Mit Horchofon auf Verbrecherjagd

10. April 2011, 17:00
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Jetzt kommt Meisterdetektiv Rattiko - Philip Waechter und Fanny Joly haben einen Krimi für Erstleser geschrieben

Als Kind war der große Held Nick Knatterton. Der löste die schwierigsten Fälle mit links. Dann gab es die drei Fragezeichen und später irgendwann Sherlock Holmes. Jetzt kommt Meisterdetektiv Rattiko. Philip Waechter und Fanny Joly haben einen Krimi sozusagen für Einsteiger geschrieben - also für Erstleser.

"Die kniffligsten Fälle von Meisterdetektiv Rattiko" enthält drei kleine Kriminalgeschichten. So knifflig wie der Titel besagt, sind diese allerdings nicht. Einmal wird das Kaninchen eines Zirkuszauberers vermisst, dann der "sechsköpfige Drache" von einem Kartenspiel. Es geht eben um "normale" Fälle, nicht um Gruselzeugs oder Ähnliches.

Für dieses Lesealter ist das genügend aufregend. Statt eines Assistenten hat Rattiko jede Menge Hilfsmittel im Gepäck, um die angeblichen Verbrechen aufzuklären. Seine Detektivausrüstung: ein Taschenmesser, eine Lampe, eine Lupe, ein Notizbuch, ein Stift, ein Horchofon, ein Fotoapparat, ein Geruchsdetektor sowie eine Pinzette.

Erzählt werden die Geschichten im Comicstil. So können auch die Kinder, denen noch vorgelesen werden muss, gut mithalten. Am Ende jedes Falles hat Rattiko ein Ritual entwickelt. Er schießt ein Erinnerungsfoto. Ein Blick in das Erinnerungsalbum wird aber nicht gewährt - vielleicht das nächste Mal. (Peter Mayr/Der Standard/09/04/2011)

Die kniffligsten Fälle von Meisterdetektiv Rattiko
Philip Waechter, Fanny Joly
32 Seiten, € 13,40
Verlag Beltz & Gelberg 2011

  • Einmal wird das Kaninchen eines Zirkuszauberers vermisst, dann der "sechsköpfige Drache" von einem Kartenspiel.
    foto: beltz & gelberg

    Einmal wird das Kaninchen eines Zirkuszauberers vermisst, dann der "sechsköpfige Drache" von einem Kartenspiel.

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