iTunes, geknackt

13. Mai 2003, 19:53
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Heruntergeladene Songs lassen sich auch über das Internet sharen – Webseiten indizieren Angebot

Das momentane Vorzeigeprojekt, wenn es um den erfolgreichen Aufbau eines kommerziellen Online-Musikhandels geht ist der iTunes Music Store, der mit vergleichsweise niedrigen Preisen und einer guten Integration mit dem iTunes 4 Client derzeit überragende – und für viele verblüffende – Erfolge einfährt.

Modifikation

Doch nun zeigen sich erste Risse in dem bisherigen Traumbild der Musikindustrie, konkret kann ein Feature des Clients, das eigentlich einen Tausch nur zwischen lokalen Clients ermöglichen soll, so umgewandelt werden, dass die BenutzerInnen des Services auch Songs untereinander sharen können. Verschiedene Webseiten haben bereits damit begonnen, dieses Angebot zu indzieren und verlinken. Zwar lassen sich auf diese Weise keine Musikfiles im klassischen Sinne "tauschen", allerdings können die Lieder als "Streams" direkt von der Festplatte von anderen BenutzerInnen angehört – und damit auch eventuell mitgeschnitten – werden.

Abwarten

Hersteller Apple zeigt sich vorerst abwartend, man "werde den Trend beobachten", unklar bleibt vorerst auch, wie sich die Musikindustrie nun gegenüber dem Computerkonzern verhalten wird, da ein solcher Austausch aus lizenzrechtlichen Gründen illegal ist. (red)

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    Keine guten Nachrichten für Apple-Chef Steve Jobs

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