Bericht über Schießerei in Kabul widerrufen

6. April 2011, 13:31
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Missverständnis unter den Sicherheitsbehörden

Kabul - Die afghanische Polizei hat ihre Darstellung einer tödlichen Schießerei nach einem Verkehrsunfall britischer Soldaten mit Zivilisten in der Hauptstadt Kabul zurückgenommen. Es habe sich um ein Missverständnis unter den Sicherheitsbehörden gehandelt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Es habe zwar einen Verkehrsunfall britischer Soldaten gegeben, bei dem eine Frau getötet und eine weitere sowie ein Kind verletzt worden sei. Die ursprüngliche Meldung über einen erschossenen Mann und zwei getöteten Frauen sei jedoch falsch. Die Nato bestätigte, es habe einen Verkehrsunfall von Soldaten gegeben, der untersucht werde.

Der Ruf der ausländischen Soldaten hat in der afghanischen Öffentlichkeit sehr gelitten: Immer wieder kommen bei Militäraktionen des Westens Zivilisten ums Leben. Besonders angespannt ist die Lage seit der Verbrennung eines Korans in den USA. (APA)

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