Kannibale zu lebenslanger Haft verurteilt

4. April 2011, 12:17
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23-Jähriger tötete Mitbewohner und trank dessen Blut

Ein selbst ernannter Kannibale ist in Australien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Jury sprach den 23-Jährigen am Montag schuldig, im Juni 2006 seinem 22-jährigen Mitbewohner die Kehle durchschnitten, die Genitalien zum Teil durchtrennt, dessen Blut getrunken und damit Obszönitäten an die Wand geschrieben zu haben. Außerdem fügte er seinem Opfer zahlreiche Stichwunden zu und erstach dessen Hund, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Der Verurteilte gab als Motiv an, sein Mitbewohner habe ihm sexuelle Avancen gemacht, das habe ihn angewidert.

Laut der Aussage eines Zeugen vor Gericht hatte der 23-Jährige behauptet, als Kind einmal gemeinsam mit neuseeländischen Kannibalen Menschenfleisch gegessen zu haben. Der Polizei sagte er nach der Tat, er habe das Blut seines Opfers getrunken. Hausbewohner berichteten der Polizei, der Mörder und sein Mitbewohner hätten über ein Motorrad gestritten. Der Beschuldigte, der regelmäßig Rauschgift wie etwa Heroin oder Crack einnahm, stand zur Tatzeit unter Drogeneinfluss. (APA)

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