Verteilung von UV-Schutzmitteln auf Baustellen

4. April 2011, 15:17
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Hitze, Lärm, Staub und Stress: "Das kann dann den härtesten Bauarbeiter umhauen"

Wien - Über Gefahren und Schutzmaßnahmen gegen UV-Belastung auf Baustellen soll auch heuer wieder eine Kampagne aufklären. "Gerade bei Sonnenschein fallen die meisten Überstunden an", betonte Johann Holper, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz, bei einer Pressekonferenz in Wien. "Dazu kommen Lärm, Staub, Stress und viele andere Arbeitsbelastungen. Das kann dann den härtesten Bauarbeiter umhauen."

Verteilung von Sonnenschutz-Produkten

Seit Juli 2010 ist die "Verordnung optische Strahlung", kurz "VOPST", in Kraft. Diese sieht auch Schutz vor natürlicher optischer Strahlung, also Sonnenlicht, vor. Sonnenbrand, Hautkrebs und Augenschädigungen sind nur Beispiele für mögliche Schäden durch übermäßige UV-Belastung, hieß es bei der Präsentation der gemeinsamen Kampagne von Bausozialpartnern und AUVA.

In den kommenden Wochen werden im Freien tätige Personen und im speziellen Bauarbeiter mit UV-Schutz-Artikeln ausgestattet und u.a. mittels Poster informiert. Lehrlinge an Berufsschulen und Lehrbauhöfen erhalten UV-Schutz-T-Shirts. "Die Sonne wird immer intensiver und aggressiver", warnte Josef Muchitsch, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz. (APA)

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