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Ein lang gehegter Wunsch wird endlich Wirklichkeit: Das von Montag bis Samstag erscheinende phoenixen-Rätsel ist nun online ausfüllbar
nick morgenland spammt heute dieses Forum fast schon im Minutentakt, um seine Argumentation zu untermauern.
Das lässt mich jetzt auch nicht gerade in Ehrfurcht vor "schon länger und intensiver aktiven Usern" erstarren, ehrlich gesagt.
Und der Phoromat wird deswegen auch nicht "altersmilde" werden, wie man ja leicht sehen kann.
seit 12:00 sind 21 postings zu verschiedenen themen erschienen (> 20 minuten pro posting - diverse aus einer blödellaune heraus).
ich halte das foromat-system (in dieser form) für überholt. zensur muss sein, keine frage.
der "phoromat" sind menschen, die dieses system programmiert haben und füttern.
... u.a. deshalb, weil ich (aus begründetem Interesse an den versprochenen Antworten der Redaktion) dummerweise alle Antworten auf dieses Forum per Mail bekomme :-(
Ich meine, ich zweifle ja auch nicht an *meiner* moralischen Überlegenheit ;-) ... aber deswegen gleich Danzer, Stones, Ohne Maulkorb, Ja-Ja-Ja, Nein-Nein-Nein, McLuhan etc. auf Dauerfeuer? Bitte nicht!
mit patricia kaas wollte ich judith vermitteln, dass ich nicht unbedingt ein klassenfeind bin.
mcluhan war als denkanstoß für den standard gedacht. das medium ist die botschaft. wie glaubwürdig ist ein medium, das idealer weise liberal sein will, wenn es so zensiert und verzögert, wie es verzögert und zensiert?
was spricht dagegen, wenn's um zensur geht, "alt-68-er" an "ohne maulkorb" zu erinnern?
sympathy for the devil (mick jagger) ist cool. nice to meet you...
:-)
eh. manchmal überkommt's mich halt. weniger = mehr usw. usf.
wenn mir was einfällt, ist es schwer mich zurückzuhalten.
http://derstandard.at/plink/130... id29674075
nicht dass ich auf jedes posting stolz bin. einen tag später kommt dann die einsicht: war nicht besonders hilfreich (weil zu oberlehrerhaft usw. usf.). nobody is perfect.
fest steht, das standard-zensur-system ist reformreif. mehr kann ich dazu nicht schreiben, sonst wird's zensiert.
Lieber nick morgenland,
Sie fluten unsere Foren ja richtiggehend mit Versuchen, den Foromaten bzw. unsere Moderation zu verstehen bzw. mit Mutmaßungen darüber. Ist auch in Ordnung. Vielleicht aber wäre es für Sie (und andere) interessant, diese Erfahrungen in einen PosterInnen-Blickwinkel zu packen? http://derstandard.at/r13482848... lickwinkel
Im Gegenzug versprechen wir einen Update-Beitrag zu Foromat/Moderation, in dem wir das hier weiter ausführen: http://derstandard.at/plink/130... id29651711
cmb
hallo cmb!
cool, muss mich noch mit meinem anwalt absprechen (wegen der tantiemen).
in der zwischenzeit: wie wär's mit einem sponsoring für eine diplomarbeit? "die standard-zensur einst und jetzt." feldforschung kostet!
für die menschheit wichtiger wäre mein projekt: priorität qualitätsverbesserung politischer systeme (kurz pqp). stimmt's? (*)
ich finde nämlich, dass ein missverhältnis besteht zwischen (umgesetzten) "erfindungen" in der technik und in der politik. zu diesem thema gehört das subthema ideenkultur (ideen haben eine hohe kindersterblichkeit). zum thema ideenkultur gehört das subthema umgang mit ideen in foren.
lg, nm
p.s., eins geht noch: (*) habe ich schon einmal dem standard vorgeschlagen. ohne reaktion...
wäre natürlich schöner, es wäre gar nicht mehr notwendig so einen poster-blickwinkel zu schreiben.
;-)
dass ausgerechnet jene posterinnen und poster diskriminiert werden, die sich seit jahren zu ihrer identität und meinung bekennen, ist wahrscheinlich nicht nur mir aufgefallen. und was brav und schlimm ist, darüber sollte eingehend diskutiert werden.
wie der standard aus diesem dilemma herauskommt, kann ich schwer beurteilen, da ich weder das programm noch die internen richtlinien und kontrollsysteme kenne.
ein gangbarer weg wäre der folgende: von heute an den zeitraum der letzten drei monate bzw. letzten tausend postings beobachten. wenn das o.k. ist, vorhergende postinggeschichte löschen.
der verein neustart ist derselben meinung.
;-)
muss ich mir noch durch den kopf gehen lassen, ob ich mir das antue. mir geht's nicht um die mühen der ebene sondern um eine reform.
:-)
zwei fragen:
werden postings, die gelöscht worden sind, irgendwo abgespeichert? ich suche nämlich eines, das möglicher weise gelöscht worden ist. derzeit ist es schwierig postings vergangener jahre wiederzufinden. das posting, um das es geht, ist lange zeit online gestanden. via google finde ich es nicht mehr. und ich brauche es leider aus juristischen gründen.
falls es sich wiederfindet, wäre ich dankbar für unterstützung durch die redaktion des standard. es steht viel auf dem spiel. sie wissen, wie das ist, wenn jemand versucht, einem das wort im mund umzudrehen. im forum ist das relativ harmlos.
auch das 3:13-posting ist erst in den morgenstunden veröffentlicht worden. welche gefährlichen postings ich in den stunden davor verfasst habe, können sie leicht recherchieren (sie sind ohne ausnahme freigeschaltet worden).
zur sicherheit: "gefährlich" ist ironisch gemeint gewesen.
das ist ein kryptisches posting. in welchem posting schreibe ich etwas, was nicht veröffentlicht werden sollte? was soll der anwurf "nein" zu menschlichkeit?
ich setze mich hier für faire zensur ein, das ist alles.
meine todsünde ist, auswüchse des feminismus zu kritisieren (was nichts mit frauenfeindlichkeit zu tun hat). wo die "zitrone" recht gehabt hat, hat sie recht gehabt. es geht allerdings um die einforderung ähnlich hoher maßstäbe, wenn männern medial (oder anderswo) geschadet wird.
hab auch einmal eine phase gehabt, in der meine postings anspielungsreich gewesen sind. die indirekte phase. die idee war: wie ein pointillist mit farbtupfen zu arbeiten. der "betrachter" soll dann selber draufkommen, woraus ich hinaus will.
ist mir in der regel übel genommen worden. drogen sind allerdings keine im spiel gewesen.
"siehe postinghistorie" kann vieles bedeuten. solche postings ordne ich unter getarnt aggressiv ein.
siehe erika rothen alias rothen erika:
http://derstandard.at/plink/130... id29622958
"Herbert Marshall McLuhan, CC (* 21. Juli 1911 in Edmonton, Alberta; † 31. Dezember 1980 in Toronto) war ein kanadischer Philosoph, Geisteswissenschaftler, Professor für englische Literatur, Literaturkritiker, Rhetoriker und Kommunikationstheoretiker. McLuhans Werk gilt als ein Grundstein der Medientheorie. Seine zentrale These lautet Das Medium ist die Botschaft. Außerdem formulierte er den Begriff „Globales Dorf“. McLuhan prägte die Diskussion über Medien von den späten 1960er Jahren bis zu seinem Tod."
Dies ist die Reaktion von nick morgenland auf Ihren Forenbeitrag:
"es kommt nicht allein auf den postinginhalt an: jedem poster wird zugeordnet, wie "brav" oder "schlimm" er aktuell ist (aus der gesamten postinghistorie ergibt sich das "karma"). außerdem spielt es eine rolle, in welcher rubrik man postet.
wenn man "schlimm" ist, wird nicht einmal ein posting veröffentlicht, das aus einem einzigen wort besteht (konkret getestet mit "ja").
sind alles fakten und ist so vom standard bestätigt worden.
ich tippe beim programm auf ein neuronales netzwerk mit zahlreichen eingriffsmöglichkeiten. z.b. dürfen postings von "schlimmen" ab einer bestimmten uhrzeit nicht mehr automatisch veröffentlicht werden."
es kommt nicht allein auf den postinginhalt an: jedem poster wird zugeordnet, wie "brav" oder "schlimm" er aktuell ist (aus der gesamten postinghistorie ergibt sich das "karma"). außerdem spielt es eine rolle, in welcher rubrik man postet.
wenn man "schlimm" ist, wird nicht einmal ein posting veröffentlicht, das aus einem einzigen wort besteht (konkret getestet mit "ja").
sind alles fakten und ist so vom standard bestätigt worden.
ich tippe beim programm auf ein neuronales netzwerk mit zahlreichen eingriffsmöglichkeiten. z.b. dürfen postings von "schlimmen" ab einer bestimmten uhrzeit nicht mehr automatisch veröffentlicht werden.
Das ist gut zusammengefasst. Der Foromat filtert nach einem komplexen Regelwerk und nicht bloß nach Signalwörtern.
Es gibt natürlich eine Fehlerrate bei der Freischaltung, die ist jedoch geringer als bei menschlicher Moderation (da geht man in der Regel von 1% aus). Und es werden Postings unnötiger Weise den ModeratorInnen zugewiesen, doch auch da liegen wir bei einem geringen Prozentsatz. Alles in allem müssten Sie ohne Foromaten deutlich länger auf Freischaltung warten und die Fehlerrate wäre gewiss nicht geringer.
Also bei der Freischaltung gibt es einen Fehler von weniger als 1 %. Der Verdacht vieler Poster hier ist aber, dass die Fehlerrate bei der Nichtfreischaltung sehr hoch ist, mit anderen Worten: Der Foromat ist überempfindlich.
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