Porsche Austria und VCÖ legen Streit bei

1. April 2011, 19:43
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Verkehrsclub Österreich räumt "missverständliche Formulierung" ein

Wien - Porsche Austria und der VCÖ haben laut VCÖ-Aussendung die Vereinbarung getroffen, die beim Wiener Handelsgericht anhängige Unterlassungsklage "ewig ruhend zu stellen". Vorausgegangen sei eine gemeinsame Klarstellung der Faktenlage, heißt es.

T & E, der europäische Dachverband des VCÖ, habe auf Basis von Daten der EU-Kommission eine Studie über den CO2-Ausstoß der in der EU im Jahr 2009 verkauften Pkw-Neuwagen erstellt. Der VCÖ verfasste laut eigenen Angaben über die Ergebnisse der Studie eine Presseaussendung, in der die korrekten Daten der Studie wieder gegeben wurden. Dabei wurde in der Presseaussendung der Durchschnittswert der VW-Markengruppe (VW, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini, Bugatti) für Europa mit den Worten "Die Lieblingsmarke der Österreicher, VW, landete im Klimaranking im Schlussfeld" kommentiert.

Diese Formulierung sei insofern missverständlich gewesen, als nicht die Marke Volkswagen, sondern die gesamte Markengruppe des Volkswagen Konzerns in Europa angesprochen war. Man habe klargestellt, dass dies nicht die Intention des VCÖ war.

Diese Formulierung sei von einzelnen Medien aufgegriffen und auf die Marktsituation in Österreich umgelegt worden. Dadurch sei ein vom VCÖ nicht beabsichtigtes verzerrtes Bild in der Berichterstattung entstanden, denn die Marke Volkswagen liege in Österreich beim CO2-Austoß deutlich besser. So sei es zu entsprechenden Irritationen und zum Klagsbegehren von Porsche Austria gekommen. (red)

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