind die primäre "Belohnung" für diese grundlegende Aktivität des menschlichen Organismus.
Ich habe eh nichts gegen das Lernen an sich. Für mich ist aber ein wirklich entscheidender Unterschied, ob ich lernen soll oder lernen will. Wenn ich lernen will, dann tue ich das eh. Warum auch nicht? Dann habe ich ja Lust darauf. Wenn ich aber lernen soll, dann gefällt mir das gar nicht (deswegen bin ich auch kein Freund von normalen Schulen).
Und mir kommt es hier schon so vor, als wenn ich Lernen soll. Das hätten doch wenigstens gerne die Wirtschaftsmenschen und die Politiker, glaube ich. "Immer schön fit bleiben, falls wir dich mal brauchen sollten."
Mich macht diese Kapitalismusmaschinerie mit ihrer ganzen Heuchelei und Verlogenheit schon ein wenig fertig...
DIe Aussage "Immer schön fit bleiben, falls wir dich mal brauchen sollten." ist nur eine Seite.
Wollen Sie gerne bessere Jobs - dann können Sie's auch als Hineis sehen: "Sie sitzen da, ohne sich weiter zu bilden. Wenn Sie in 10 Jahren einen der Jobs haben wollen, können wir Sie heute schon dadurch iunterstützen, indem wir ihnen sagen, dass Sie dafür noch KnowHow aktualisieren und aufbauen müssen."
Real und praktisch gesehen stimmt das schon. Aber das liegt ja nicht daran, dass das ein Naturgesetz wäre, oder so, sondern dass das sich mehr oder weniger bewusst so gewollt wurde. Man steht da schon unter Zugzwang, finde ich.
Denn die einfachen Arbeiten, die wurden wegrationalisiert oder ins Ausland verlagert. Und das Wissen hat ja bereits eine Halbwertszeit bekommen. Eine Tätigkeit sein Leben lang zu machen, dazu besteht ja kaum noch die Chance.
Ich finde es blöd, wenn man durch die Marktwirtschaft gezwungen wird seine jetzige Profession aufzugeben, um etwas Profitableres zu machen. Dazu muss man dann lernen. Notgedrungen, und nicht freiwillig.
Wie gesagt: die Kapitalismusmaschinerie...
WER sollte SIe für unqualifizierte Tätigkeiten denn gut bezahlen?
Wenn Sie was ein Leben lang machen wollen, wird die Einzige Lösung sein, sich selbstständig zu machen und selbst dafür zu sorgen, dass Sie ausreichend Kunden haben.
Auch in der eigenen Profession wird in der Rgel dazulernen nötig sein - dass sich 30 Jahre nichts ändert, wär ja wohl ungewöhnlich.
Ich gebe Ihnen ja recht, wie gesagt: "Real und praktisch gesehen stimmt das schon."
Früher konnte man schon ein Leben lang z.B. ein Schneider sein. Aber je schneller sich das Rad der Marktwirtschaft dreht, desto schwieriger wird es für einen Schneider. Für Menschen, die sich nicht fortbilden wollen (weil man vielleicht zufrieden ist), für die wird es immer enger. Fortbilden MUSS man sich, weil man sonst untergeht. Fortbilden und Lernen der Marktwirtschaft zuliebe, oder besser gesagt, den Unternehmern, Managern und Politikern zuliebe. Und das finde ich traurig. Es müsste nicht so sein, aber er wird halt doch immer mehr so. Für die, die das nicht schaffen, ist das eine wenig schöne Entwicklung. Und das ist ungerecht.
Was wäre die Alternative?
Geschützte Jobs ohne besonderen Nutzen garantieren und bezahlen, nur damit sich die Leute nicht die Mühe machen müssen, für Ihr Geld sogar auch Weiterbildung in Kauf zu nehmen?
Wer braucht besipielsweise noch Buchhalter ohne EDV-Kenntnisse? Vor 20 Jahren war das noch ok. Weiterbilden? - Wenn das nicht ok ist, Was soll man mit denen machen? unproduktiv und bezahlt im Eck sitzen lassen, nur damit die sich nicht der Unbequemlichkeit aussetzen müssen, notwendige neue Skills zu erlernen?
Mit der jetzigen Gesellschaft und deren Wertesystem sehe ich auch keine Alternative. Das Leistungsprinzip ist halt einfach nicht gerecht. Dort wird immer der gewinnen, der am meisten leistet (oder sonst wie geschickt genug ist). Der Bessere gewinnt. Wer nicht besser ist, der kann nur hoffen, oder sich mit Konsum, Drogen, Religion oder was auch immer etwas vormachen. Sich solidarisieren und demonstrieren wäre auch eine Option. Aber naja...
In meinen Augen ist das halt ein Symptom von vielen. Es läuft halt insgesamt (und global) falsch. Die 'Macher' kümmern sich um ihr eigenes Wohlergehen, nicht um das aller Menschen und auch der Umwelt. Das Wohlergehen aller ist ihnen nur dann wichtig, wenn es etwas mit dem ihrigen zu tun hat.
Pech gehabt.
Naja - aber ohne zur Bereitschaft zur Weiterbildung wollen Sie im endeffekt herumsitzen, ohne einen sinnvollen (!) Beitrag zu leisten? Dass sich die benötigten Fertigkeiten im Laufe der Jahrzehnte ändern, werden Sie nicht abstreiten.
Ich halte es eher für eine Horrorvorstellung, mit 25 aufzuhören, sich weiter zu entwickeln.
Wenn Sie das system ändern wollen, fangen Sie damit an: Bezahlen Sie dem Briefträger, der Friseuse, etc mehr, auch wenn sie keine zusatzleistungen bekommen. Wenn's genug Leute machen, ist Ihr System umgesetzt. Veränderungen passierne nicht dadurch, dass man sie von Anderen einfordert - sondern dadurch, dass man SELBST anpackt und was verändert.
So, um das nicht ewig in die Länge zu ziehen (auch wenn's interessant ist!):
"Veränderungen passierne nicht dadurch, dass man sie von Anderen einfordert - sondern dadurch, dass man SELBST anpackt und was verändert."
Genau! Ja, mir scheint, das ist jetzt fast ein Eigentor - in gewisser Weise halt. Denn genau das ist es doch, was ich auch will: Nicht vom Bürger das lebenslange Lernen einfordern, sondern alles so gestalten, dass jeder nach seinen Vorstellungen leben kann (in verantwortlicher Art und Weise natürlich). Dafür sollte sich der Staat einsetzen. Für den Menschen (und die Umwelt), nicht für die Wirtschaft.
Und: ja, ich gebe gerne Geld her. Aber ich gebe es nur denen gerne, die es nicht fordern und die es wirklich benötigen.
Besondersd, wenn man Geld braucht, um bequemer zu leben. Bestens ist es, dass man eine grosse Interese darin hat, was zu lernen, dabei noch Geld damit verdienenden kann. Dann wird man hoch motiviert, und lernt man auch gern dafuer.
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