Nach Google und RIM gibt auch Apple das kostenpflichtige Programm nach über 200 Tagen der Überprüfung frei
Für gewöhnlich dauert es nich länger als ein paar Wochen, bis Apple eine neue Anwendung für iOS zur Veröffentlichung im AppStore freigibt. Doch die TrapCall-App von Tel Tech Systems musste bis tatsächlichen Marktstart ganze 201 Tage im Testlabor verweilen, bevor sie dieser Tage für US-amerikanische iPhone-Anwender verfügbar gemacht wurde, berichtet 9to5mac. Die Versionen für Android und Blackberry sind indes schon längere Zeit erhältlich.
Demaskieren
Der Dienst ermöglicht es Nutzern, gegen eine monatliche Gebühr von 5 US-Dollar geblockte Anrufe von Callcentern oder privaten Anrufern zu demaskieren. Erhält man einen anonymisierten Anruf, kann man TrapCall den Anrufer zurückverfolgen lassen. Innerhalb von Sekunden soll der Dienst dann die Nummer und den Namen und wenn gegeben auch die Adresse des verdeckten Anrufers per SMS oder Push-Benachrichtigung an einen senden. Um Störenfriede dauerhaft vom Hals zu halten, kann man zudem eine Auflösung seines Anschlusses vorgaukeln.
Schmaler Grat
Die Entwickler behaupten, dass es die bislang einzige Applikation ist, die diesen Service anbietet. Die Umgehung der Identitätsverschleierung ist vermutlich auch der Grund, weshalb Apple das Programm genauer unter die Lupe nahm. Der Hersteller dürfte sich damit auf einem schmalen Grat zwischen Erlaubtem und Verstoß gegen die Plattformrichtlinien bewegen. (zw)
Das Endgerät (Handy) muss die Nummer haben, weil die Verbindung sonst nicht möglich wäre. Offenbar ist aber kein Hersteller bereit diesen Teil des Protokolls "zu vergessen". Ich vermute, dass diese App genau da ansetzt. "Zurückverfolgt" wird da erstmal gar nix.
Wenn ich mich nicht ganz täusche, basiert die Rufnummernunterdrückung ganz simpel auf auf einer zusätzlichen Info "Diese Nummer nicht anzeigen" im Protokoll zwischen Sendestation und Handy. Dh das Handy tät die Nummer bekommen, zeigt sie aber nicht an, weils eben im Protokoll so steht...
Da mach ichs doch auf die gute alte Art und Weise, dass ich einfach, so wie die letzten 10 Jahre bei Anonymen anrufern einfach nicht abhebe.
Für Polizei, Ämter etc, gibt es eine Mobilbox, die von diesen Institutionen auch genützt werden.
Aber ja, wer dafür zahlen will um zu wissen, dass ihn die Nummer 0676xxx angerufen hat, die zu einem Callcenter gehört, der soll glücklich damit werden.
Das wäre was für meine Mutter, die immer von ihrer kleinen Schwester mit unterdrückter Nummer um Geld angebettelt wird (nur ums kurz zu erklären: meine Mutter ist nicht etwa herzlos, ihre Schwester macht nur immer Anschaffungen, die sie sich überhaupt nicht leisten kann und wundert sich dann, warum sie die Stromrechnung nicht bezahlen kann.)
machs ja bei call centern mittlerweile immer so ich leg still und leise das handy weg und lass sie einfach reden. einmal bin ich dann aufs klo gegangen und als ich zurückgekommen bin hat die dame immer noch geredet. und am lustigsten ist es dann wenn sie merken dass da gar keiner mehr dran ist...
Aber in allen Ländern steht es den Angerufenen frei so zu handeln, ganz ohne automatische Ansage. Aber da werden wohl die meisten an ihrer Neugierde scheitern.
... diese einfache Abschaltung funktioniert. Ich verspreche, ich gebe die Info gleich an die TelCo-Sprecher der Parlamentsparteien weiter. Beispiele überzeugen doch immer sehr und helfen gegen Ausreden!
würd mich auch nicht wundern wenn das in den USA möglich wäre - da muss man ja wenn man angerufen wird (zumindest am Handy) auch mitzahlen. Wenns mir was kosten würd, würd ich auch bei keinem anonymen Anrufer abheben bzw. Anonyme gleich blocken...
Mobilfunker sollten einen Dienst anbieten, der »Anonyme« oder »Unbekannte« Nummern auf eine eigens besprochene Mobilbox leitet oder wo der Angerufene selbst einstellen kann, was mit solchen Nummern pasieren soll. Statt immer neue Tarifmodelle auszutüftelen, sollten A1+Co mal über vernüpftige Dienste nachdenken. Auch sollten sich Mobilboxen endlich durch upzuloadende Audiofiles bespielen lassen als durch das Handymikro :-(
Dieses Werbevideo ist leider ein Beweis für die emotionale Verstümmelung junger Menschen. Einfach die Nummer blockieren, statt sich die Zeit zu nehmen, um sich mit jemandem respektvoll auseinanderzusetzen. Stattdessen hat man sehr wohl Zeit und Energie für Facebook und anderen Quatsch.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.
Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse an.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ihre aktuelle und korrekte E-Mail-Adresse ist Voraussetzung für alle Benachrichtigungen, die Sie von derStandard.at erhalten (z.B. Antworten auf Ihre Postings, Hilfe bei vergessenem Passwort). Zusätzlich werden Sie Ihre E-Mail-Adresse künftig für das Login benötigen.
Daher bitten wir Sie um eine kurze Überprüfung und Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail-Adresse wird dadurch nicht für Dritte sichtbar!
Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse ist bereits mit einem anderen Account verknüpft. Bitte geben Sie eine andere E-Mail-Adresse an.
Diese E-Mail-Adresse ist leider ungültig. Bitte verwenden Sie eine dauerhafte E-Mail-Adresse!
Eine E-Mail-Adresse kann nicht für mehrere Accounts verwendet werden!
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Danke für die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Es wurde ein Bestätigungslink an die angegebene Adresse gesendet.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Die E-Mail konnte nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es noch einmal.