Warum Vettel gerne mit Rindt gefahren wäre

4. April 2011, 18:00
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Formel-1-Champion wünscht sich GP in Manhattan - "Es wäre die ultimative Stadt für ein Rennen"

Wien - Sebastian Vettel (23), der amtierende Weltmeister aus Heppenheim, gab in einem Interview mit der offiziellen Formel-1-Webseite formula1. com seine Wünsche preis.

"Ganz klar und zu 100 Prozent New York", nannte Vettel seine Traumstadt für einen Grand Prix. "Es wäre die ultimative Stadt für ein Rennen, und es wäre toll, dabei zu sein. Das Fahrerlager im Central Park, die Strecke entlang der Fifth Avenue, den ganzen Weg hinunter zum Washington Square." Für eine ultimative Rennstrecke würde Vettel "Sektor eins aus Suzuka, Sektor zwei aus Spa und einige Teile der Stadtkurse in Singapur und Monaco" kombinieren.

Jochen Rindt würde Vettel als Traum-Kollegen wählen. "Für mich hatte er etwas, das sehr inspirierend war. Er war ein cooler Typ, und es wäre eine Ehre, gegen ihn im gleichen Team zu fahren", sagt Vettel über die "außergewöhnliche Persönlichkeit", die 1970 nach dem tödlichen Unfall in Monza posthum Weltmeister wurde.

Großen Respekt hat Vettel auch vor Ayrton Senna und Alain Prost und deren legendären Duellen bei McLaren. "Als das passiert ist, war ich noch zu jung, um das zu verstehen", sagte Vettel über die Rivalität der beiden. "Heute würde ich ihre Schlachten besser verstehen." Er selbst wäre gerne in den Siebzigerjahren dabei gewesen. "Mit den Sicherheitsstandards von heute!" Atmosphäre und Kameradschaft müssten speziell gewesen sein, so etwas gebe es heute in der Königsklasse nicht mehr. (DER STANDARD, Printausgabe, Dienstag, 5. April 2011, sid, red)

  • Sebastian Vettel schlürft Schampus 2011, träumt von den Siebzigern.
    foto: epa/srdjan suki

    Sebastian Vettel schlürft Schampus 2011, träumt von den Siebzigern.

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