"Ich habe fünf Millionen gefordert, und er hat zugesagt"

6. April 2011, 09:36
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Prozessauftakt gegen den italienischen Premierminister - Teil zwei der Telefongespräche und Abhörprotokolle, exklusiv auf Deutsch auf derStandard.at

Vor dem Auftakt des Prozesses gegen den italienischen Premierminister Silvio Berlusconi wegen Sex mit einer damals noch minderjährigen Prostitutierten sowie wegen Amtsmissbrauchs (die Vorgeschichte lesen Sie hier) nehmen italienische Medien die Strategie der Berlusconi-Verteidiger vorweg: Ruby, das Mädchen, um das sich der Prozess dreht, als unglaubwürdig, wenn möglich als gänzlich meschugge, darzustellen. Sie tritt als Zeugin in dem Prozess auf. Die Abgeordnetenkammer stimmte am Dienstag mit 12 Stimmen Mehrheit dafür, die Zuständigkeit der Mailänder Richter vor dem Verfassungsgericht anzufechten (mehr dazu hier).

Die Anklage glaubt, Berlusconis Schuld in beiden Punkten mit abgehörten Telefonaten in mindestens 13 Fällen beweisen zu können. Um die Anklage zu widerlegen, möchten die Verteidiger insgesamt 78 Zeugen vorladen lassen, darunter eine Reihe Politiker, Berlusconis Leibarzt, seinen persönlichen Schlagersänger, den Dolmetscher der letzten Mubarak-Visite in Rom oder auch Real-Madrid-Spieler Cristiano Ronaldo, Oscarpreisträger George Clooney und dessen italienische Verlobte Elisabetta Canalis.

Die Staatsanwaltschaft alleine kommt auf 136 Personen, die sie in den Zeugenstand rufen möchte, darunter an die 50 Escort-Damen und Partymädchen. Die Staatsanwälte stützen ihre Vorwürfe gegen den Premier vor allem auf abgehörte Telefongespräche. Fast ein Jahr lang hatten die Ermittler das Party-Umfeld von Berlusconi abgehört und Handys geortet. Es entstanden 389 Seiten an Protokollen von abgehörten Telefongesprächen, Vernehmungen sowie sonstigem Material wie etwa Auszüge aus Adressbüchern oder Interviews. Mitte Jänner folgten 211 weitere Seiten. Die italienische Tageszeitung La Repubblica hat die Protokolle auf ihrer Seite veröffentlicht. Der Premierminister selbst attackiert die Staatsanwälte und verweigert eine Anhörung vor den Ermittlern. derStandard.at hat die Protokolle durchgesehen und übersetzt (Hier lesen Sie den ersten Teil). Der zweite Teil der Übersetzung dreht sich vor allem um die abgehörten Telefongespräche Rubys mit diversen Leuten sowie um die Gespräche zwischen Lele Mora und Emilio Fede, die die Mädchen für Berlusconis Feste und Abendessen eingeladen haben sollen.

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Auszüge aus dem polizeilichen Verhör Iriartre Osorios am 17.12.2010:

Iriartre Osorio ist eine Bekannte Rubys. Sie wurde verhört, nachdem Telefongespräche zwischen ihr und Ruby aufgetaucht waren, die beweisen sollen, dass sich sowohl Osorio als auch Ruby prostituiert haben.

Frage: Da sie keiner Arbeit nachgegangen sind, ist es vorgekommen, dass Sie Sex gegen Bezahlung angeboten haben?

Osorio: Es hat sich so entwickelt, dass ich mich prostituieren musste, um Geld zum Überleben zu haben.

Frage: Haben Sie Karim El Mahroug, Ruby genannt, kennengelernt?

Osorio: Ich habe Ruby diesen Sommer kennengelernt, sie wurde mir von gemeinsamen Freunden vorgestellt.

Frage: Uns liegen einige Telefonate sowie Textnachrichten zwischen Ihnen und Ruby vom August 2010 vor. Ich lese Ihnen nun aus dem Gespräch vom 20. August 2010 um 12.10 Uhr, mit der Aktennummer 753, vor. Ruby sagt da: "Komm einmal her, es gibt viel Arbeit, ich bin hier in Nervi (Genua, Anm.), weil hier das Haus ist, ich fahre aber immer nach Portofino, Santa Margherita, und so weiter. Ruby weiter: Er hat zu mir gesagt: "Kommst du her zu mir?"... Ich hab ihm gesagt: "Ja, aber wieviel zahlst du mir und meiner Freundin?" Er meinte: "Wieviel wollt ihr?" Dann hab ich ihm gesagt: "Na gut, ich verlange nicht viel, 1.000 (Euro, Anm)." Und er: "Nein, 1.000 ist viel!" Dann sagte ich: "Ja, aber das sind 500 pro Kopf." Dann er: "Ich hätte lieber, dass nur du kommst", darauf ich: "Entweder kommen wir beide, oder keine von uns." Können Sie uns dieses Telefonat erklären? (...)

Osorio: Es ist offensichtlich, dass es darum ging, dass Ruby in der Lage war, Treffen mit Personen aufzustellen, die bereit waren, für Sex zu zahlen. Allerdings bin ich nicht nach Genua gefahren, da ich nach Kolumbien musste, weil es meiner Mutter nicht gut ging. Ich kann aber nicht leugnen, dass ich Rubys Telefonat richtig gedeutet habe, dass ich also Personen hätte treffen können, die mich für Sex bezahlt hätten.

Frage: Können Sie bauchtanzen?

Osorio: Nein.

Frage: Sie haben angegeben, Ruby nur einmal gesehen zu haben. Wie kam es, dass Ruby sie angerufen hat, um Ihnen diese Angebote zu machen?

Osorio: Sie wusste über die gemeinsamen Freunde und weil wir uns in denselben Lokalen bewegen, dass ich in einer sehr, sehr prekären wirtschaftlichen Lage lebe und dass ich mich prostituieren musste, um zu überleben. Hinzu kommt, dass ich einen achtjährigen Sohn habe, zu dem ich zurückkehren möchte, und daher brauche ich ein stabiles Einkommen und das versuche ich auch, aber in der Zwischenzeit musste ich mich eben auch prostituieren. Ich stelle mir für die Zukunft ein Leben mit meinem Sohn vor und kämpfe auch dafür, und daher wusste Ruby wohl auch, dass ich ihr Angebot angenommen hätte, aber dann musste ich eben nach Kolumbien, eben weil es meiner Mutter so schlecht ging.

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Telefongespräch vom 7.9.2010, 11.18 Uhr

Ruby am Telefon mit Grazia, der Mutter ihres mittlerweile Ex-Freundes Sergio Corsaro, einem Friseur in Catania, Sizilien. Die wichtigsten Aussagen Rubys.

Ruby: (...) jetzt wissen sie, dass ich Silvio kenne und zu Silvio gehe.

Ruby: Ich habe ihnen gesagt, dass wir uns zwar kennen, habe aber verschwiegen, dass Silvio wusste, dass ich minderjährig bin, ich hab ihnen gesagt, dass er glaubt, dass ich volljährig bin.

Ruby: Ich will nicht, dass er Ärger bekommt.

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Ruby am Telefon mit ihrem Ex-Freund Antonio Passaro. 8.9.2010, 17.27 Uhr

Passaro: Naja, du hast je den Papa, den Onkel... den Opa, oder wie nennst du ihn nochmal?

Ruby: Nein, Papi.

Passaro: Na dann ist es ja gut um uns bestellt, du meine Güte! Wie bei der Neapoletanerin, wie hieß sie noch einmal? Die hat ihn ja auch Papi genannt.

Ruby: Nein, nein, das mit der Napoletanerin ist eine andere Sache, ich bin eine andere Sache.

Passaro: Ah.

Ruby: Sie ist die Pupille, ich der Arsch. (lacht)

Passaro: Ah! Du der Arsch, sie die Pupille. Ok, na macht nichts, besser als gar nichts.

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Ruby am Telefon mit Luca Risso, ihr damaliger Freund und ihr mittlerweile Ehemann. 7.10.2010, 19:21 Uhr

Ruby: (lachend) Hör mal, jetzt hat er mich gerade angerufen...

Risso: Wer?

Ruby: Na er, er!

Risso: Er, er der Große?

Ruby: Eeeeer! Jesus. Wie auch immer.

Risso: Und?

Ruby: Also er hat mich angerufen.

Risso: Ja.

Ruby: Also keine drei Minuten her hat er mich angerufen, und hat mich Rubba genannt. Er hat gesagt, dass er gerade eben mit Lele (Mora; Showgirl-Agent und enger Freund Berlusconis Anm.) telefoniert hat (...) und dass er gehört hat, dass ich viele Sachen erzählt habe. Und ich hab ihm gesagt, dass ich viel erzählt, aber noch viel mehr verschwiegen habe. Ich hab ihm alles nacherzählt, was ich gesagt habe, und ich hab ihm erklärt, dass ich das sagen musste, weil es offensichtlich war. Er meinte, dass wir nicht in Gefahr seien, dass das nur Schwierigkeiten seien, die wir aber überwinden würden. Ja, meinte ich, aber ich habe eigentlich eine andere Frage, die mich eigentlich mehr interessiert. Naja, sagte ich, ich will, dass bei dem Ganzen wenigstens was für mich rausschaut. Die Situation ist mir eigentlich komplett egal. Und dann meinte er, dass sei normal, und dann hat er etwas Eigenartiges gesagt: Wenn sich überm Meer ein Sturm aufzieht, dann lässt man die Leute nicht zurück, irgendwie so etwas in der Art.

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Ruby telefoniert mit ihrem Vater, 26.10.2010, 20.51 Uhr

Ruby: Heute war ich wieder in der Zeitung, in einer landesweiten, aber wenigstens stand mein Nachname nicht drinnen. Es geht, ähm, um mein Treffen mit Berlusconi und das alles, weißt du?

Vater: Hm.

Ruby: Jetzt ist der Anwalt da und wir versuchen gerade eine Lösung zu finden. Er hat mir gesagt, dass Berlusconi gesagt hat: "Sag ihr, dass wir ihr zahlen, was sie will, Hauptsache sie hält den Mund und streitet alles ab. Von mir aus soll sie sagen, dass sie verrückt ist, Hauptsache sie lässt mich dabei aus dem Spiel und Hauptsache, bei mir war nie eine Minderjährige zu Hause." Jetzt besprechen wir das gerade. Wenn er weg ist, melde ich mich wieder.


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Telefongespräch zwischen Ruby und ihrer Freundin Poliana Gomes, eine italienische Halbberühmtheit, die bei einer bekannten Fernseh-Kuppelshow mitgemacht hat.

Auszug aus dem Gespräch mit Poliana Gomes am 26.10.2010 um 21.29 Uhr

Ruby: Heute war er bei mir... er hat mich angerufen... Seine Sekretärin hat mich zwei Mal angerufen... mein Anwalt hat angerufen und Lele (Mora, Showagent, Anm.) auch. Du hast mich angerufen, aber ich habe geschlafen. Und jetzt war gerade mein Anwalt da und meinte: "Ruby, wir müssen eine Lösung finden, diese Sache ist größer als die Sache mit D‘Addario (Patrizia D'Addario, volljährige Edel-Prostiuierte, die beim Premier auf Besuch gewesen sein soll, diesen angeblichen Besuch sowohl auf Tonband aufgenommen wie später in Buchform verarbeitet hat, Anm.) oder Letizia (Noemi Letizia, heute 19, war die erste Minderjährige, die 2009 an der Seite von Berlusconi auftauchte. Ihnen wurde eine Affäre nachgesagt, kurz darauf ließ sich Berlusconis zweie Ehefrau Veronica Lario scheiden, Anm.). Wir sind alle ziemlich besorgt...

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Ruby am Telefon mit Frau Corsaro, der Mutter ihres Ex-Freundes Sergio Corsaro.

Auszug aus dem Gespräch am 26.10.2010, 21.50:

Ruby: Ich habe Lele (Mora, Showagent, Anm.) gesagt, dass ich fünf Millionen von ihm verlange, fünf Millionen dafür, dass mein Name in den Schmutz gezogen wurde.

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Ruby, wieder am Telefon mit Frau Corsaro, der Mutter ihres Ex-Freundes Sergio Corsaro. Auszug aus dem Gespräch am 28.10.2010, 9.46:

Ruby: Silvio ruft die ganze Zeit an, er meinte, ich solle mich so darstellen, dass ich verrückt rüberkomme... teilweise redet er nur Scheiße, sagt Dinge wie, dass er mir immer nahestehen wird, dass ich alles von ihm haben kann, mein Anwalt und ich haben jetzt fünf Millionen von ihm verlangt. Dafür, dass ich als verrückt durchgehe, dass ich nur Müll erzählt haben soll... er hat zugestimmt... und wir werden jetzt diesen Weg gehen.

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Ruby am Telefon mit "Antonella" am 28.10.2010 um 10.33:

Ruby: Er hat angerufen und gemeint, dass er mir gibt, wieviel ich will, dass er mich vergoldet, wenn ich möchte, Hauptsache ich verschweige alles und verrate niemandem irgendetwas. (...) Es ist mir völlig, was er ist oder macht, er kann Mafioso sein, Hauptsache er stopft mich mit Geld voll.

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Am 14. Dezember vergangenen Jahres stellte Silvio Berlusconi die Vertrauensfrage, und das rechte Lager sich einmal mehr hinter ihn. Der Abstimmung waren einige Skandale vorhergegangen und sie war an eine Reihe von Gesetzesänderungen gebunden - unter anderem solche, die die Strafverfolgung gegen Berlusconi erschweren. Die Abgeordneten hätten bei Berlusconis Niederlage Neuwahlen fürchten müssen.

Einen Tag später sagt Ruby Folgendes am Telefon zu Antonio Passaro, Auszug vom Telefongespräch am 15.12.2010 um 15.53 Uhr

Ruby sagt Antonio, dass sie dafür gebetet hat, damit er die Abstimmung gewinnt. Ob sie sich sonst schuldig gefühlt hätte, fragt Antonio. 

Ruby: "Neeeeeein, nicht deswegen, aber solange er da ist, hab ich was zu essen, wenn er weg ist, hab ich nichts mehr zu essen."

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Berlusconis Haus-Kanal "Rete quattro" mit seinem getreuen Nachrichtenmann Emilio Fede, dem Chefredakteur der Nachrichtensendung TG4. Keiner macht so dreist Werbung für Berlusconi wie Fede, der 1994, als sein Boss zum ersten Mal die italienischen Parlamentswahlen gewann, vor den Augen des ganzen Landes zu Weinen anfing. Die Protokolle verweisen auf Filmmaterial, das zeigen sollen, dass Emilio Fede von Rubys Alter gewusst haben soll. Genannt wird einmal ein Schönheitswettbewerb in Sant'Alessio Siculo (Messina) im September 2009. Damals fiel Fede Ruby auf, die er "so um die 13" schätzte. Das sagt Fede auch im Interview mit Corrado Formigli in der TV-Sendung "Annozero". Im selben Gespräch erinnert sich Fede, Ruby mindestens einmal bei den Festen in Berlusconis Privatvilla in Arcore, außerhalb von Mailand, gesehen zu haben. Nach Arcore begleitet, wie Ruby es behauptet, habe er sie allerdings nicht.

 

Quelle: Youtube

 

Ruby selbst kommt mir ihren Angaben selbst des Öfteren durcheinander. Nein, sie habe von Berlusconi kein Geld verlangt, sagt sie und nein, Berlusconi habe sie nie angegriffen. "Warum Böses sehen, wo nichts Böses ist", fragt sie. Der Premier habe sie niemals angerührt, sagt Ruby in der Nachrichtensendung tg1 des Senders Rete4, der dem Premier gehört. Sie habe sich im Laufe ihres Lebens angewöhnt, Unwahrheiten zu sagen, da sie damit eine Art Parallelwelt schaffe, nachdem ihr in ihrem Leben schlimme Dinge passiert seien. Hier ein Auszug aus ihrem Aufritt vergangenen Jänner: 

 

Quelle: Youtube

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Einige Seiten widmen sich der Frage, ob die bei Berlusconi geladenen Mädchen Prostituierte sind. Einige von ihnen wurden von der Polizei abgehört. Bei den notierten Gesprächen handelt es sich den Protokollen nach um Gespräche mit Kunden. Mit ihnen werden Termine sowie Preise pro Nacht oder Geschenke ausgemacht.

Dann folgen einige Gespräche zwischen Lele Mora und Emilio Fede, beide sollen die Mädchen für die Partys in Berlusconis Villa organisiert haben. Gegen die beiden engen Freunde Berlusconis wird wegen Begünstigung der Prostitution ermittelt. Weiters kommt Daniele Salemi vor, ein Makler aus Turin und Freund Moras, der mit Mora zusammenarbeiten soll. Seitenweise geht es um Mädchen, die sie organisieren, für die sie Termine ausmachen, Flugtickets buchen.

Ein Beispiel anhand eines Telefonats zwischen den beiden, bei dem sie Mädchen für ein Fußballspiel und ein Abendessen organisieren:

Auszüge aus dem Gespräch vom 22.8.2010 um 17.29 Uhr

Lele: Direktor!

Emilio: Hallo! Ich hab heute so gegen halb vier mit ihm gesprochen.

Lele: Und, was sagt er Schönes?

Emilio: Er ist stinksauer wegen dieser Sache mit Bossi (Umberti Bossi, Vorsitzender der norditalienischen Regionalpartei Lega Nord, Anm.), Casini (Pier Ferdinando, Parlaments-Abgeordneter der Christdemokraten, Anm.) und so weiter. (Bossi hatte im Vorfeld der Vertrauensabstimmung im Oktober des Vorjahres unabhängig vom Ausgang auf Neuwahlen gedrängt. Casini hatte Berlusconi Rücktritt gefordert, Anm.). Dann hat er gemeint, dass er später zum Fußballspiel gehen möchte. Er wusste, dass ich diese Mädchen kennengelernt habe und meinte, ich solle sie zum Spiel mitnehmen. Die zwei Mädchen, die mir gestern Abend vorgestellt worden sind, du weißt schon... (...)

Lele: Ja.

Emilio: Sie sind sehr schön, und sie würden kommen (...)

Lele: Ja.

Emilio: Der einen haben wir viel geschenkt, der einen, die das meiner Meinung nach nicht verdient. Ich mag diese Person irgendwie nicht.

Lele: Nein.

Emilio: Roberta heißt sie, nicht? Sie hat schon zu viel bekommen und sie will immer mehr.

Lele: Ich verstehe, na wechseln wir, oder?

Emilio: Naja.

Lele: Tauschen wir!

Emilio: Naja, die lässt er sich nicht nehmen, an der hängt er irgendwie.

Lele: Ich verstehe.

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Aufgezeichnet sind außerdem auch Gespräche zwischen Emilio Fede und einigen Mädchen. So wie dieses zwischen Telefongespräch zwischen Ambra Battilana, einem weiteren Mädchen namens Chiara und Emilio Fede.

Auszug aus dem Gespräch vom 22.8.2010 um 18.09 Uhr

Emilio: Hallo?

Ambra: Ja, hallo, hier spricht Ambra. Daniele (Salemi, Anm) hat mir gesagt, dass wir uns bei dir melden sollen.

Emilio: Wie meinst du, Schätzchen?

Ambra: (lacht) Wollen Sie auch mit Chiara sprechen?

(...)

Emilio: Heute Abend essen wir also gemeinsam, nicht?

Ambra: Ok, ja, ja!

Chiara: Guten Abend!

Emilio: Na bitte, wir haben also sprechen gelernt?

Chiara: Was?

Emilio: Du hast sprechen gelernt?

Chiara: (lacht) Ja, ich probiers gerade aus.

Emilio: Hör mal, wie geht's denn? Ich glaube, wir sehen uns heute abend, nicht?

Chiara: Ja, ich muss nur mal schauen, weil ich bin jetzt einmal hier ... und ich muss schauen, wie der Abend geplant ist...

Emilio: Ihr seid also noch nicht sicher?

Chiara: Ich denke schon, aber ich bin noch nicht zu 100 Prozent sicher.

Emilio: Wo seid ihr denn? (...)

Chiara: In Orte... wir laufen gerade eine Modeschau.

Emilio: Aber die ist ja irgendwann zu Ende?

Chiara: Ja, so gegen Mitternacht.

Emilio: Dann geht sich das ja aus, oder?

Chiara: Ich denke schon, aber ich habe Daniele (Salemi, Anm) wegen der Sache noch nicht gesehen ...

Emilio: Daniele wird schon kommen und erinner dich daran, dass du dann morgen herkommen musst.

Chiara: Ja, ja, ich weiß.

Weitere Teile der Ruby-Protokolle folgen in den nächsten Tagen

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