Obama will Friedensprozess antreiben

5. April 2011, 22:18
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Peres und Obama sprachen über Nahost-Friedensprozess - Israels Präsident äußerte "interessante Ideen für eine Lösung des Konfliktes"

Washington - Die USA suchen nach Wegen, dem Friedensprozess in Nahost neues Leben einzuhauchen. Es sei wichtiger als jemals zuvor zu versuchen, die Gelegenheit für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu nutzen, sagte US-Präsident Barack Obama nach einem Treffen mit Israels Staatspräsident Shimon Peres am Dienstag in Washington. Peres, den Obama einen "außerordentlichen Staatsmann" nannte, habe bei dem Gespräche interessante Ideen für eine Lösung des Konfliktes geäußert.

Die beiden Staatsoberhäupter hätten bei einem Arbeitsessen im Weißen Haus eine intensive Diskussion über die aktuellen Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten geführt. Sie seien sich darüber einig gewesen, dass der politische Wandel dort "Herausforderungen und Möglichkeiten" zugleich biete, sagte Obama weiter.

Das Gespräch habe sich auch um wirtschaftliche Belange gedreht. So sei erörtert worden, wie der Wohlstand der israelischen Bevölkerung mit amerikanischer Hilfe vergrößert werden könne. Obama hatte Peres erstmals seit knapp zwei Jahren im Weißen Haus empfangen. (APA)

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