Jackson-Statue spaltet Fulham

3. April 2011, 20:01
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Clubboss Mohamed Al-Fayed enthüllte Denkmal - Fans wollen das Abbild der Pop-Ikone nicht im Craven Cottage

London - Klubchef Mohamed Al-Fayed vom englischen Fußball-Erstligisten FC Fulham hat am Sonntag vor dem Premier-League-Heimspiel gegen den FC Blackpool die umstrittene Statue Michael Jackson enthüllt. Einige Fans hatten das Denkmal der Pop-Ikone als Ärgernis empfunden. "Warum sollte dies bizarr sein?", fragte der millionenschwere Unternehmer, der ein enger Freund des 2009 verstorbenen Jackson gewesen war: "Die Fußball-Fans werden die Statue mögen. Wenn irgendwelche dummen Fans dieses Geschenk nicht zu schätzen wissen und nicht mein Denken nachvollziehen können, dann können sie gehen und Chelsea unterstützen oder woanders hingehen." Jackson war im Jahr 1999 ein einziges Mal Gast von Al-Fayed bei einem Fulham-Spiel.

Hunderte Fans hatten zuvor eine Petition gegen die Statue eines "kontroversiellen amerikanischen Popstar, der keinerlei Verbindungen zum Fulham Fottball Club hat" unterschrieben. Außerdem würde durch das Aufstellen der Pop-Ikone eine hitzige Debatte entfacht und viel Unruhe in den Klub gebracht. "Warum? Warum bei uns? Fulham Fans wollen keine Michael Jackson-Statue", meinte ein Fulham-Fan. "Das ist völlig verrückt. Er hat nichts mit uns zu tun. Um ehrlich zu sein, ist er die letzte Person die wir hier haben möchten. 

Ursprünglich hätte die Statute im Londoner Traditions-Kaufhaus Harrods ihren Platz finden sollen, ehe Al Fayed das Unternehmen 2010 verkaufte. (red/SID)

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    Fulham-Clubboss Mohamed Al Fayed hat seine Freud mit der Jackson-Statue, einigen Fans stößt sie sauer auf.

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