Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Das tiefe Tal der Finanzkrise ist zwar überwunden, die Arbeitnehmer haben aber nachhaltig darunter gelitten, geht aus einer Umfrage (Sample: 756 Personen) des Personalberaters Eucusa hervor. "Viele Werte sind so schlecht wie noch nie seit Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008. Die Bewertung der Entwicklungsmöglichkeiten hat mit einem Wert von 4,3 im 1. Quartal 2011 einen neuen Tiefpunkt erreicht", so Eucusa-Chef Harald Preyer. Er schließt daraus, dass die Wechselbereitschaft der Beschäftigten deutlich zugenommen hat. Auffällig dabei: Insbesondere die Motivation und das Gefühl, ernst genommen zu werden, hat gelitten. (APA)
Eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber legen nur 15 Prozent der Deutschen an den Tag - Und in Österreich?
"Wenn ein neuer Kollege für die gleiche Arbeit mehr bekommt, sind alle anderen frustriert", meint Motivationsforscher von Rosenstiel
Was in den 70er-Jahren emanzipatorisch als Mitbestimmung in Unternehmen gefordert wurde, kommt heute aus strategischer Notwendigkeit, aus betriebswirtschaftlicher Logik in die Wirtschaft, sagt Barbara Heitger
Erste "goldene Regel": extern beauftragen. Zweite "goldene Regel": Die Ergebnisse müssen intern diskutiert werden
In großen Konzernen noch länger - "Jobhopping" kein weit verbreitetes Phänomen
Österreicher fühlen sich emotional mehr mit ihren Arbeitgebern verbunden
Die Selbstüberschätzung junger Mitarbeiter nimmt deutlich zu, die Suche nach einer Lebensstellung hingegen ist auf dem Rückzug
Umfrage: Über 22.000 Mitarbeiter befragt, jedes zweite teilnehmende Unternehmen als "bester Arbeitgeber" ausgezeichnet
Führungskräfte sind oft genug in einer demotivierenden Situation - Ob als "Sandwich" oder als Mitarbeiter, die die Ziele der Firma gar nicht kennen
Innerhalb eines Jahres nach Eintritt in ein neues Unternehmen sinkt die Motivationskurve ab - Wer hier keine Weichen stellt, wird eines ernten: frustrierte Mitarbeiter
Von den oberen wurde ja auch keiner auf teilzeit oder gar vom Arbeitsplatz entfernt. Gekündigte müssen nun wieder bei 0 (Einstiegsjob) starten, zusätzlich noch der Druck durch neue Zuwanderung (händerigend Fachkräfte gesucht). Wiedereinsteiger (AMS-Ausgelagerte) haben auch einiges verloren...
Aber Österarm ist ja reich :-)
ist weit untertrieben.
die arbeitnehmer haben es ganz einfach satt ausgebeutet zu werden.
die reichen werden gehätschelt und gepflegt und bei den arbeitenden menschen abkassiert.
am meisten ärger bereitet aber, dass solche wie der exminister und der "woist meine leistung" noch nicht verurteilt sind!!!!!!!
Die Gehälter sind ohnehin zu niedrig, während einige wenige immer mehr verdienen und dieses Geld kommt nicht der Firma zugute. Als Konsequenz sinkt das Niveau der Angestellten, die wiederum im FP-Taumel auf sich selber herumhacken, das Betriebsklima zuerst in einen Kindergarten umwandeln, dann in einen Psychokrieg wie ihn nur Menschen ins Extreme treiben können, und dann glaubt die Zeitung hier, die Arbeitnehmer sind schlecht gelaunt? Diese Untertreibung ist nicht weniger extremistisch als die neuen Extremen (Arbeitnehmer), die außer um sich herumschlagen kaum mehr Möglichkeiten haben, vor allem, wenn sie sich finanziell gebunden haben. Warum sollte ein Arbeitgeber bereit sein, einem Angestellten ein Haus zu finanzieren? Oder Familie?Warum?
na ja kein wunder. nachdem man als angestellter immer hört daß gespart werden muß (personalkosten sind zu hoch)..... wie soll man sich da denn geschätzt fühlen wenn einem immer wieder (branchenunabhängig) um die ohren gehauen wird daß man zu viel geld bekommt und zu wenig arbeitet. aber anstatt daß sich zb. industrie mit (beispiel) 25% energiekosten und max. 10%personal(gesamt)kosten überlegt ev. energiesparende maßnahmen zu ergreifen die im endeffekt vmtl. mehr bringt als bei den "niederen" arbeitern ein bisserl zu sparen und die arbeiter zu kündigen - wer soll sich denn da wohlfühlen?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.