Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 530x550Klassische Brettspiele erscheinen auf Tablets in neuem Glanz.
vergrößern 630x470Strategiespiele wie "Risiko" oder...
vergrößern 550x550"Catan" erfreuen sich großer Beliebtheit.
vergrößern 578x434Aber auch in der Versenkung geglaubte Genres wie Point-and-Click-Adventure wie "Baphomets Fluch" eignen sich gut für die Touchscreen-Steuerung.
vergrößern 526x419Auch so manches typisches PC- und Konsolen-Game wie "Worms" macht als "Brettspiel" eine gute Figur.
Ist von den neuen Chancen und Herausforderungen der Videospielindustrie die Rede, fällt rasch einmal die Prognose, dass multifunktionale Smartphones oder Tablets traditionelle Plattformen wie Konsolen verdrängen werden. Massive Preisvorteile und die unmittelbare Verfügbarkeit von Inhalten über AppStores machen iOS und Android zu starken Konkurrenten für PlayStation Portable und Nintendo DS. Manchen Analysten nach sollen Tablets künftig sogar Heimkonsolen und dem Spiele-PC den Rang streitig machen.
Doch obgleich die Argumente einleuchten und konvergente Geräte die Eigenheit haben, Spezialisten zu verdrängen, zeigt sich für Spieler derzeit noch eine andere Realität. Denn obgleich Handyspielphänomene wie "Angry Birds" oder "Doodle Jump" zweifellos die Vitalität der neuen Plattformen unter Beweis stellen, bergen sie kaum das Potenzial typische Konsolen-Games zu ersetzen. "Super Mario", "Gran Turismo" oder "Halo" springen, fahren und schießen nach wie vor in einer eigenen Liga. Das grundlegend andere Interface eines Touchscreen-Gerätes und der damit verbundene Mangel an physischen Eingabemethoden machen es praktisch unmöglich, das typische Konsolen-Feeling und damit auch dessen Spielerlebnisse befriedigend zu replizieren.
Neue Welten erschließen
Der Umkehrschluss trifft natürlich genauso zu. Touchscreens bieten Entwicklern gänzlich neue Möglichkeiten der Softwareentwicklung. Eines der besten Beispiele dafür ist die digitale Belebung klassischer Brettspiele auf iPad und Co., die in dieser Form mit Konsolen oder PCs nicht möglich wäre. Ein Blick in die Download-Charts zeigt rasch, wovon die Rede ist. Ob "Schach", "Scrabble", "Mahjong" oder "Risiko" - die AppStores sind voll von Board Games, nicht zu selten in mehrfacher Ausführung vom Gratisimitat bis zum "Vollpreisschnäppchen" für 4,99 Euro.
Natürliche Umsetzung
Die Qualität der Umsetzungen variiert dabei gewiss, doch es ist nicht zu verkennen, dass sich Brettspiele auf dem Tablet verstörend vertraut anfühlen. Abseits realer Spielfiguren vermisst man beim Puzzeln, in der virtuellen Zwickmühle, beim Matt-Setzen oder monpolistischen Hoteleinkäufen kaum etwas. Dank obligatorischem Computergegner ist man auch allein nicht verloren, zu mehrt lässt sich schon der eine oder andere verregnete Sommerabend oder eine lange Bahnfahrt versüßen. Gewiss ist ein echtes Monopoly schon ob seiner Größe die bessere Wahl für einen ausgedehnten Spieleabend, doch gerade die Portabilität und die schier unbegrenzte Angebotsvielfalt machen das Tablet zum äußerst attraktiven Spielekoffer. Und soll es einmal etwas aufwändiger sein, freut man sich, dass klassische Strategiespiele in der Videospielausführung wie "Die Siedler" mit dem Touchscreen beinahe ebenso gut funktionieren wie auf dem PC.
Eine neue Plattform erfrischt den Markt
Denn die Touchscreen-Eingabe hat auch zur Folge, dass sich manche typischen PC- und Konsolenwerke auf dem Tablet wie intuitive Brettspiele anfühlen. Von den genannten Strategiespielen eignen sich auch viele rundenbasierte Titel wie "Worms" oder bereits in der Versenkung geglaubte Point-and-Click-Adventure wie "Baphomets Fluch" bestens für die Direkteingabe. Das mag für Action-, Shooter- und Rennspielsuchende Tablet-Besitzer zwar kein Trost sein, doch sorgt die Renaissance alter Spielkonzepte für eine erfrischende Erweiterung des Videospielangebots - von den gänzlich neuen Touchscreenwerken einmal ganz abgesehen.
Mögliche Konvergenz
Fraglich ist, ob eines Tages eine Lösung gefunden wird, um beide Spielwelten zufriedenstellend miteinander zu vereinen. Zwei Ansätze dazu liefert der an allen Fronten mitmischende Unterhaltungselektronikkonzern Sony. Das jüngst gestartete Spielehandy Xperia Play vereint PSP-Steuerung mit einem Touchscreen. Allerdings wird sich hier erst zeigen müssen, ob die Kompromisse hinsichtlich des Designs von den Konsumenten angenommen werden. Ende des Jahres soll der PSP-Nachfolger "NGP" dann mit einem 5-Zoll-Touchscreen und Gamepad-Steuerung Casual- und Hardcore-Games vereinen. Ein Alleskönner im Brettspielformat vom Schlage iPad oder Android-Tablet ist derzeit allerdings nicht in Sicht.
(Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 10.4.2011)
Logitech soll als einer der ersten Hersteller Controller für Apples Smartphone bringen
Wahrscheinlich mit Tegra 4-Chip, Controller mit "Mousemode" und zwei Bluetooth-Modi
Update: Sony setzt Unterstützung der Remote-Play-Funktion voraus
Googles Pendant zu Apples Game Center wird auf mehreren Plattformen nutzbar sein
Leistungsstarke Hardware, offene Plattform und Games-Streaming locken
Eindeutige Belege gefunden - Soziale Funktionen, "Achievements" und "Leaderboards"
Juniper Research sieht enormes Wachstum für Mobile-Games vorher - auch dank der Cloud
Kommendes Spiel für iOS ist eine morbide Metapher fürs Leben
Blog spürt Hinweise in "MyGlass"-Anwendung auf - In-Game-Chat, Real-Time-Abgleich, Leaderbords und mehr
Spiele für Smartphones und Tablets sind ein Hoffnungsmarkt, der nur ganz wenigen Studios Erfolg beschert.
Remake für Mobile von Grund auf neu gestaltet - Am 2D-Gameplay wurde festgehalten
Nolan Bushnell sieht kein Geld mehr in App-Stores - Google Glass und Virtual-Reality bieten neue Chancen
Chartstürmer "Hay Day" und "Clash of Clans" lassen Konkurrenz hinter sich
Spieler kritisieren Entscheidung: Ingress Intel Total Conversion sei viel besser als die offizielle Intel-Map
Gemeinsam mit Disney bringt Imangi Studios eine neue Version zum Filmstart
"Augmented Reality"-Spiel für Android begeistert trotz noch unfertigem Gameplay schon in der Beta-Phase
Das Smartphone-Spiel ist eine Mischung aus Geocaching, Risiko und Online-Rollenspiel
Patent zeigt neue Version mit AV-Ausgang und neuen Anschlüssen
Haustiersimulator kommt in Farbe, höherer Auflösung und Facebook-Integration
Ich bin Hardcore Zocker und spiele seit vielen Jahren regelmässig Shooter und RPGs. Ja, und ich hab auch einen Ipad und liebe das Ding. Man kann das Zocken mit den entspannenden Ipad Spielchen nicht vergleichen. Das ist als ob man Porsche fahren mit einem Familienausflug am Fahrrad vergleicht.
Der Ipad ist super für die Entspannung zwischendurch. Facebook checken, Mails abrufen und mal schnell, wenn gerade Werbung im Fernsehen läuft was spielen. Man braucht ihn nicht starten, nicht tanken, nicht warten, man drückt drauf und er ist sofort für alles bereit. So wie unreife Naturen sich es von Fraune wünschen. :-)
Mit Crysis 2, Dragon Age 2, Fallout 3 & NV oder ähnlichen Kalibern ist das nicht zu vergleichen. Soll es auch nicht. Er ist fürs Spielc
ipad/iphone eignen sich schon alleine deshalb nur bedingt als spieleplattform, weil die hardware bei jeder neuen generation - also ca alle 6 monate aufgestockt wird und damit entweder die besitzer der vorgängerversion durch die finger schauen oder die der neuen generation die leistung nicht ausnutzen können - oder am schlimmsten für die entwickler: sie müssen für jedes update eine eigene version erstellen.
zudem ist gerade beim ipad die steuerung und ergonomie für spiele geradzu lachhaft - sie ist schon bei echten handheldkonsolen teilweise fragwürdig (wobei der nintenod 3ds hier einen groß schritt voraus gemacht hat).
insgesamt zeigt dieser ipad-spiel-hype aber nur den niedergang der westlichen kultur.
http://www.youtube.com/watch?v=6... age#t=163s
An einer Vorigen Stelle gibt auch noch einen kleinen Part, wo sie zeigen wie man mit einer Sichtblende die eigenen Spielkarten sichtbar macht... Sehr cool!
(Bevors wieder losgeht: Dies soll keine Apple/MS Diskussion anheizen, sondern nur ein kleiner Input sein was es technisch alles cooles gibt)
ca. 5000€
Auch cool in dem Zusammenhang, Second Light:
http://www.youtube.com/watch?v=XfzplPIrzjY
Man spart sich Spielsteine die man eh verliert
Man spart sich Bausteine und hat wie ZB bei Risiko immer das Problem das man zu wenige Einheiten hat.
Das AUf und Ab räumen ist besonders bei großen Brettspielen eine Lästige Sache.
Ja stimmt schon ein bisschen Flair geht verloren.
Dennoch denk ich wird es sich durchsetzen.
Und der größte Vorteil ist man kann allein spielen oder immer Computergegner dazu holen falls zu wenige echt Spieler vorhanden.
Gerade das gemeinsame Aufbaun und den Verlierer einräumen lassen ist doch auch ein Teil des Spieles. Immer muss alles schneller gehen, actionreicher sein. Noch ein Glaserl Roten und schon geht das geminesame Auf- und Abbaun ganz von Alleine. Spielen statt Hudeln (und das von mir als alten Hardcore-Gamer).
"Guten Tag", sagte der kleine Prinz.
"Guten Tag", sagte der Händler. Er handelte mit absolut wirksamen, durststillenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr, zu trinken.
"Warum verkaufst du das?", sagte der kleine Prinz.
"Das ist eine große Zeitersparnis. Man spart dreiundfünfzig Minuten in der Woche."
"Und was macht man mit diesen 53 Minuten?"
"Man macht damit, was man will."
"Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte", sagte der kleine Prinz, "würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen..."
das ipad ist ja nur der beginn. in zukunft gibt es tische mit eingebautem touchscreen (die ersten modelle gibt es ja bereits) auf dem man essen, basteln, arbeiten, surfen und spielen kann... und wenn man holztische bevorzugt, wird es tischtücher(folien) geben mit touchfunktion, auf denen man in gesellschaftlicher runde uno, monopoly etc. spielen kann. was jetzt noch zu teuer ist, wird in zukunft quasi nix mehr kosten. darauf wirds hinauslaufen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.