Österreichs Gletscher im Schnitt um 14 Meter geschrumpft

8. April 2011, 13:04
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    foto: apa-foto: g. lieb

    Aufnahmen des Wasserfallwinkelkees in der Glocknergruppe aus dem Jahr 2008 (oben) und 2010: Hier war die Schmelze überdurchschnittlich hoch. Darunter eine Übersichtsgrafik zur Gesamtlage:

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    grafik: apa

Schmelze entspricht dem Trend der letzten zehn Jahre - kein einziger Gletscher ist gewachsen

Innsbruck - Bei den österreichischen Gletschern hat sich für das Jahr 2009/10 ein mittlerer Längenverlust von 14,1 Metern ergeben. Das entspreche dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre, hieß es am Freitag bei der Pressekonferenz des Österreichischen Alpenvereins (OeAV) in Innsbruck, bei der der aktuelle Gletscherbericht präsentiert wurde. 82 Gletscher sind demnach zurückgeschmolzen, sieben blieben stationär. 20 sogenannte Gletscherknechte des Alpenvereins haben für den Bericht mit Helfern 89 der 94 Gletscher im September bei teilweise winterlichen Bedingungen untersucht. Die Daten werden im seit 1891 bestehenden Archiv des OeAV gesammelt.

Die größten Rückgänge wurden mit 71,7 Meter am Wasserfallwinkelkees in der Glocknergruppe, mit 61,8 Meter am Obersulzbachkees in der Venedigergruppe und mit 58,4 Meter am Vernagtferner in den Ötztaler Alpen gemessen. Diese Werte sind größere als in den vergangenen Jahren.

Kein einziger ist gewachsen

Während im vorigen Berichtsjahr ein Gletscher vorgestoßen ist, hat sich dieses Mal keiner einziger ausgeweitet. Die Längenverluste lagen so wie im vergangenen Jahr im Durchschnitt der letzten Dekade, einige Gletscher schmolzen aber deutlich mehr als im vorigen Jahr. Dafür verloren nur acht Gletscherenden über 30 Meter, während es 2008/2009 noch zehn waren.

"Der Winter brachte nur durchschnittliche Niederschläge und die Wintertemperaturen lagen 0,6 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel. Im Sommer waren die Temperaturen ebenfalls überdurchschnittlich und so ist es nicht verwunderlich, dass die Gletscher weiter zurückgehen", erklärte die Leiterin des OeAV-Gletschermessdienstes, Andrea Fischer.

Noch ist genug Substanz vorhanden

Trotz der Rückgänge gehöre die Existenz der heimischen Gletscher aber nicht so bald der Vergangenheit an: Jene mit den stärksten Verlusten seien selbst recht groß. Die mittlere relative Längenveränderung der zehn Gletscher mit den stärksten Rückgängen im Berichtsjahr betrage ein Prozent, sagte Fischer.

Zwei Gletscher, das Kleineiser Kees in der Glocknergruppe und das Prägrat Kees in der Granatspitzgruppe, wurden aus dem Messprogramm genommen, da durch den Rückgang keine aussagekräftigen Messungen durchführbar waren. (APA/red)

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modell t5
22
14.4.2011, 22:27
Frage!

Um wieviel hunderstel Grad wird es im Jahr 2050 kälter, wenn wir alle auf dieser Welt von heute auf morgen die CO2-Emissionen praktisch auf Null reduzieren, indem wir uns auf steinzeitliches Niveau begeben?

Searles
 
01
15.4.2011, 19:31

1. Es wuerde nicht kaelter, sondern wahrscheinlich leicht waermer http://themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/i... &width=850

2. Klar, Investitionen in erneuerbare Energien befoerdern uns in die Steinzeit waehrend das Verbrennen fossiler Brennstoffe mit 100 Jahre alter Technik Modernitaet garantiert...

1000undeine8
01
17.4.2011, 11:58

das stimmt so nicht. nur bei *konstantem* CO2-gehalt (die rosa linie in der abb. des links) kommt es noch zu weiterer erwärmung. der CO2-gehalt bleibt aber nur dann konstant, solange noch eine kleine menge emittiert wird (wegen der aufnahme von CO2 in ozeane u. vegetation). bei *null* emissionen kommt es rasch zu einer stabilisierung von CO2-gehalt und temperatur (es würde allerdings jahrhunderte dauern, bis wieder das vorindustrielle niveau erreicht wird).

http://www.nature.com/ngeo/jour... eo813.html
das haupt-ergebnis der studie:
http://www.realclimate.org/images/cc... itment.jpg

modell t5
11
16.4.2011, 01:06
Na ausgezeichnet!

Wir zahlen -zig Billionen Euro, damit es wärmer wird.

Find ich toll, wirklich!

Searles
 
00
16.4.2011, 06:12

Rechne mal bitte vor - wie hoch waere der volkswirtschaftliche Verlust, wenn wir unsere Energiewirtschaft auf erneuerbare Energien innerhalb der naechsten 30-40 Jahre umstellen?

Al Borland
00
15.4.2011, 08:25

Wollten Sie auch immer schon wissen, wie lang Ihre Fußnägel werden, wenn Sie sie nie wieder schneiden?

modell t5
00
15.4.2011, 08:38
Die Frage ist ernstgemeint

und die Beantwortung kann doch nicht so schwierig sein. Die Klimamodelle rechnen uns ja bis auf die Nachkommastelle genau aus, wie warm es werden wird, wenn wir soundsoviel CO2 emittieren. Man könnte die Klimamodelle auch befragen, was passiert, wenn wir alle CO2-Emissionen kappen.

Was die Einsparungen EU-weit kosten, war unlängst hier im Standard zu lesen. Da ging es um -zig Billionen (nicht billions!) Euro. Ich möchte jetzt wissen, was das bringt. Ihr Hinweis auf die Fußnägel ist in diesem Zusammenhang wenig hilfreich.

1000undeine8
01
15.4.2011, 20:51

ihre frage riecht viel zu sehr nach troll-posting, um ernst genommen zu werden. keine CO2-emissionen bedeuten nicht die steinzeit, schon gar nicht in österreich. immerhin bezieht diese land schon jetzt 30% seines energiebedarfs aus erneuerbaren quellen, während es für die 7-8 mio. t erdöl, die es jährlich importiert, mehrere milliarden euro hinblättert. wieviel es im jahr 2050 dafür blechen wird, ist noch viel schwieriger zu prognostizieren als die klima-entwicklung, scheint aber die verfechter fossiler energieträger viel weniger zu interessieren.

modell t5
00
16.4.2011, 01:05
Österreich macht es ganz geschickt

Es kauft billigen Atomstrom aus Tschechien und füllt damit die Speicherkraftwerke. Auf diese Weise veredelt man nicht erneuerbare Energie zu Erneuerbarer.

Und das Erdgas müssen wir importieren, wenn kein Wind geht und die Sonne nicht scheint. Denn dann nützen auch die installierten Gigawatt an Leistung nichts. Auch der größte Windpark produziert keinen Strom, wenn kein Wind geht. Diese triviale Tatsache scheinen viele nicht zu verstehen.

Searles
 
11
16.4.2011, 06:15

"Und das Erdgas müssen wir importieren, wenn kein Wind geht und die Sonne nicht scheint"

und

"und füllt damit die Speicherkraftwerke"

Logik ist so nicht deine Staerke, oder?

aleph null
00
15.4.2011, 06:31
Diese Frage wird wohl unbeantwortet bleiben

aus gutem Grund.

Searles
 
00
15.4.2011, 19:34

Warum? Wurde eh durchgerechnet.

aleph null
00
15.4.2011, 20:41
Richtig!

Und rausgekommen ist, dass die ganze CO2-Einsparerei nichts nutzen wird.

Searles
 
00
16.4.2011, 06:13

Doch, schon. Die Dosis macht das Gift.

F S 3
00
16.4.2011, 13:58
:) Das dachten sich auch die Agenten der "Finanziellen Internationalen". - Doch die Realität sah aber gottseidank anders aus: Selbst nach einer Überdosis an…

…Werbemitteln, zahlreich in den Wind geworfenen PR-Budgets und diversen Nobelpreisgeschenken will ihr "Gift" nicht so recht wirken.

Bloß bei manch Übersensensitiven setzt die retardierende Wirkung des besagten "solvent green" übermäßig schnell ein.

Blöd gelaufen.

Searles
 
00
16.4.2011, 18:17

Wow, gratuliere zu 203 - ganz sicher unabhaengigen - Followern.

aleph null
11
14.4.2011, 21:32
In den frühen 70-iger Jahren fürchteten sich die Menschen davor, dass die Gletscher länger werden

Die älteren Semester werden sich noch erinnern. Im Jahr 1972 gab es eine Konferenz in Rode island mit dem Thema "The Present Interglacial, How and When will it End?", die in einen besorgten Schreiben an Präsident Nixon mündete.

http://preview.tinyurl.com/5tuyh3t

Diese Fakten hindern die Klimaalarmisten nicht darin, die Geschichte der Klimawissenschaften in Orwellscher Manier umzuschreiben. Da wird behauptet, dass global cooling nur in den Medien eine Rolle gespielt hätte usw. Was soll man dazu sagen?

Vielleicht der jungen Generation den Rat geben: "Lernts Geschichte". Das schützt auch vor dem Irrtum, zu glauben, die Amis hätten die Kazetts erbaut.

aleph null
02
14.4.2011, 22:12
Besonders pikant in diesem Zusammenhang;

damals wie heute wurde vor Wetterextremen, Hochwasser, Missernten etc. gewarnt :-)

Und nicht nur das, zum Teil sind sogar die handelnden Personen identisch. John Holdren, nunmehriger Berater von Obama, glühender Verfechter einer globalen carbon tax und ein Alarmist erster Klasse, schwamm in den 70-igern auf der global cooling-Welle.

Alarmisten haben eben immer Hochsaison.

meine güte1
14
13.4.2011, 23:01
Im 4. Sachstandsbericht des IPCC

steht drinnen, dass die CO2-bedingte Erwärmung eine Signatur hätte und zwar in Form eines hotspots über den Tropen.

http://www.ipcc.ch/pdf/asses... apter9.pdf

Das Problem dabei; dieser Hotspot wurde nie gefunden. Nicht einmal das Hockey-team hat es mit ihrer statistischen Wurstmaschine geschafft, irgendwo einen eindeutigen hotspot nachzuweisen, und das obwohl die "globale Erwärmung" schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Genau genommen ist damit die Theorie der CO2-bedingten Erwärmung widerlegt ODER das zugrunde liegende Computermodell ist falsch.

Was sagt real-climate dazu?

1) auch andere forcings können diese Signatur haben - im Widerspruch zum IPCC-Berich
2) die Satellitendaten sind falsch
3) wurscht

meine güte1
12
14.4.2011, 11:10
Hier noch der Link von realclimate:

http://www.realclimate.org/index.php... -the-bray/
____
"The 'hot spot' is not a signature of GHGs,..."

Gavin Schmidt
____
Vielleicht sollte G. Schmidt den IPCC-Bericht lesen.

1000undeine8
00
14.4.2011, 18:36

im gegensatz zu gavin schmidt sollten sie noch einmal den IPCC-bericht nachlesen. dann würde vielleicht auch ihnen auffallen, dass in der abb. 9.1 die simulierten "forcings" des 20. jhdts. dargestellt sind. in abb. 9.1a (solares forcing) ist der "hot spot" nur deshalb kaum sichtbar, weil sich die sonne nicht viel geändert hat. er ist unumstritten *keine* GHG-spezifische signatur, sondern folge der änderung des feucht-adiabatischen temperatur-gradienten.

die abkühlung der stratosphäre, die im oberen bereich der abbildungen erkennbar ist (blau) hingegen schon. sie würde im fall einer erwärmung durch die sonne nicht auftreten.

die satelliten-daten dazu:
http://www.ssmi.com/msu/msu_d... ml#figures

meine güte1
00
14.4.2011, 19:42
Halbwahrheiten!

Für das stratospheric cooling ist das Ozon maßgebend.

Dass der hotspot eine GHG-spezifische Signatur ist, geht aus dem IPCC-Bericht hervor.

1000undeine8
00
14.4.2011, 21:15

die ozonlöcher sind über den polen, nicht den tropen. der IPCC-bericht behauptet nirgendwo, dass troposphärische erwärmung GHG-spezifisch wäre. in ihrem link wird das auf s. 674 sogar als folge von schwankungen der sonnenaktivität explizit erwähnt:

"A number of independent analyses have identified tropospheric changes that appear to be associated with the solar cycle [...], suggesting an overall warmer and moister troposphere during solar maximum."

meine güte1
01
14.4.2011, 21:49
Bla, bla, bla!

"The simulated responses to natural forcings are distinct from those due to anthopogenic forcings described above. Solar forcings results in general warming with a pattern of surface warming that is similar to that expected to greenhouse warming, but in contrast to the response to greenhouse warming, the simulated solar-force warming extends througout the atmosphere."

Soll ich das übersetzen?

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