Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Amman - Es ist eine Sammelbewegung, wie wir sie auch aus Europa kennen: Die Gruppe "24. März" - ein Hinweis auf das Gründungsdatum inmitten des "arabischen Frühlings" - heißt alle willkommen, die an der Erneuerung des Landes mitarbeiten wollen. Da sind Monarchisten genauso akzeptiert wie die Islamic Action Front, der jordanische Zweig der Muslimbruderschaft.
"Für uns ist wichtig, dass die Jugend des Landes vereint auftritt" , erklärt Sprecher Abdullah Abu Jamal. Die Regierung und der Geheimdienst wollen uns auseinanderdividieren, doch wir sind keine Palästinenser oder Bürger aus anderen Ethnien, sondern einfach nur Jordanier."
Die Protestbewegung ist nach den letzten Zwischenfällen mit einem Toten und mehr als 200 Verletzten nun betont vorsichtig geworden: "Jede Bewegung ist jetzt brandgefährlich" , warnt Basil al-Hamad. "Deswegen werden wir am (heutigen) Freitag nicht auf die Straße gehen. Wir können nicht wieder riskieren, dass Polizei und Schlägertrupps auf uns einprügeln, wenn wir doch nur friedlich demokratische Bürgerrechte einfordern." Stattdessen werde man Meetings abhalten und die weitere Strategie beraten. Dass die Reformbewegung dadurch an Schwung verlieren könnte, glaubt man nicht. "Im Gegenteil, wir fürchten eher, eine kritische Masse zu überschreiten, die dann für die Staatsmacht einen Vorwand liefert, brutal zuzuschlagen.
Bemerkenswert ist beim "24. März" , dass die Figur des Königs bzw. die Monarchie nicht umstritten zu sein scheint. "Es ist schon viel gewonnen, wenn die seit 1952 existierende Verfassung endlich angewendet und die Regierung vom Volk gewählt wird" , meint Yasser Shahin.
Spindelegger zuversichtlich
Zu Reformen bekannte sich bei einer Begegnung mit Außenminister Michael Spindelegger auch Prinz Hassan Bin Talal, ein Onkel von König Abdullah II. Schon bald soll es ein Parteiengesetz und eine Wahlordnung geben.
Spindelegger selbst zeigte sich zuversichtlich, dass der arabische Frühling in Jordanien "friedlich und demokratisch vollzogen wird. Entscheidend ist, dass er alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte des Landes einbezieht." (gian/DER STANDARD, Printausgabe, 8.4.2011)
Jordaniens König: vier Jahre Chance auf Nahost-Frieden
Bündnisse erreichen 90 von 150 Sitzen im Unterhaus. Muslimbrüder nahmen nicht teil
Nach den hunderttausenden irakischen Flüchtlingen, die Jordanien nach 2003 aufgenommen hat, kommen nun immer mehr Menschen aus Syrien. Jordaniens Außenminister Nasser Judeh beschreibt die Position seines Landes in einem schwierigen Umfeld.
Muslimbrüdern reichen Reformen des Königs nicht
80 Prozent der Flüchtlinge, die aus Syrien nach Jordanien kommen, leben in privaten Unterkünften - Aber auch die sind nicht winterfest
Abdullah II. kündigt Reform an
Jordanien ist für die USA ein wichtiger Ausgangspunkt für einen Einsatz in Syrien, falls es gilt, die syrischen Chemiewaffen zu sichern. Nördlich von Amman befindet sich ein Special-Forces-Trainingszentrum der jordanischen Armee - mit einem US-Direktor
Auslöser gestiegene Energiepreise
Wegen steigender Treibstoffpreise gehen tausende Jordanier auf die Straße - Ein Toter und dutzende Verletzte
Gericht sprach Dahabi der Geldwäsche und des Machtmissbrauchs für schuldig
Behörden: Verschwörerzelle ausgehoben
Elf Verdächtige verhaftet - Extremisten wollten sich Waffen aus Syrien beschaffen
Die USA und 17 andere Länder nehmen an der großangelegten Militärübung "Eager Lion 12" in Jordanien teil
Großdemonstration der Opposition für Freitag angekündigt
Frühpensionist war hoch verschuldet
Größte Oppositionspartei kritisiert Mangel an Reformen
Abgeordneten unterstützten das Kabinett von Ministerpräsident al-Khasauneh
Preise waren im Mai erhöht worden, um Haushaltsdefizit zu senken
Jordaniens Abdullah II.: "Besseres Gleichgewicht" zwischen Legislative und Exekutive
31-Jähriger arbeitete für halbstaatliche Stromgesellschaft
Unwissen bei Lizenzvergabe für zwei Spielcasinos wurde von den Abgeordneten geglaubt
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.