EU verhandelt um 39.000 Windows-Lizenzen

6. April 2011, 10:25

Migration auf Windows 7 trotz Aufforderung zum Einsatz von Open Source

Wiederholt forderte die EU-Kommission Regierungen zum Einsatz von Open-Source-Software im öffentlichen Bereich auf. Das scheint sie aber nicht daran zu hindern, selbst Microsoft zu bevorzugen: Derzeit verhandele die Kommission ohne Ausschreibung mit Microsoft um rund 36.000 Lizenzen zur Migration auf Windows 7, berichtet das Magazin Computerworld. (red/ DER STANDARD Printausgabe, 6. April 2011)

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Posting 1 bis 25 von 57
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peloponissos
00
13.4.2011, 17:32
Ich verstehe die Diskussion hier nicht ganz...

...es ist ja nicht um Office gegangen. Es geht lt. Artikel ums OS. Und ja es wäre sicher besser Linux einzusetzen, wenn man schon Open Source predigt, aber es spricht ja auch nichts gegen eine heterogene Umgebung. Es sollte nur nicht so sein das 1 Hersteller bzw. System vorherrschend ist. Bleibt ja sonst nix mehr für Microsoft. Am Handy sind sie momentan nicht sehr präsent, am Server sind sie noch nicht präsent und wo sollte man sie denn sonst hinstopfen?:-) Bei OSx wäre die Umgewöhnung für die EU Beamten ja dann doch zu groß. Nur so mM....

F.B.
 
01
12.4.2011, 12:08
jeder der

MS Office mit libreoffice gleichsetzt hat noch nie in einem großen unternehmen gearbeitet

letztens habe ich eine cross plattform lösung für VMware realisiert und musste dabei linux und windows dafür konfigurieren

ich wusste nicht ganz wie da ich es zum ersten mal gemacht habe
tutorial war 6 seiten lang 1/2 windows rest linux
der schlussatz war bezeichnend für die situation und linux welt "as you can see doing this in windows is a straightforward task, while with linux it is a little bit tricky blabla linux trotzdem toll blabla is ja net so schlimm blabla"

genauso OSX - sehr bunt sehr flashy sehr faboulous aber OSX ist halt nur was für "i live in my apple world"; total abgeschottet und unpraktisch; wenn OSx 50% hätt wärs anders

Spartaner13
00
29.4.2011, 10:52

Ich bin jetzt alles andere als ein EDV-Techniker. Allerdings muss ich öfters in meiner Firma EDV-Themen erledigen, da unser EDV-Ansprechpartner mürrisch und unfreundlich ist (er machts richtig). Jedenfalls war es noch nie so einfach für mich, min Win7 Geräte zu installieren oder das System aufzusetzen. Win7 macht eigentlich schon fast alles vollautomatisch.

silverfinger
00
13.4.2011, 17:25

naja wenn linux mal richtig eingestellt ist, ist es jedoch weit stabiler als microsoft und kann genauso flashy wie OSX sein ;)

Füxchen
20
Ob da wieder mal Gelder in private Taschen fließen?

Dass OSS nicht nur kostengünstiger, transparenter und sicherer ist ist diesen Leuten egal. Die Russen machen es uns vielleicht vor, wie es gehen könnte. Alleine die Abhängigkeit von einer Firma ist ein Graus! Wenns wenigstens Apple wäre;-)

zern
01
14.4.2011, 06:35

von apple möcht ich nicht mal auf einer insel abhängig sein, die san ärger als m$, wenn's könnten.

Deserteur
00
Bei den Russen hat das in erster Linie politisch strategische Gründe...

und die haben für Wartung und Anpassungen auch Massen an billigen Programmierern zur Verfügung...

nobody007
01
11.4.2011, 12:41

1) Ich bezweifle, dass russische IT-Fachleute in Relation zum lokalen, russ. Einkommensniveau "billig" sind.
2) Ich bezweifle, dass man bei OSS mehr Wartungs- & Anpassungsaufwand hat
3) Strategische Gründe (gegen Abhängigkeiten) hat prinzipiell jeder Kunde

Peter W1
 
56

Die müssen mit den PCs produktiv und standardkonform arbeiten. Und da gbit es am Ende des Tages im echten Businessleben zu Windows und MS Office keine Alternative.

Da werden Unix-Freaks zu schäumen beginnen, aber irgendwann kommts ihr auch drauf. Unix ist im Bereich von Serverlösungen eh eine gute Option (obwohl da Microsoft mit dem Windows Server schon sehr stark aufgeholt hat). Aber im Clientbereich schlagen das nur Admin-n00bs vor, die damit das Unternehmen in den IT-Abgrund ziehen, vor.

Ein betreutes Unternehmen hatte mal OpenOffice statt MS Ofice 2004 installiert. Das Ding war 3 Tag auf dem Client und dann war wieder MS Office drauf. Die Dinger sind zu inkompatibel.

Spartaner13
00
29.4.2011, 10:55

Du sagst es! Bei uns im Büro wars genauso. Der Chef verlangt, dass folgende Arbeiten bis am Abend erledigt sind. Wie ist ihm egal (logisch). Wenn man dann Probleme mit seinem Arbeitsgerät (in unserem Fall der PC) hat, bringt man die Arbeit nicht weiter. Da viele Programme nicht funktionierten oder Fehler entstanden sind, platzte unserem Boss schlussendlich der Kragen und wir holten WinXP/Win7 und Office zurück.

Graph Bobby
23
Selbst wenn das so waere...

...dann gilt das maximal fuer Unternehmen, die nur Office-Taetigkeiten mit ihren Computern erledigen (Brieferl schreiben, ein paar Tabellen rechnen, ein paar Formulare ausfuellen usw.)

Alles andere geht mit anderen Plattformen besser:
Datenbanken/transaktionen -> Unix/Linux OS/400, z/OS
Grafik, Layout, Publishing, etc. -> Apple
Multimedia, Musik -> Apple
Film, Video -> Apple, Linux
Steuerung-/Regelung -> Unix/Linux
Internet-Services/ASP -> Unix/Linux
CAD, CAE, etc. -> Unix/Linux
Wissenschaft/Forschung -> Unix/Linux
Militaerische App. -> Unix/Linux
Astronomie -> Unix/Linux
...etc.

...auch auf Desktops! Der einzige "Vorteil" von Windows waere der Verbreitungsgrad, und der ist kein Qualitaetsmerkmal.

Wolf Rogner
01

Ich kann schon ein paar Gründe nennen warum Microsoft einzusetzen wäre (umfangreiche, bestehende Installationsbasis, eingespielte Betreuungsprozesse, Abhängigkeit von Lieferanten von Spezialsoftware, etc.).

Die oben genannten (mangelden Funkionalität, fehlende Kompatibilität) gehören definitiv nicht dazu.

Schwil Teiger
13

Für jemanden, der permanent gegen den diktatorischen Stalinstore und gegen geschlossene unflexible Systeme wie das iOS wettert, bist du bei der diktatorisch erzeugten, geschlossenen "Alternativlosigkeit" des MS Office ziemlich handzahm.

"Standardkonform"? Sind wohl eher "Standards", die der Marktführer durch schiere Omnipräsenz allen aufzwingt. Derlei Zwangsmassnahmen geisselst du normalerweise bei Apple gnadenlos.

Bist wohl doch von MS bezahlt, hm? ;)

Umsatzsteigerung
12

*Hust* Kompatibel zu Industriestandards *Räusper*. Ja das muß sein. Aber mal im Ernst, welches MS-Produkt ist denn kompatibel zu irgendwas, ausser dem eigenen Haus-Standard?

PedaW
00

Ist doch kein problem wenn ihre Produkte DER Standard ist.

Gummibam aus Surinam
00

Du meine Güte...Mit Standard-Bausteinen für das Heise-Forum gespielt?

DieFizinuss
00

man muss ja nicht alles open Source machen.
und grad beim OS würde ich im desktop bereich auf alle fälle immer noch bei windows bleiben, zumal Win7 auch qualitativ wirklich gut ist.
office hingegen wird verzichtbar, da kann man z.b. libreOffice nehmen

fat albert1
00
11.4.2011, 20:02

Ich versteh' einfach nicht, wie man Windows 7 als qualitativ gut bezeichnen kann. Wahrscheinlich nur, wenn man die Alternativen noch nie ausprobiert hat.

socram
00

wieso auf alle fälle?

Peter W1
 
43

Im Officebereich gibt es neben MS Office absolut nichts. Du kannst es dir als Utnernehmen nicht leisten, dass die auf Office geschulten Mitarbeiter umschulen musst. Und schon gar nicht kannst du es dir leisten, dass die Fremdanbieter Import/Export-Filter allesamt nicht umfassend kompatibel sind.

Es gibt MS Office. Dann gibt es noch MS Office. Und wenn du nach einer Alternative suchst kannst du dir noch MS Office überlegen.

Und keine Panik .... hatte früher auch Nichtstandardofficesoftware. Bis die de fakto eingestellt wurde und ich meine Dokumente de fakto vergessen konnte. Unter Office ... unmöglich (yep, gabs manchmal ein paar Kompatibilitätsbugs (z.b. mit Office 98), aber die verschwinden meist mit Updates).

bonetree
05
OpenSource oder nicht…

viel viel wichtiger finde ich die Forderung nach freien Formaten. Sollen sie doch ihr Windows verwenden, will man allerdings mal wechseln oder mit OpenSource Produkten zusammenarbeiten müssen freie Formate gesetzlich verankert werden.

Mathias
 
00
das alte Problem mit Microsoft

Soweit war die Opendocument Foundation. Die wollten einen einheitlichen Dokumentenstandart einführen, mit XML ist das auch sehr gut gelungen.

Nur hat hier Microsoft wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, und einen eigenen ähnlichen "Standard" definiert. Hat sogar auf internationaler Ebene bestens funktioniert.

Und schon wieder pfuscht einer ins Handwerk der Menschen, die auf Gemeinwohl aus sind bzw. einheitliche Standards möchten.

War ja schon beim Thema Internet Explorer 6 ein Theater!

Sir Harry....
11
Portiert Excel und Powerpoint auf Linux...

und niemand wird je wieder nach Windows fragen.

Das ist das Hauptproblem. Es wird so getan, als gäbe es auch noch andere Aspekte, aber eigentlich ist es zweitrangig.

Wer sich einmal in diese zwei Applikationen eingearbeitet hat, vermutet dass alles andere mit gleichem Aufwand verbunden ist. Dieses "Schreckenszenario" ist so unheimlich, dass die Pappnasen bereit sind alles Geld der Welt in die Waagschale zu werfen, um dem Unheil davon zu kommen.

Mr. Smart
11

als ob es damit getan wäre, aber egal, linux fanatiker die für ihre studenten wg mal schnell ubuntu aufsetzen sollten bei diesem thema -da geht es um eine fünfstellige userzahl- nicht mitreden.

Horst Wejr
01

Als ob Windows mit den Enterprise Lizenzen so teuer wäre.

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