Selbstmordattentat an Bushaltestelle

4. April 2011, 19:26
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Jugendlicher riss mindestens zehn Menschen mit in den Tod - 18 Verletzte

Khar/Islamabad - Ein Jugendlicher hat sich an einer Bushaltestelle im nordwestpakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan in die Luft gesprengt und mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. 18 weitere seien verletzt worden, sagte Saleem Marwat, Polizeichef des Distrikts Lower Dir, wo sich der Selbstmordanschlag am Montag ereignete. Der Attentäter habe sich der Haltestelle zu Fuß genähert und dann den Sprengstoff gezündet.

Vermutlich habe der Anschlag einem Stammesältesten namens Mohammad Akbar gegolten, der an der Haltestelle gewartet habe und bei der Explosion getötet wurde, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter. Akbars Stammesmiliz habe die pakistanischen Sicherheitskräfte 2009/10 dabei unterstützt, die radikal-islamischen Taliban aus dem Stammesgebiet Bajaur an der afghanischen Grenze zu vertreiben.

Am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag an einem Sufi-Schrein in Zentralpakistan 50 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. Zu dem Angriff bekannten sich die Taliban.  (APA)

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