Kämpfe in Abidjan

5. April 2011, 11:11
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Der abgewählte Präsident der Cote d'Ivoire, Laurent Gbagbo, weigert sich, sein Amt an den international anerkannten Wahlsieger Alassane Ouattara abzugeben. Ouattaras Truppen versuchen nun mit Gewalt Gbagbo zum Amtsverzicht zu bewegen. Gewalttätige Auseinandersetzungen erschüttern seit Wochen das Land. Hunderttausende sind auf der Flucht. Mittlerweile haben auch die im Land stationierten UN-Blauhelme und französische Soldaten Stellung bezogen. Sie unterstützten in der Nacht auf Dienstag mit Kampfhubschraubern die Truppen Ouattaras beim Angriff auf die Residenz von Gbagbo. Anscheinend mit Erfolg: Die Residenz ist laut Meldungen von Nachrichtenagenturen in der Hand der Ouattara-Truppen. Gbagbo dementiert das. UN-Generalsekretär Ban verteidigt den Einsatz der UN-Soldaten als Schutz der Zivilbevölkerung. (red)

Ein Autokonvoi der Ouattara-loyalen Truppen in Abidjan.

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Gbagbo-loyale Soldaten patrouillierten am 3. April in den Straßen nahe der Residenz Gbagbos in Abidjan. 

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Ein Ouattara-Soldat in Abidjan.

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Ouattaras Truppen vor dem Angriff auf Abidjan.

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Explosion einer Stellung von Gbagbos Truppen nach dem Angriff von UN- und französischen Soldaten.

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Am Montag unterstützten UN- und französische Truppen den Angriff von Ouattara-Truppen auf die Residenz Gbagbos.

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