Folgen schwer abzuschätzen

Süßwasserpool über dem Arktischen Ozean wird immer größer

5. April 2011, 13:49

Wasser aus geschmolzenem Eis und Flüssen könnte in Europa zu kälterem Wetter führen

Texel/Hamburg - Ein stetig anwachsender Süßwasserpool bereitet den Wissenschaftern Sorgen. Die Wassermenge ist nach Angaben von niederländischen Forschern bereits zweimal so groß wie die des Viktoriasees in Afrika und nimmt weiter zu. Sollte es zu Veränderungen der Atmosphäre in der Region kommen, könnte das Wasser in den Nordatlantik strömen, wie aus einer Mitteilung des EU-Forschungsprogramms CLAMER vom Dienstag hervorgeht. Im Atlantik selbst könnte das Süßwasser die Strömung von warmem Wasser aus den Tropen in Richtung Norden beeinflussen und zu kälterem Wetter führen.

Geschmolzenes Eis und Flusswasser

Zirkulierende Winde in der Arktis haben demzufolge in den vergangenen zwölf Jahren dazu beigetragen, dass sich der Pool aus relativ süßem Wasser gebildet hat. Laut Laura de Steur vom Königlich Niederländischen Institut für Meeresforschung auf der Insel Texel besteht das Wasser aus geschmolzenem Eis und aus Flusswasser. "Die Wassermenge, die von kanadischen und sibirischen Flüssen in den Arktischen Ozean fließt, ist größer als zuvor, da das Eis im Norden durch wärmere Temperaturen schmilzt", sagte de Steur. Darüber hinaus schmelze das Eis auf dem Meer schneller.

Erste Zeichen von atmosphärischen Veränderungen in der Region habe es im Jahr 2009 gegeben. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Süßwassermenge auf 7.500 Kubikkilometer geschätzt. Sollte dieses Wasser sich in großen Mengen in den Atlantik ausbreiten, so sei schwer abzuschätzen, was passiere, sagte de Steur. Wissenschafter sind demnach besorgt, dass sich das Wasser auf die atlantischen Strömungsverhältnisse auswirken könnte. (red/APA)

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R58
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Für zu Hause.. und eine Frage an alle Schlauen

Also ich hab das mal ausprobiert und nachgelesen.

1. Eiswürfel in einem Wasserglas schwimmen lassen bei markiertem Wasserstand
-> nix ändert sich
(eh klar ; Archimedes & Dichteanomalie des Wassers)

2. Salz in Wasser gelöst. (w.o.)
-> jedenfalls bis 10% auch keine Änderung. (Meerwasser im 1-2%o Bereich salzig!!)
(Hydradationseffekt - Van der Waal etc. schon schwieriger)

Und jetzt: Ich bestreite nicht die Messungen der Höhe des Meeresspiegels.

Aber: Das Abschmelzen des Polareises_N kann keinen Effekt haben (schwimmt ja ! s.o.)
Polareis_S wird bei durchschnittlich -35°C auch bei einer Erhöhung um 20°(!) bei -15° noch nicht schmelzen.

Hat schon jemand an tektonische Ursachen gedacht oder solches gemessen?
Link? (Danke!)

1000undeine8
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das schmelzen des meereises am nordpol ist nicht für den meeresspiegel-anstieg verantwortlich, sondern das der gletscher auf grönland und der antarktis. dazu kommt die volumens-ausdehnung von wasser mit steigender temperatur (oberhalb des dichte-maximums bei 4°C).

die antarktischen gletscher schmelzen nicht durch die erwärmung der luft (dafür ist es auf der antarktis nach wie vor viel zu kalt), sondern durch meeresströmungen, die das meer unter dem schelfeis erwärmen und zu stärkerem kalbem der gletscher führen.

mr. spuck
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"Zu diesem Zeitpunkt wurde die Süßwassermenge auf 7.500 Kubikkilometer geschätzt." m vergleich dazu das "Heinrich-Ereignis" (große Süßwassermengen gelangten nach der letzten Eiszeit in den Atlantik und verursachten einen massiven Temperatursturtz):

2,3 Millionen kubikkilometer. die auswirkungen waren katastrophal.

aber auch kleine schwankungen haben große auswirkungen, siehe kleine eiszeit, die durchschnittlich 0,8 bis 1°C kälter war als das mittelalter-optimum (dessen temp. nicht über dem heutigen optimum liegen - genauer formuliert: die hemisphärische durschnittstemperaturen waren zu keiner zeit des mittelalters so warm oder das ausmaß warmer regionen war jemals so groß, wie dies im gesamten 20. jahrhundert der fall gewesen ist. einzelereignisse konnten aber unter umständen extremer sein, als einzelereignisse heute).

trotzdem bis die süßwassermenge so groß ist, dass es temoperaturschwanungen 1°C betragen, stehen die chancen "gut", dass die klimaerwaärmung diesen wert übertrifft.

slartibartfaß der Umwandler
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das hoff ich doch.

ich finde 25 grad einfach angenehmer als 45 grad hier in österreich.

fürs baden kann man eh ans meer fahren und dort hat man meer und keine öffentlichen kloaken

also, bitte golfstrom versiege !!!!

aleph null
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Der Golfstrom

ensteht einerseits durch Winde und andererseits durch die Corioliskraft.

Wie und auf welche Art und Weise eine minimal geänderte Zusammensetzung des Wassers den Golfstrom verändern soll, das hätte ich sehr gerne erfahren. Strömungen ändern sich nicht nennenswert, wenn die Dichte des Mediums sich um 0,1% ändert.

1000undeine8
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der begriff "thermohaline zirkulation" ist ihnen noch nie untergekommen?

aleph null
53
Die thermohaline Zirkulation

hat während des ganzen Holozäns ausgezeichnet funktioniert - auch als es wärmer war als jetzt - und es gibt keinen Anhaltspunkt in der Klimageschichte, weswegen das jetzt anders sein sollte.

Mich wundert ja nichts mehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Evangelium der Klimaapokalypse verkündet wird.

mr. spuck
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was reden sie da? sagt ihnen der begriff heinrich-ereignis etwas? die zirkulation hat eben nicht ausgezeichnet funktioniert. ich bitte sie sich zumindestens ansatzweise - und sei es nur google - darüber zu informieren, bevor sie sich wundern und dabei nur lächerlich machen.

aleph null
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Ich spreche vom Holozän,

da gab es kein Heinrich-Ereignis oder zumindest ist keines aus dieser Epoche bekannt.

In der Eiszeit sieht das natürlich anders aus, da haben Sie recht. Da gab es Störungen der thermohalinen Zirkulation. Eiszeit und Interglazial sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe.

Searles
 
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Kannst du dich an die Waldbraende im Sommer in Sibieren erinnern? Haette das ein Klimaforscher prognostiziert, haettest du sicher auch von den Klimaapokalyptikern geschrieben.

Pierre d´Aubusson
00
25.4.2011, 09:22

Wenn die Waldbrände von der Ursache her zur "globalen Erwärmung" gehören, dann ist die Ursache nicht der CO²-Gehalt der Luft sondern die Trockenlegung und die mangelnde Feuerwehrausrüstung.
Die Gletscher schmelzen, weil die Feuerwehr das neue Spritzenhaus nicht bekommen hat....

Ein neuer Gesichtspunkt - ich werd einmal einen Arbeitskreis bilden.....

Searles
 
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25.4.2011, 11:49

Mehr CO2 - Waermeres Klima - Mehr Waldbraende (wahrlich irre, dass man solche kausalen Ketten hinschreiben muss)

Pierre d´Aubusson
00
25.4.2011, 19:56

Das mit dem CO² muß man Ihnen erst unlängst gesagt haben. Zumindestens lange nach den Waldbränden dort, denn sonst hätten Sie sich auch merken müssen, daß diese Gebiete erst vor wenigen Jahren trockengelegt worden waren. So trocken, daß die Feuerwehren Schwierigkeiten hatten, genug Wasser zu bekommen.
Es brennt übrigens auch jedes Jahr irgendwo in der gegend Gutenstein - Piesting, Berndorf - Puchberg. Im Waldviertel brennts seltener. Wieso? Erwärmt sich das Waldviertel nicht?

Searles
 
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25.4.2011, 20:12

Also der kausale Zusammenhang "waermeres Klima - mehr Waldbraende" ist nicht gegeben?

Pierre d´Aubusson
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25.4.2011, 20:29
Nein.

Die höheren Temperaturen entzünden noch kein Holz, sollten aber mehr Wasser in die Atmosphäre bringen, das dann als Regen fällt. Und das sollte den Boden so feucht halten, daß Waldbrände lokale Ereignisse bleiben.

Gefährlich für den Wald wird es erst, wenn die zusätzlichen Wassermengen dazu führen, daß man über die Trockenlegung von Gebieten nachdenkt. Wenns dann dort brennt, hat die Feuerwehr natürlich kein Wasser, der Boden ist trocken, ....
Läßt man allerdings den Boden so feucht, wie er eben ist, dann vermindert das höhere Wassertragevermögen warmer Luft die Waldbrände an Zahl und Intensität. Es regnet öfters und stärker, wenns wärmer wird.

Searles
 
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25.4.2011, 21:04

Also, deinen ersten Absatz interpretierend: Global fuehren hoehere Temperaturen zu weniger Waldbraenden weils mehr regnet?

Searles
 
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Ist natuerlich interessant...

Du: "Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Evangelium der Klimaapokalypse verkündet wird."

Und dann postest du etwas aus dieser Apokalypse???

aleph null
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Nein,

ich argumentiere nur genauso fies, wie ihr das immer tut.

Wenn es einmal kalt ist, dann ist das Wetter, natürliche Variabilität oder sonst etwas, wenn es hingegen irgendwo einmal heiß ist, dann ist das angeblich ein untrügliches Zeichen für den Klimawandel.

Searles
 
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Lustigerweise hab ich dich schon 500 Mal gebeten, ein entsprechendes Posting zu zeigen, in dem ich oder sonstwo irgendetwas in der Richtung behauptet hat.

Btw. BBC - Frage C schon gelesen und Frage B schon uebersetzt?

aleph null
11
Wie sonst soll ich das Posting

mit dem Hinweis auf die russischen Waldbrände verstehen?

Searles
 
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Ok, mal etwas laenger "Haette ein Klimaforscher prognostiziert, dass die Zahl der Waldbraende und deren Intensitaet zunehmen wird, haettest du sicher auch von den Klimaapokalyptikern geschrieben". Sorry, dass ich ein konkretes, besonders extremes Beispiel rausgepickt habe.

Was ist jetzt mit dem BBC-Interview?

aleph null
12
Ich habe keine Lust, mich von Ihnen verhören zu lassen

Lesen Sie, was in dem Interview steht, versuchen Sie es zu verstehen und wenn Sie das nicht schaffen, lassen Sie es bleiben.

Und tschüs!

Searles
 
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Ja mai, sei doch nicht gleich beleidigt, wenn du nicht verstehst, was "statistisch signifikant" heisst und mit "keine statistisch signifikante erwaermung" "abkuehlung" gleich setzt und zu feige bist, deinen Fehler zuzugeben.

nik73
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vielleicht ist es ja doch so

daß der kreislauf erde viel komplexer ist, als es sich die intelligentesten menschen erklären können und sich die erde ihr klima in ihren zyklen selbst regelt. wird es wärmer, schmilzt das eis, das kommt ins meer und was das süßwasser da tut, das wissen wir nicht, das kann niemand berechnen. aber vielleicht ist gerade daß das geheimnis, daß dieser kreislauf dafür sorgt, daß es dann eben wieder kälter wird, das eis kehrt zurück....
nicht falsch verstehen, es ist aus ziemlich allen gesichtspunkten richtig, die verbreitung von treibhausgasen einzudämmen und nachhaltig zu wirtschaften (in jeder hinsicht), nur glaube ich persönlich daß der einfluß des menschen auf das klima nur kurzfristig ist und langfristig die erde das selbst regelt.

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