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irgendwie seltsam, immer dieser Foromathinweis, auch bei belanglosen Posts?
Manchmal wird stundenlang geprüft, somit kann man mit keinem mehr posten.
Dann gibt es Tage, da kommt einfach ALLES durch. Also der Foromat ist dann meist eine nette Erklärung;)
in der allereinfachsten version sieht das so aus: keine einzige reaktion, es hat reaktionen gegeben - wieviele ist irrelevant. aktuell erfährt man, ob es rote oder grüne stricherln gegeben hat. das ist immerhin >etwas<.
gelegentlich passiert's: 10 rote stricherln oder 10 grüne stricherln - und kein einziger kommentar dazu, verbal meine ich oder idealer weise sogar ein eingehen auf die intention und den inhalt. das ist das, was wohl viele interessiert, hat sich jemand die mühe gemacht, auf ein posting näher einzugehen.
p.s.: da ich, aus mir noch immer nicht ganz verständlichen gründen, seit einem 3/4 jahr keine e-mails zu postings erhalte, wäre das ein hit. es ist aber auch sonst interessant, sich nicht durch e-mails wühlen zu müssen.
nicht böse sein, weil ich so viele fragen stelle. die folgende ist schon mehrfach unbeantwortet geblieben.
wird das projekt umgesetzt, bei postings leichter die tausend zeichen ausnützen zu können, was ja technisch leicht möglich wäre?
es schaut komisch aus, wenn es eine dreizeilige fettgedruckte überschrift gibt, um den zeichenvorrat auszureizen.
ein bis zwei zeilen am anfang könnten dann im fall des falles bewusst fettgedruckt werden. übermäßiger fettdruck wird als schreistil aufgefasst, lenkt vom inhalt des postings ab, wirkt nicht sehr ästhetisch.
Lieber nick morgenland,
das kommt mit dem neuen Forum, wann können wir noch nicht genau sagen. Die Zeichenzahl im Textfeld wird erhöht; was noch nicht feststeht ist, ob auf die Überschrift überhaupt verzichtet wird und statt dessen die Möglichkeit kommt, im Text eine Passage besonders hervorzuheben.
cmb
tausend zeichen kann ich jetzt schon einsetzen, wenn ich das überschriftenfeld "missbrauche". aber es sieht halt komisch aus.
der nächste schritt wäre, technisch gesehen, wohl die erweiterung auf zweitausend zeichen. das sehe ich ähnlich wie sie, das wäre zuviel. dann wird's nämlich bereits mühsam, die darin enthaltenen argumente zu diskutieren, wenn's um das antwortposting dazu geht.
750 zeichen wie jetzt im kommentarfeld, da wird's bereits schwierig, wenn man zum beispiel ein zitat einbaut, aus einem anderen artikel oder zum beispiel der wikipedia stammend, und dessen inhalt in einen vernünftigen rahmen stellen und kommentieren möchte.
wenn alle stricke reißen, muss man halt mit einem fortsetzungsposting anstückeln, so wie bisher.
Doch, teilweise schon.
Ihre Gedankensprünge kann und will nicht jeder nachvollziehen, schon gar nicht in einem Forum.
Und ich bin nicht frech und auch nicht Ihr Feind, ich bin nur zu keinen Spielchen mehr bereit, um mir die Gunst von irgendjemandem zu erkaufen.
Ich bin schnörkellos ehrlich, auch wenn das hier nicht immer gern gesehen wird.
sie kann schon etwas.
http://en.wikipedia.org/wiki/Elfr... obel_Prize
was sagen sie dazu?
http://derstandard.at/1269357
(elfriede jelinek)
bei diesem text habe ich mir damals gedacht, dass sie maßlos überschätzt wird. politisch hat sie ja recht gehabt. dass sie im darauf folgenden jahr den nobelpreis erhalten hat, war dann natürlich ein knaller. man darf aber nicht von einem schwachen text auf das gesamtwerk schließen. kann ja sein, dass sie zu dem thema keinen zugang gefunden hat, im sinne von: dass es künstlerisch etwas hergibt. ich behaupte, da gibt's ein paar leute, die hier postings verfassen und verfasst haben, die können das mindestens genau so gut bzw. so schlecht wie man das in diesen auswahltexten zu bambiland gesehen hat. meine postings sind im augenblick nicht zu sehen: wenn ich mich richtig erinnere, habe ich den text und jelinek kritisiert.
Nicht bös sein, aber der Irving ist ein brillanter Schreiber.
Und er bringt mindestens so viel Gesellschaftskritik ein wie die Jelinek, halt in anderer Form.
Vermutlich haben Sie noch nichts von ihm gelesen.
Ich möcht nicht täglich Jelinek lesen, bei aller Wertschätzung.
was sie lobenswert gefunden haben (siehe oben), ob es sich dabei um ein bewusstes spiel handelt: das bezweifle ich. sie hat missionen und lässt es dazu sprudeln. dass sie klare sicht auf die dinge hat, wenn man ihre ansichten teilt.
bambiland ist ein bilderreicher text mit einem gleichnis. die absicht ist gut, aber das ganze hat für mich etwas schülerhaftes. es gibt auch ziemlich fantasievolle schüleraufsätze. zweifellos ist das der text einer begabten schülerin. ob daraus einmal etwas großes wird: auf grund des textes von bambiland wäre ich mir da nicht so sicher. kann die kritik näher begründen.
wie gesagt, ich habe etwas anderes gelesen, einhundert bis zweihundert seiten sind's wohl gelesen. habe verständnis dafür, wenn jemand alles mögliche einfließen lässt: wie bei einem musikstück, 15 themen gleichzeitig oder im wechsel. habe einmal ein paar monate so eine phase im internet gehabt: die pointillistische. eine serie von anspielungen. dann hat mir eine frau gesagt, ich soll direkter sein. darauf hat die direktere phase begonnen. da sollte man wirklich kombinieren bzw. keinesfalls, reinen wein einschenken. das beste war, bin mit einem psychoanalytiker bekannt gewesen, war von seinem schreiben angetan und er von meinem: seine empfehlung lautete, alles stehen lassen, ich die verschreiber.
was gefällt ihnen konkret an dem obigen text? ich habe einmal einen längeren text gelesen, der mir eigentlich ganz gut gefallen hat. ist schon einige zeit her: gesamteindruck ist gewesen: automatisches schreiben. ich sollte ihn jetzt ein zweites mal lesen. kann auch seinen reiz haben, das wasserfallartige. maler gibt's, die ebenso vorgehen bzw. sich treiben lassen von spontanen einfällen. das unbewusste soll ans licht kommen. den fluss nicht stoppen. wird schon einen sinn haben, was das gehirn gerade so anliefert. ist mir schon klar, dass es etwas anders ist, so ähnlich wie bei einem wilden pferd, das man zu bändigen versucht, die beziehung zwischen dem bewussten und dem, was aus dem unterbewusstsein aufsteigt. dramen kenn' ich nicht.
das war 2003, ein auszug aus bambiland für den standard. ein jahr später hat sie den nobelpreis gewonnen. eines der drei unsichtbaren postings dürfte von mir sein.
http://derstandard.at/1269357
ist jetzt kein thema, keine zeit, keine zeit. das sind die hunderttausend ausreden, die bei mir nicht mehr ziehen. die härte war beim obigen posting, auf die grinserl-emoticons zu verzichten. schreib' ich kurz und bündig, ist's auch nicht recht. habe zwischenzeitlich mit reinhard stranzinger telefoniert, nach einjähriger pause.
die aufgabe des lehrers ist zu provozieren, nicht zu lehren. sie erinnern sich? das experimentieren ist so lustig. sie erinnern sich an weibel und export oder an schlingensief. er ist ein verrückter hund gewesen: aber das ist ein fest gewesen.
ich spiel gerne.
schon einmal elfriede jelinek gelesen? sie schreibt fast automatisch. wer ist besser, die elfriede oder der ...? ich bin's und kann auch sagen warum.
:-)
ganz lieb. stelle mir gerade vor, wie otto waalkes weit ausholt und in der rolle des pfarrers klar stellt, um welche art des verrücktseins es eigentlich gehen sollte und um welche nicht unbedingt. geht es nicht auch für uns alle um einen standortwechsel, mit anderen worten um das entrücktsein und verrücktsein.
Was verstehen Sie unter "Zeichenzahl wird erhöht"?
Wenn lediglich die Zeichenzahl der Überschrift in das Textfeld wandert, ist das zwar praktischer und begrüßenswert, aber keine Erhöhung.
Ein wirklicher Mehrwert wären 1500 oder 2000 Zeichen.
Andere Frage: Warum wird dieses Forum manuell zensiert: http://derstandard.at/136370867... n-toedlich ?
1000 zeichen sind besser als 750 zeichen. ich vermute, dass ein posting 1 kilobyte benötigt. ;-)
ich glaube nicht, dass es bereits alle "behirnt" haben, welche reserven in der überschrift stecken.
technisch möglich sind dann wohl 2 kilobyte. wäre das nicht ein bisschen übertrieben?
p.s.: das ist grundsätzlich so bei privaten todesfällen, wenn mit blöden kommentaren zu rechnen ist. angefangen hat's glaube ich mit dem buben, der im sand erstickt ist.
Übertrieben wären zwei Megabyte. ;-)
Die Regeln sind relativ unbestimmt und es tritt mittlerweile genau das ein, was ich von vornherein befürchtet habe: Die Pietätshysterie nimmt langsam überhand und immer mehr Foren werden prophylaktisch manuell sekkiert.
Wenn ich dann auf jedes Posting stundenlang warten muss, wirds uninteressant.
wieviele foren werden tatsächlich prophylaktisch moderiert? das ist das geringere problem. der foromat fischt relativ viele postings vorsorglich heraus, das ist das größere problem. da sollte etwas mehr riskiert werden als bisher. garantien gibt's ja wohl in keinem fall, dass eine maschine wirklich alles herausfindet, was bedenklich ist oder diskussionen stört. man kann harmlose worte verwenden und inhalt und wirkung sind trotzdem das gegenteil von harmlos. stalken und trollen lässt sich grundsätzlich nicht erkennen. im notfall gibt's die möglichkeit, ein posting zu melden.
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