"Japanische Geduld reicht nicht mehr"

4. April 2011, 13:39
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Erdbeben, Tsunami, Atomkatastrophe - acht junge JapanerInnen berichten über ihren Umgang mit den Ereignissen der vergangenen Wochen

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foto: privat

Ayaka: "Ich arbeitete gerade bei dem Nachrichtensender NHK in Tokio, als das Erdbeben kam. Viele meiner Kollegen sollten dann für zehn Tage nicht mehr nach Hause kommen. Mein Respekt gilt all jenen Menschen, die trotz ihrer Angst vor Nachbeben und ihrer Sorge über Familienmitglieder weiter zur Arbeit gingen, um das System aufrecht zu erhalten. Ich habe recht bald versucht, mit meinem Leben weiter zu machen. Ich habe zuerst zwei von drei Urlauben abgesagt, viele meiner Freunde sind in den Westen gefahren, doch langsam kehrt Normalität ein. Die Angst vor der radioaktiven Wolke - gerade weil so etwas über unsere Vorstellungskraft reicht - und die ständigen Stromabschaltung und -einsparungen, sowie Lebensmittelknappheiten verändern das tägliche Leben."

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