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Die Tomate ist bekannt für ihre sonnenprotektive Wirkung.
Klassischerweise sorgt Sonnencreme für den richtigen Hautschutz. Moderne Sonnenschutzmittel sind High-Tech-Produkte, absorbieren UV-A und UV-B, oder gar Infrarotstrahlung, beinhalten Enzyme, die sich an der Reparatur UV-geschädigter DNA versuchen und reduzieren mit Antioxidantien oxidativen Stress in Hautzellen. Vor 20 Jahren war man noch mit Lichtschutzfaktor 2 voll dabei, heute wird längst mit Faktor 50 geschmiert.
Der Lichtschutzfaktor bezieht sich dabei nur auf die Wirkung kurzwelliger UV-B Strahlen. Als Beispiel: Rothaarige hellhäutige Menschen (Hauttyp I) dürfen die mitteleuropäische Sonne nur zwischen fünf und zehn Minuten ungeschützt genießen. Multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme lässt sich die Dauer der Schutzwirkung nach dem Einschmieren ermitteln. Eingeschmiert mit Faktor 30, ist Sonnenbaden ohne Sonnenbrandrisiko für den Hauttyp I also fünf Stunden möglich.
SonnenprotektorTomate
"Mit Lebensmitteln lässt sich ein Lichtschutzfaktor von zwei bis drei anessen", weiß Marlies Gruber, wissenschaftliche Leiterin des Vereins zur Förderung von Ernährungsinformationen. Für Rothaarige ist das vermutlich kein echter Gewinn und damit auch keine Alternative, erhöht sich der ungeschützte Sonnengenuss doch auf zehn bis maximal 30 Minuten. Sinnlos ist eine "Sonnendiät" trotz dieser Tatsache aber nicht, besitzen essbare Sonnenschutzmittel doch einen entscheidenden Vorteil: Sie wirken nicht nur lokal in der Haut, sondern erreichen auch andernorts Körperzellen und Gewebe.
Besonders bekannt für ihre sonnenprotektive Wirkung ist die Tomate, oder vielmehr der Inhaltstoff Lycopin. Dieses Carotinoid gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen. Im Gegensatz zu primären Pflanzenstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) besitzen diese keinerlei Nährwert, dafür aber einen umso größeren gesundheitlichen Mehrwert für den Menschen. Wie die Tomate, schützt Lycopin auch die menschliche Haut vor der Sonne, indem sie als Radikalfänger reaktionsfreudige Moleküle unschädlich macht. Konkret heißt das: Lycopin beugt akuten entzündlichen Irritationen wie Sonnenbränden vor, reduziert das Risiko Hautkrebs zu entwickeln und verlangsamt die Hautalterung und damit die Faltenbildung.
Die Lösung liegt in der Konzentration
3,9 bis 9,3 Milligramm Lycopin finden sich in 100 Gramm reifen Tomaten. Ein halbes Kilo davon über die nächsten zwei Monate täglich verdrückt, bereiten die menschliche Haut ergo optimal auf sonnige Urlaubstage vor. Nur: Wer will schon so viel von den roten Früchten essen? Die Lösung liegt in der Konzentration. Tomatenmark enthält pro 100 Gramm 62 mg Lycopin. Mit 40 Gramm täglich ist die Prophylaxe beinahe perfekt und wird auch nicht fad, denn egal ob in Minestrone, Spaghetti Bolognese, Gulasch, Eintöpfen und Co - Tomatenmark eignet sich zur Geschmacksverfeinerung fast überall als Zugabe.
Die Kombination aus Karotten, Orangen und Sonnenblumenöl bezeichnet Marlies Gruber als potente Sonnenschutzmischung. "So wie alle sekundären Pflanzenstoffe sind auch Vitamin C und E wirksame Radikalfänger", so die Expertin. Während sich Vitamin E in Leinsamen, Nüssen und Keimölen findet, ist Vitamin C hochkonzentriert in Zitrusfrüchten, Papaya, Brokkoli, Erdbeeren und Paprika drin. Und neben dem Carotinoid Lycopin sensibilisiert auch Beta-Carotin in Karotten, Mangold, Spinat, Mango oder Fenchel die Haut für kommende Sonnenstunden.
Flavonoide und Polyphenole
Im Übrigen scheinen auch Schokolade und Rotwein wirksam die schädlichen Anteile der UV-Strahlung abzuwehren. Vermutlich erzeugen wieder sekundäre Pflanzenstoffe diesen positiven Effekt. "Flavonoide in dunkler Schokolade und Polyphenole im Rotweine wirken bekanntermaßen antikanzerogen, indem sie die Zellen vor freien Radikalen schützen", ergänzt Gruber. Diskutiert wird - bislang ohne wissenschaftlichen Nachweis - inwiefern Kalzium in Milchprodukten wie Hartkäse Histaminausschüttungen und damit die Entstehung von Sonnenallergien verhindert.
Wer sich für den schmackhaften Sonnenschutz nicht begeistern kann, dem stehen alternativ Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. "Auch damit lässt sich die Haut auf den Sommer vorbereiten", weiß Gruber. Allerdings ebenfalls nur begrenzt und immer nur als gesunde Ergänzung zur Sonnencreme. (derStandard.at, 06.04.2011)
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An und für sich ist der Artikel sehr interessant, natürliche Schutzstoffre können mehr als alles andere unsere Haut vor den im Übermaß genossenen Sonnenstrahlen schützen. Lycopin, natürliche Flavonoide und Polyphenole können sicher viel zum Hautschutz beitragen. Bei modernen
Sonnenschutzmitteln, diesen sogenannten High-Tech-Produkten, die UV-A und UV-B, oder gar Infrarotstrahlung, abhalten wäre ich dagegen sehr vorsichtig. Sie beinhalten nicht nur Enzyme, die sich an der Reparatur UV-geschädigter DNA v e r s u c h e n, viele dieser Hochtechnologischen Produkte beinhalten auch Nanapartikel die in die Haut, den Organismus eindringen und verheerende Schäden anrichten.
Das Kalzium gegen Hautschäden hilft ist nicht bewiesen, was neuere Forschungen jedoch bewiesen haben ist das Milchprodukte dem Körper kein Kalzium zuführen sondern dass diese Produkte durch die Übersäuerung des Magen zur Neutralisierung dem Organismus Kalzium entziehen! Das heißt, auch wenn Kalzium gegen die Schäden der Sonnenbestrahlung helfen würde, wäre der Genuss von Milchprodukten, die dem Körper Kalzium entziehen und nicht spenden, absolut nicht hilfreich!
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Sonnenschutzmitteln, diesen sogenannten High-Tech-Produkten, die UV-A und UV-B, oder gar Infrarotstrahlung, abhalten wäre ich dagegen sehr vorsichtig. Sie beinhalten nicht nur Enzyme, die sich an der Reparatur UV-geschädigter DNA v e r s u c h e n, viele dieser Hochtechnologischen Produkte beinhalten auch Nanapartikel die in die Haut, den Organismus eindringen und verheerende Schäden anrichten. Das Kalzium gegen Hautschäden hilft ist nicht bewiesen, was neuere Forschun
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Tagliatelle alla Bolognese hingegen schon.
Natürlich gibts Spaghetti Bolognese. Nur weils die Leute aus Bologna (Bolgnesen?) nicht erfunden haben, heißt das noch lange nicht, dass es das nicht gibt.
Auf Hawaii kennt auch keiner Pizza Haweii, und trotzdem gibts das.
Man könnte sagen: Spaghetti Bolognese ist kein traditionelles italienisches Gericht- das kann stimmen. Aber "gibts nicht" ist falsch- den geben tuts das mit absoluter Sicherheit.
Die Empörung geht von den Bolognesi in Italien aus, die damit in Verdacht gebracht werden, einen kulinarischen Unsinn erfunden zu haben.
Dass es schon seit jeher so viele verschiedene Nudelarten und -formen gibt, liegt nicht nur in einer artistischen Veranlagung. Beim Pastakochen wird die Nudelart zur Sauce so gewählt, dass je nach Konsistenz, Beschaffenheit der Festteile und sogar Farbe der Sauce eine sinnvolle Kombination entsteht. Außerhalb Italiens wird (von Nicht-Italienern) oft zuerst die Pasta festgelegt und dann eine beliebige Sauce dazu gewählt.
Das Ragù alla bolognese wird in Italien nie mit Spaghetti serviert, da diese Pasta die Sauce mit dem darin enthaltenen Hackfleisch nicht aufnehmen kann und daher ungeeignet ist.
Versuche es noch einmal: Ein Milanesesugo enthält wesentlich mehr Licopin als ein Bolognesesugo. Deshalb lieber Spaghetti Milanese.
damit soll wohl suggeriert werden, dass diese produkte total toll sind und keinerlei nebenwirkungen haben.
dass in genau diesen produkten krebserregende und allergieauslösenden stoffe enthalten sind, sagt keiner dazu.
dazu fällt mir ein: Jede Menge Chemie in der Sonnemilch Flasche (siehe klengedruckte Zutatenliste) aufgekocht auf menschlicher Haut während stundenlangem Sonnenbraten. Die Inhaltsstoffe werden sich verändern. Kann mir nicht vostellen dass das alles getestet wurde was da rauskommt, muss ja einen Gewinn abwerfen das Kosmetik-Produkt.
Bester Sonnenschutz: Langsamer Aufbau der gesunden Bräune durch Schatten und Bekleidung, Im frühjahr kurz und ungeschützt in die Sonne und Ernährung wie oben.
macht aber nix, Hauptsache krebserregend!
Bei dem heurigen Ozonloch gehe ich aber trotzdem nur kurz ohne Schutz in die Sonne, obwohl Hauttyp 4. Recht viel mehr als 20 min wirkt der Eigenschutz nicht.
Das kann ja jeder selbst testen,
indem er sich mal wenige Minuten (ca. 5 Minuten in unseren Breiten und im Frühjahr) ungeschützt der Sonne aussetzt. Bekommt er davon keinen Sonnenbrand, dann hat er schon mal bewiesen, dass diese Menge nicht zuviel war, und so verträgt er am Tag darauf schon 1-2 Minuten mehr, usw.
Wird dann ein Sonnenbrand erreicht, so kann es sich hierbei also nur um ein Zuviel von 1-2 Minuten handeln.
Dann muss man sich halt mal einen Tag kasteien, damit sich die Haut wieder regenerieren kann.
Und? Wo ist das Problem?
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