Vollautomatische Messlabors der TU im ersten Einsatz

6. April 2011, 14:04
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Energieautarke Stationen überprüfen Wasserqualität der Schwechat

Wien - Während Wasserqualität zumeist dadurch gemessen wird, dass in regelmäßigen Abständen Proben aus dem jeweiligen Gewässer entnommen und anschließend im Labor analysiert werden, wurde an der Technischen Universität (TU) Wien ein vollautomatisches Wasserlabor entwickelt, das ein kontinuierliches Monitoring ermöglicht.

Die am Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft der TU Wien entwickelten Messstationen können eine Fülle von Daten kontinuierlich erfassen und per Mobilfunk weiterleiten. Dazu zählen etwa die Konzentration von Chemikalien ebenso wie Messgrößen des Aufstellungsortes wie Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, etc. Die Stationen sind energieautark, wobei derzeit Photovoltaik genutzt wird; ein Windgenerator soll noch folgen. Sollte einmal zu wenig Energie zur Verfügung stehen, können weniger wichtige Komponenten entsprechend einer vorgegebenen Reihung abgeschaltet werden.

In einem Forschungsprojekt für das Lebensministerium werden die neuentwickelten Messstationen am Fluss Schwechat, südlich von Wien, erstmals eingesetzt, teilte die TU am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die Wissenschafter erwarten sich von den Daten wichtige Impulse für die Entwicklung mathematischer Modelle der Gewässergüte.  (APA/red)

  • Wenn der Solarstrom einmal nicht reicht, schaltet die Station weniger wichtige Komponenten vorübergehend ab.
    foto: tu wien

    Wenn der Solarstrom einmal nicht reicht, schaltet die Station weniger wichtige Komponenten vorübergehend ab.

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