Die TU Graz öffnet die Pforten

4. April 2011, 13:58
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Im Rahmen einer Reihe von Labortagen können Interessierte hinter die Kulissen blicken - Start im April mit dem Thema "Nachhaltigkeit in Architektur, Bauwesen und Energie"

Graz - Im November 2011 feiert die Technische Universität Graz ihr 200-jähriges Bestehen. Bereits in dieser Woche (7. und 8. April) startet die akademische Techniker-Schmiede mit "Open:lab 2011" eine Reihe von Labortagen, die einen Blick hinter die Kulissen von Lehre und Forschung bieten. Schauplätze sind der TU-Campus ebenso wie der "Dom im Berg" in der Grazer Innenstadt, hieß es am Montag bei der Programmpräsentation.

Themenschwerpunkte

In der bis Mitte Juni laufenden Reihe werden die fünf zentralen Kompetenzbereiche der TU Graz an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Tagen vorgestellt: "Nachhaltigkeit in Architektur, Bauwesen und Energie" ist Schwerpunkt der ersten beiden Tage im "Dom im Berg" und am Campus in der Inffeldgasse. Mit Details aus Fahrzeug- und Produktionswissenschaften geht es am 27. und 28. April weiter. Weitere Schwerpunkttage sind den Informations-, Computer- und Kommunikationstechnologien (12./13. Mai), den modernen Materialwissenschaften (26./27 Mai) sowie der Human- und Biotechnologie (9./10 Juni) gewidmet.

"Wissenschaft findet zwar oft hinter verschlossenen Türen statt, soll aber nicht dort bleiben. Wir wollen unsere Leistungen stolz der Öffentlichkeit präsentieren", so Hans Sünkel, Rektor der TU Graz. Mit der Jubiläums-Veranstaltungsreihe wolle man zeigen, "wo wir stehen und wie unsere Visionen für die Gesellschaft aussehen". Zugleich will die TU mit der Offensive die Faszination für die Natur- und Ingenieurwissenschaften wecken. Die Veranstaltungen sowie die Besuche der Labors und Institute, die sonst nicht frei zugänglich sind, sind kostenlos.

Der erste "Open:lab"-Schwerpunkt

In der ersten "Open:lab"-Staffel ab kommendem Donnerstag geht es um die Frage, wie wir im Jahr 2030 leben werden: Im "Dom im Berg" wird eine Ausstellung zu sehen sein, in der es u.a. um ressourceneffiziente Regionen, Nachhaltigkeitsbewertung von Bauten, Sanierungsmaßnahmen bis hin zu innovativen Energietechnologien geht. Abgerundet wird die Schau durch ein Vortrags- und Diskussionsprogramm.

In den Labors am Campus kann man beobachten, wie Fließ- und Staugewässer modelliert und untersucht werden, innovative Bauelemente geprüft oder die Schwingungen von Brücken berechnet werden. Besucher können bei Hochspannungsversuchen zusehen oder sich einfach nur über Studienmöglichkeiten an der TU Graz informieren. (APA)


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TU Graz: Open:labs

  • Die "Open:labs" der TU Graz blicken hinter die Kulissen von Forschung und Lehre - "Forschung zum Angreifen".
    foto: tu graz/lunghammer

    Die "Open:labs" der TU Graz blicken hinter die Kulissen von Forschung und Lehre - "Forschung zum Angreifen".

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