Microsoft bringt Street View-Klon Streetside nach Deutschland

5. April 2011, 13:55

Kamerautos fahren ab 9. Mai - in Österreich ist vor 2012 nichts geplant

Die Aufregung um Googles Kartendienst Street View hat sich kaum gelegt, nun legt Microsoft nach. Der Software-Spezialist bringt seinen Kartendienst Bing Maps Streetside nun auch in Deutschland an den Start. Ab 9. Mai werden Kameraautos zunächst in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg durch die Straßen fahren, kündigte Microsoft am Dienstag an. In Österreich ist vor 2012 nichts geplant, hieß es auf Anfrage.

Gespräche mit Politil und Datenschützern

Die ersten Ansichten sollen voraussichtlich im Sommer online gestellt werden. Fehler von Google will das Unternehmen allerdings tunlichst vermeiden. "Wir haben uns mit den Befahrungen und der Markteinführung in Deutschland bewusst Zeit genommen, um vorher intensiv mit Branchenverbänden, politischen Vertretern und Datenschützern zu sprechen", sagte Microsoft-Manager Severin Löffler.

3D-Aufnahmen

Die Straßenaufnahmen werden auf Basis von Material des Kartenanbieters Navteq erstellt. Anders als bei Googles Street View will Microsoft mit spezieller Technologie auch 3D-Aufnahmen erfassen. Anschließend sollen Hunderte Bilder zu einem nahtlosen 3D-Modell zusammengefasst werden. Damit sollen die Kartenansichten deutlich präziser sein. Den detaillierten Fahrplan der Kameraautos sowie ausführliche Informationen für Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsinhaber stellt Microsoft ab Freitag online. (APA)

Der WebStandard auf Facebook

PyroTFD
00

ich frag mich wo sich dann wieder die Beschwerdeführer hinstellen und groß gegen die Fotos ihrer Häuser unken...

Achso, wird es ja nicht geben - ist ja nicht Google...

;)

ChilliPalmer
00
age, jetzt tun's nicht so, als ob die Leute nicht auch genug Antipathie gegen MS hegen ;)

nintendere
 
00

Google Street View ist zumindest teilweise auch als 3-D zu betrachten.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.