Arbeitnehmer sind schlecht gelaunt

7. April 2011, 11:27

Finanzkrise hat bei Arbeitnehmern deutlich auf die Stimmung gedrückt

Wien - Das tiefe Tal der Finanzkrise ist zwar überwunden, die Arbeitnehmer haben aber nachhaltig darunter gelitten, geht aus einer Umfrage (Sample: 756 Personen) des Personalberaters Eucusa hervor. "Viele Werte sind so schlecht wie noch nie seit Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008. Die Bewertung der Entwicklungsmöglichkeiten hat mit einem Wert von 4,3 im 1. Quartal 2011 einen neuen Tiefpunkt erreicht", so Eucusa-Chef Harald Preyer. Er schließt daraus, dass die Wechselbereitschaft der Beschäftigten deutlich zugenommen hat. Auffällig dabei: Insbesondere die Motivation und das Gefühl, ernst genommen zu werden, hat gelitten. (APA)

Von den oberen wurde ja auch keiner auf teilzeit oder gar vom Arbeitsplatz entfernt. Gekündigte müssen nun wieder bei 0 (Einstiegsjob) starten, zusätzlich noch der Druck durch neue Zuwanderung (händerigend Fachkräfte gesucht). Wiedereinsteiger (AMS-Ausgelagerte) haben auch einiges verloren...
Aber Österarm ist ja reich :-)

so ist das in einer wachstumswirtschaft

wo exponentielles wachstum erreciht werden muss um die wucherischen zinseszinsen zu bezahlen.

schlecht gelaunt?

ist weit untertrieben.
die arbeitnehmer haben es ganz einfach satt ausgebeutet zu werden.

die reichen werden gehätschelt und gepflegt und bei den arbeitenden menschen abkassiert.

am meisten ärger bereitet aber, dass solche wie der exminister und der "woist meine leistung" noch nicht verurteilt sind!!!!!!!

Die Gehälter sind ohnehin zu niedrig, während einige wenige immer mehr verdienen und dieses Geld kommt nicht der Firma zugute. Als Konsequenz sinkt das Niveau der Angestellten, die wiederum im FP-Taumel auf sich selber herumhacken, das Betriebsklima zuerst in einen Kindergarten umwandeln, dann in einen Psychokrieg wie ihn nur Menschen ins Extreme treiben können, und dann glaubt die Zeitung hier, die Arbeitnehmer sind schlecht gelaunt? Diese Untertreibung ist nicht weniger extremistisch als die neuen Extremen (Arbeitnehmer), die außer um sich herumschlagen kaum mehr Möglichkeiten haben, vor allem, wenn sie sich finanziell gebunden haben. Warum sollte ein Arbeitgeber bereit sein, einem Angestellten ein Haus zu finanzieren? Oder Familie?Warum?

geht´s der wirtschaft wieder gut, geht´s d......

na ja kein wunder. nachdem man als angestellter immer hört daß gespart werden muß (personalkosten sind zu hoch)..... wie soll man sich da denn geschätzt fühlen wenn einem immer wieder (branchenunabhängig) um die ohren gehauen wird daß man zu viel geld bekommt und zu wenig arbeitet. aber anstatt daß sich zb. industrie mit (beispiel) 25% energiekosten und max. 10%personal(gesamt)kosten überlegt ev. energiesparende maßnahmen zu ergreifen die im endeffekt vmtl. mehr bringt als bei den "niederen" arbeitern ein bisserl zu sparen und die arbeiter zu kündigen - wer soll sich denn da wohlfühlen?

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