Vorstände verdienten im Vorjahr 3,35 Millionen Euro

7. April 2011, 13:30
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Aufsichtsratschef Michaelis bekam 29.500 Euro

Wien - Die fünf Vorstände der teilstaatlichen Post AG haben im Vorjahr 3,35 Mio. Euro verdient. Davon entfielen 1,84 Mio. Euro auf fixe Bezüge, 1,51 Mio. Euro waren variable Einkommen, geht aus dem heute präsentierten Geschäftsbericht 2010 hervor. Für die Aufsichtsräte gab es eine Gesamtvergütung von 168.600 Euro. Spitzenreiter war Aufsichtsratschef Peter Michaelis, gleichzeitig auch Boss der Staatsholding ÖIAG. Er bekam im Vorjahr von der Post 29.500 Euro.

Michaelis, der die ÖIAG mit Ende Juni verlässt, hat seine 600 Post-Aktien im Vorjahr großteils verkauft. Die Vorstände hingegen haben nichts verkauft, Postchef Georg Pölzl hat sogar 6.000 Aktien dazu gekauft und hielt zum Jahresende 18.254 Post-Aktien. Spitzenreiter ist allerdings Herbert Götz mit 28.684 Stück, der kürzlich seinen Posten als Leiter des Filialgeschäftes räumen musste. (APA)

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