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Dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent reduziert oxidativen Stress.
Regensburg - Schokolade mit hohem Kakaoanteil kann, in kleinen Mengen konsumiert, die Gesundheit fördern. Das ist das Ergebnis einer Studie, die in der Zeitschrift der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie veröffentlicht wurde. Sie belegt, dass ein kleines Stück Schokolade pro Tag den Blutdruck senken und Herzerkrankungen vorbeugen kann, teilt der deutsche Reportagedienst obx-medizindirekt mit.
Deutsche Forscher untersuchten im Rahmen einer Studie knapp 20.000 Testpersonen im Alter von 35 bis 65 Jahren über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Dabei fanden sie heraus, dass Personen, die mehr Schokolade aßen (durchschnittlich 7,5 Gramm pro Tag) einen niedrigeren Blutdruck und ein um 39 Prozent geringeres Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen aufwiesen als Menschen, die durchschnittlich nur 1,7 Gramm Schokolade pro Tag zu sich nahmen. Der Mengenunterschied zwischen den beiden Testgruppen beträgt sechs Gramm Schokolade - das entspricht weniger als einem Stück einer 100-Gramm-Tafel.
Wirkungsvolle Flavanole im Kakao
Die Forscher gehen davon aus, dass Flavanole im Kakao für die positiven Auswirkungen auf den Blutdruck und die Gesundheit des Herzens sorgen. Dunkle Schokolade ist daher aufgrund des höheren Kakaoanteils gesünder. "Wir glauben, dass Flavanole im Kakao für eine höhere Bioverfügbarkeit von Stickoxiden aus den Zellen an den Innenwänden der Blutgefäße verantwortlich sind", so Forschungsleiter Brian Buijsse vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIFE), Potsdam-Rehbrücke. "Stickoxyd erweitere die Muskelzellen der Blutgefäße und hilft so, den Blutdruck zu senken. Allerdings weist Buijsse darauf hin, dass der Verzehr von Schokolade die Kalorienaufnahme nicht erhöhen sollte und kein Ersatz für eine gesunde Ernährung ist.
"Auch eine Studie des European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) belegte, dass Schokolade das Risiko von Herzinfarkten und insbesondere von Schlaganfällen senkt", erklärt Buijsse. In acht Jahren der Studiendauer wurden 166 Herzinfarkte und 136 Schlaganfälle verzeichnet. Bei der Testgruppe mit dem höchsten Schokoladenkonsum war das Risiko von Herzinfarkten im Vergleich zur Gruppe mit dem niedrigsten Schokoladenkonsum um 27 Prozent und das Risiko von Schlaganfällen um 48 Prozent vermindert.
Im Namen der European Society of Cardiology betont Frank Ruschitzka, Professor der Kardiologie und Leiter der Abteilung für Herzerkrankungen/Transplantation im UniversitätsSpital Zürich: "Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent oxidativen Stress reduziert und die Gefäß- und Blutplättchenfunktion verbessert. Allerdings muss auch bedacht werden, dass 100 Gramm dunkler Schokolade rund 500 Kalorien enthalten. Daher sollten zur Vermeidung von Gewichtszunahme entsprechend viele Kalorien von der Ernährung abgezogen werden." (red)
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Schmeckt dir die 100%ige wirklich? Oder ist das eher ein kopflastiger Genuss ('mir schmeckt sie, weil sie gesund ist')? Oder schmeckt sie dir eh nicht?
Ich finde ja diese Schokolade leider eher grauslig. Würde sie ja essen, aber ich glaube, dass es dann auch nicht mehr gesund ist, wenn man sich da quälen muss. Immerhin sollte ja Essen eine gewisse Freude machen.
bitter ist, einen abgerundeten milden Geschmack hat und sogar aus Österreich ist: Hanauer. Darüber hinaus kann ich empfehlen: Stainer, Slitti und die Rajoles von Revira. Domori hat viele ''wilde'' Geschmackkomponenten die ich weniger schätze. Darüber hinaus gibt es auch viele 100% die weniger kultiviert sind und viele bittere Komponenten enthalten, entweder aufgrund der geringeren Bohnenqualität oder aufgrund der Verarbeitung. Am besten schmecken die 100%igen wenn man sie nicht beißt und einfach im Mund zergehen läßt. Nach ca. 5 Minuten entfalten sie dann ein sehr anregendes Geschmackserlebnis, das man mit Flüssigkeit wie Tee gut hinunterspülen kann, und das auch dann noch lange nachwirkt, wenn die Qualität gut ist.
Würde zu mir passen! Hanau ist mein Geburtsort! (Wobei Hanau aber in Deutschland liegt - wieso stammt die dann aus Österreich?)
Naja, ich versuche mal daran zu denken und werde sie mal wieder probieren. Ich habe bisher nur die 100%ige Bio-Schok. von Hussel probiert. Die fand ich leider gar nicht so lecker.
einfach nur geröstete Kakaobohnen zu essen, die ähnlich wie Nüsse schmecken, aber noch zusätzlich ein anhaltendes ganz außergewöhnliches Geschmackserlebnis ermöglichen und auch gar nicht bitter sind, wenn die Qualität passt. Leider kommt man bei uns diese gerösteten Kakaobohnen kaum. Würde mir wünschen, dass sie die Fachgeschäfte viel mehr ins Sortiment aufnehmen. Im Ausland hab ich schon ganz hervorragende Kakaobohnen gekauft, wie zb. im Schokontor in Hamburg.
der österreichische hersteller Zotter verwendet mw nur fair trade produkte und kauft direkt ein. nestlé produkte würde ich nie essen. der konsument hat kinderarbeit und sklavenhandel in seiner hand. mehr aufklärung wäre notwendig. aber ich finde, da hat sich in letzter zeit schon viel getan. natürlich ist das ganze eine finanzielle frage: fair trade ist teurer, und jetzt, wo die menschen wieder weniger geld in der tasche haben, vergessen sie auf "saubere" nahrung.
Sehr geehrte Standardredaktion! Diese Studie wurde vor einem Jahr bereits online publiziert und im Juli 2010 (!) im European Heart Journal! (Jahrgang 31, Ausgabe 13). Warum wird das jetzt als aktuelle Studie präsentiert??? Weil Ostern nicht mehr weit ist?
Die besagte Studie wurde 2010 veröffentlicht und ist für uns insofern relevant, da sie relativ neu ist und wir noch nichts dazu online hatten. Dass sie nicht top-aktuell ist, stimmt natürlich. Wir werden dies im Artikel dahingehend ausbessern, ich danke Ihnen für den Hinweis.
Aus der Homepage-Originalzitat:
"obx-news wird finanziert aus Zuschussen öffentlicher Institutionen, wie z.B. Industrie- und Handelskammern, Handwerksammern, Tourismusverbänden, Medizinischen Fachgesellschaften usw.
Die Redaktion arbeitet unabhängig
von den Sponsoren"
-Naja, Unabhängigkeit schaut für mich anders aus....Und sehr sorgfältig arbeitet die obx-Redaktion offensichtlich nicht, wenn die im obigen Zitat bereits zwei Fehler machen...und das auf einer Homepage mit nur ein paar Sätzen....
da tun Sie der redaktion unrecht. unabhängig von werbung wurde der konnex 70% bis 90% kakoaanteil und gesundheitlichem zugewinn wissenschaftlich erforscht. es sind die antioxydantien, die sich positiv auswirken. und es soll dem weit verbreiteten vorurteil entgegenwirken, dass schokolade essen generell ungesund ist.
5,7 Gramm mehr Schokoladenkonsum als der Durchschnitt bedeuten 39 % geringeres Risiko für das Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen. D.h. 0,14615 Gramm bringen 1 % Risiko weniger. Also, die hundertfache Menge, das sind 14,61 Gramm, beseitigen das Risiko vollkommen.
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ist genau das gegenteil von positiv: aktienkäufe verteuern das produkt, schaffen den produzenten höhere gewinne und für die ausgebeuteten arbeiter und die dortige bevölkerung wird es unmöglich, sich selbst schokolade zuleisten. ist dasselbe mit allen anderen grundnahrungsmitteln.
sehr empfehlenswert: http://www.ardmediathek.de/ard/servl... Id=5555724
Erstens isst man in der Regel gleich eine ganze Tafel, wenn sie zur Verfügung steht, und nicht nur ein Ripperl. Daher überwiegen die negativen Effekte von zu viel Fettaufnahme.
Zweitens schmeckt die "hochprozentige" Schokolade einfach zu bitter, man isst lieber die süße -> zu viel zucker zu wenig Flavanole.
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