James Cameron will mit höherer Bildrate Filme revolutionieren

3. April 2011, 11:57
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Avatar 2 und 3 sollen mit 48 oder 60 Bildern pro Sekunde gedreht werden

Mit der erfolgreichen Wiederbelebung des 3D-Films nimmt James Cameron nach "Avatar" den nächsten Technologiesprung ins Visier. Seine kommenden Werke "Avatar 2" und "Avatar 3" sollen mit einer höheren Bildrate gedreht werden. Das soll Sehern ein neues, noch realistischeres Filmerlebnis garantieren.

Ablöse des 24p-Standards

Bisher werden Kinofilme üblicherweise mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen und ausgegeben. Das reicht an sich, damit der Betrachter eine fließende Bildfolge wahrnimmt. Allerdings kann es dabei vor allem bei schnellen Bewegungen zu einem leichten Ruckeln kommen, was die Illusion, mitten drin zu sein, beeinträchtigt. "Wenn man einen Film mit 48 oder 60 Bildern pro Sekunde dreht, wird es ein anderer Film", gibt sich Cameron laut einem Bericht des Hollywood Reporters euphorisch. "3D generiert ein Fenster in eine andere Realität. Die höhere Bildrate nimmt das Glas aus dem Fenster heraus", so der Filmemacher.

Vorbild Videospiele

Welchen Unterschied eine höhere Bildrate ausmachen kann, zeigen aktuell insbesondere Videospiele. Während das Gros der Spiele mit 30 Bildern pro Sekunde ausgegeben wird, erlauben etwa Rennspiele oder Shooter, die mit 60 Bildern pro Sekunde arbeiten, die bessere Erkennung von Details bei sehr schnellen Bewegungsabläufen. Das Bild wirkt dadurch schärfer und plastischer. (zw)

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    Flüssigeres Seherlebnis für Avatar 2 und 3

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