13. frankophones Filmfestival in Wien

6. April 2011, 14:02
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Bis 14. April im Votivkino mit kleiner Chabrol-Reihe und neuen Werken von Pedro Costa und Nicolas Philibert

Wien  -  "Les émotifs anonymes" über die uneingestandene Liebe eines Schokolademanufakturbesitzers und einer Chocolatiere eröffnete am Dienstagabend  im Gartenbaukino unter Anwesenheit von Regisseur Jean-Pierre Ameris das 13.  Wiener "Festival du film francophone" (FFF).

bis 14. April stehen im Votivkino in Summe 25 Filme aus Belgien, Kanada, Frankreich und der Schweiz am Programm, von der Liebeskomödie über den Kinderfilm bis hin zu Raoul Ruiz' vierstündigem Historiendrama "Mystères de Lisbonne".

Die Filmauswahl ist jedenfalls frei von Kontroversiellem oder Sperrigem; herausgehoben seien Pedro Costas Jeanne-Balibar-Hommage "Ne change rien", Nicolas Philiberts Orang-Utan-Hommage "Nénette",  die lockere Brüsseler Muslim-Slacker-Komödie "Les Barons" von Nabil Ben Yadir und "La petite chambre" von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, dem großen Sieger der Schweizer Filmpreise.

An einigen Abenden sind  die Regisseure anwesend und stehen den Publikum für Fragen zur Verfügung. Hinzu kommt am 9. April die lange Kurzfilmnacht, bei der eine Jury aus Studierenden des Instituts für Romanistik ab 22 Uhr bis in die frühen Morgenstunden ihr Programm präsentiert.

In memoriam Claude Chabrol  werden mit "Merci pour le chocolat", "La cérémonie", "La fille coupée en deux" und "Bellamy" vier Filme des Krimialtmeisters gezeigt. (APA/red)

  • Nénette in "Nénette"
    foto: stadtkino

    Nénette in "Nénette"

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