Fleischfressende Pflanzen

Flora frisst Fauna

8. April 2011, 12:42
  • Artikelbild
    foto: apa/s.fuernkranz

    Das Sortiment reicht von der Venusfliegenfalle bis zur Schlauchpflanze, vom Sonnentau bis zur Kannenpflanze.

Das Schönbrunner Palmenhaus zeigt fleischfressende Pflanzen - Auch Frösche und Mäuse stehen am Speiseplan

Wien - Das Palmenhaus im Wiener Schlosspark Schönbrunn zeigt bis 1. Mai rund tausend fleischfressende Pflanzen.

An die 50 verschiedene Carnivoren-Arten sind im historischen Glas-Stahl-Bau ab Freitag, 8. April, in einer Sonderausstellung zu bewundern. Das Sortiment reicht von der Venusfliegenfalle bis zur Schlauchpflanze, vom Sonnentau bis zur Kannenpflanze. Letztere ernährt sich nicht nur von Insekten, sondern in seltenen Fällen auch von kranken und schwachen Mäusen oder Fröschen.

Fleischfressende Pflanzen gedeihen vornehmlich auf feuchten oder nassen Standorten, die arm an Nährstoffen sind. Um diesen Mangel auszugleichen, haben die Gewächse im Laufe der Zeit Fangorgane entwickelt. Die Beuteopfer werden mit speziellen Farbmustern und Gerüchen angelockt.

Von Carnivoren sind sieben Familien mit 14 Gattungen und rund 600 Arten bekannt. Die Sammlung der Bundesgärten, die eine 120 Jahre alte Tradition aufweist, umfasst 180 Arten mit insgesamt 1.600 Stück. (APA)

"Carnivoren - Fleischfressende Pflanzen im Großen Schönbrunner Palmenhaus" bis 1. Mai, täglich von 9.30 bis 17.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Fritz Meyer
20
10.4.2011, 07:11
Wie meinte ein Bekannter aus München...

beim Besuch des botanischen Gartens:

"Es geht doch nichts über Fleischpflanzerl!" ;)

jumpingjack flash
01
11.4.2011, 09:44

ich warte auf den ersten kritischen kommentar von einem veganer :-)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.