Platz für junge Wissenschafterinnen

5. April 2011, 14:31
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VSStÖ fordert Einrichtung einer Stipendiendatenbank für Studentinnen

Wien - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) hat am Dienstag einen feministischen Schwerpunkt zur Förderung junger Wissenschafterinnen gestartet. "Lediglich 15 Prozent der Universitätsprofessor_innen sind weiblich. In den 100 Jahren, in denen Frauen an der Universität studieren, gab es auch erst drei Rektorinnen, und das obwohl über 58 Prozent aller Studienanfänger_innen weiblich sind", sagt die bundesweite Spitzenkandidatin Angelika Gruber. 

Die Gläserne Decke aufreissen

Deshalb fordert der VSStÖ die Einrichtung einer Stipendiendatenbank für Studentinnen und eines Fördertopfes für feministische Arbeiten junger Wissenschafterinnen. Weil: "Durch die männlich geprägte Forschung sind Frauen in der wissenschaftlichen Arbeit oft unsichtbar", erklärt Gruber. Die aktive Förderung soll die Gläserne Decke durchbrechen, "damit sich Frauen in der Wissenschaft ihren Platz nehmen können", so Gruber. Die strukturelle Diskriminierung von Frauen an der Universität könne nur mit gezielten Förderungsmaßnahmen und einer 50-prozentigen Frauenquote in allen Universitätsgremien beendet werden. (red)

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