World Wide War

"Es gibt keine Neutralität im Cyberspace"

1. April 2011, 18:05

US-Terrorexperte Richard Clarke im STANDARD-Interview über die digitale Kriegsführung: "Konflikte neu denken"

Die digitale Kriegsführung macht vor keinen nationalen Grenzen halt, erklärt Richard Clarke. Ob Strategie, Abschreckung oder Zivilistenschutz, man müsse Konflikte neu denken. Von Christoph Prantner.

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STANDARD: Serbische Hacker, die Gaddafi beispringen wollen. Chinesische Cyberattacken auf Frankreich und Australien. Das sind nur einige der Meldungen der letzten Tage zum Thema. Befinden wir uns mitten im Cyberkrieg, ohne dass es eine breitere Öffentlichkeit merkt?

Clarke: Das kommt auf die Definition von Cyberkrieg an. Wenn man Cyberspionage miteinbezieht, dann wäre die Antwort ganz klar ja. Jeden Tag hacken sich Länder in die Netze anderer Staaten und vor allem auch in Netzwerke von Unternehmen dieser Staaten.

STANDARD: Das Problem bei der Definition ist, dass Krieg als Konflikt zwischen Staaten im Netz kaum noch gegeben ist. Beispiel: der Angriff mit dem Computerwurm Stuxnet auf iranische Atomanlagen vergangenen Sommer. Ist schon geklärt, wer dahintersteckt?

Clarke: Nein. Die wahrscheinlichen Angreifer waren entweder Israel oder die USA. Aber dennoch ist es ziemlich klar, dass ein Nationalstaat hinter der Attacke stand. Sie war sehr anspruchsvoll, das hätte eine Gruppe von Einzelpersonen nicht leisten können.

STANDARD: Viele Experten sehen in der Cyberkriegsführung einen ähnlichen militärischen Paradigmenwechsel wie jenen, der in den 1940er-Jahren mit der Einführung von Nuklearwaffen erfolgte. Was ist der größte Unterschied zwischen diesen beiden Waffengattungen?

Clarke: Trivial gesagt: Nuklearwaffen töten Menschen, Cyberwaffen nicht. Was die militärische Strategie für den Einsatz betrifft, gibt es einige Unterschiede: Im Cyberkrieg können Sie nie sicher sein, wer Sie angegriffen hat. Das Problem der Attribution von Angriffen tritt auf, weil Staaten vorgeben können, dass jemand anderer die Attacke ausgeführt hat.

STANDARD: Auch die Esten wissen bis heute nicht mit Sicherheit, ob tatsächlich Russland hinter der Attacke auf ihre Netzwerke im Frühjahr 2007 stand.

Clarke: Es war jedenfalls nicht Brasilien, das steht fest. Wenn Russland tagelang die estnische Regierung kritisiert und dann erfolgen Attacken auf estnische Computersysteme, dann kann man daraus schließen, dass es zumindest Personen waren, die von der Regierung dazu ermutigt wurden. Auch die Vorgangsweise spricht dafür: Die Server standen in Russland.

STANDARD: Wie wahrscheinlich sind Gegenangriffe auf so unsicherem politischen Terrain?

Clarke: Natürlich können Staaten zurückschlagen. Und sie müssen es nicht im Netz tun, sie können es auch konventionell machen. Das ist ein wichtiger Punkt: Wenn manche glauben, Cyberkriege seien sauber und nicht so gefährlich, täuschen sie sich, weil es jederzeit möglich ist, dass ein konventioneller Krieg daraus entsteht.

STANDARD: Abschreckung funktioniert im Cyberzeitalter nicht mehr?

Clarke: Richtig. Abschreckung basiert auf der Gleichung, dass sich beide Kriegsparteien massiven Schaden zufügen können und das auch wissen. Im Cyberspace wissen wir bisher nicht, wie viel Schaden entstehen kann - das müsste man erst ausprobieren. Wir wissen zudem nicht, wie stark die Gegner sind. Abschreckung hat auch mit der Kenntnis der Kapazitäten der anderen zu tun.

STANDARD: Welche Staaten haben die größten Kapazitäten?

Clarke: Man muss zwischen Offensiv- und Defensivkräften unterscheiden. In der Offensive sind die USA sicher die stärkste Nation. Dann folgen Russland und China. Im Defensivbereich ist es schwer zu sagen - wahrscheinlich jene Staaten, die den kleinsten Cyberspace haben wie Nordkorea.

STANDARD: Was sind die anfälligsten Systeme für Cyberangriffe?

Clarke: Die Stromnetze. Die meisten davon werden von Computersystemen kontrolliert. Genauso wie Züge, das Bankensystem, Pipelines oder Logistikketten. Industrialisierte Länder haben vernetzte Computersysteme für fast alles.

STANDARD: Wie lange könnte ein Cyberkrieg dauern?

Clarke: Diese Angriffe passieren sehr schnell und weltweit. Traditionelle Militäroperationen dauern ihre Zeit, und man kann immer nur wenige Ziele auf einmal angreifen. Im Cyberspace geht alles in Lichtgeschwindigkeit. So ein Krieg könnte also sehr schnell vorüber sein.

STANDARD: Für diese Art der Kriegsführung brauchen Soldaten statt großer Muskeln große Gehirne. Ist es schwierig, solche Leute zu rekrutieren?

Clarke: Nein. Die Leute, die solche Fähigkeiten haben, wollen sie auch einsetzen. Und wenn sie es nicht für Regierungen machen, dann werden sie verhaftet. Also ist ihre Wahl ziemlich klar. Außerdem: Beim Militär bekommen sie auch die besten Spielsachen.

STANDARD: Wie viel Geld wird für den Cyberkrieg ausgegeben?

Clarke: Milliarden. Und tausende Menschen beschäftigen sich damit. Das Problem ist, dass im Gegenzug dazu beinahe nichts für den Cyberfrieden ausgelegt wird.

STANDARD: Der Chef des US-Cybercommand, General Keith Alexander, tritt in der Tat bereits für Cyberabrüstungsverträge ein. Gibt es da Fortschritte?

Clarke: Nicht dass ich wüsste. Es ist sehr schwer, Politikern das Problem überhaupt verständlich zu machen. Das braucht seine Zeit.

STANDARD: Wie steht es um Staaten wie Österreich im Cyberwar? Gibt es Neutralität im Cyberspace?

Clarke: Nein. Die Angriffe kommen über Netzwerke, die auch neutrale Staaten durchziehen. Man kann es nicht vermeiden, Teil des Konflikts zu sein. Einer der Server, von denen die Nordkoreaner 2009 Südkorea angegriffen haben, stand in Österreich. Deswegen brauchen wir internationale Verträge und nationale Abwehrzentren, die im Angriffsfall den betreffenden Server abdrehen. (DER STANDARD, Printausgabe, 2.4.2011)

Richard Clarke (60) hat 30 Jahre lang für die US-Regierung gearbeitet, zuletzt als oberster Terrorbekämpfer. 2003 schied er wegen Differenzen mit George W. Bush, den er wegen des Irakkrieges scharf kritisierte, aus dem Dienst. 2004 machte er mit seinen Memoiren "Against all Enemies" Furore. Sein neues Buch "World Wide War" ist soeben bei Hoffman und Campe erschienen.

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quo_vadis_austria
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Bedenkt man dass das Internet von einer US-Rüstungsfirma (DARPA) geschaffen wurde und das etwa 99% aller im Einsatz befindlichen Betriebssysteme (inklusive Hintertüren für "die Firma") aus den USA stammen dann fällt es schwer zu glauben dass jemand imstande sein sollte die USA auf diesem ihrem ureigensten Terrain zu schlagen!

Wenn es also Cyberangriffe auf Infrastrukturen von Ländern gibt (bisher zB. Iran oder Japan) dann ist klar woher die stammen!

haggle.123
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Das hört sich an wie in einem Science-Fiction Film. Sehr elaboriert sind seine Argumente auch nicht.

an kog
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So bleiben Sie auf dem Laufenden:
(eher kein Scifi)

http://www.spiegel.de/thema/cyberwar/

mistvieh666
 
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nochmal zum thema stuxnet:
99% der ENTWICKLERkosten bei sowas sind:
draufkommen um was es ueberhaupt geht und wie man es ungefaehr machen koennte.
wennst das ganze aber von innen heraus machst, dann bleibt eben nur der 1% uebrig. und das kann dann durchaus eine gruppe von 1 spezialisten und 2 guten programmierern machen.
nebenbei: die brauchen dann kein projektmanagement, keinen vorstand, keine accountingabteilung ..., also diese ganzen 20 wichtigen leute fallen weg.
seltsam eigentlich: controlling beschaeftigt sich eigentlich nur damit, ob die putzfrau gscheit arbeitet und nie damit, was das managment so verbricht.

cpt. lightyear
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Nein also in diesem Fall hat wahrscheinlich alleine die Testphase mehr als die Hälfte der Kosten verschlungen. Da es einen weiteren Versuch wohl nicht gegeben hätte.

dasBeobachter.blogspot.com
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Es gibt generell keine Neutralität.

und wenn das internet grenzen überschreitet, ist das nur gut so.

natürlich will man das internet "aufgrund von terrorgefahr" versuchen, in die bestehenden schemen zu pressen.

gerade globalisierungsgegner, wikileaks und ägypten haben ja gezeigt, welche gefahren aus dem internet auf die obrigkeit zukommen...

anti terror gesetze bekämpfen keine terroristen, sondern schaffen möglichkeiten für staatsterror.

nordkorea und china sind durch die internetrestriktion keineswegs sicherer...

und wenn sich militärs vor den cyberattacken schützen wollen, müssen's einfach verhindern, dass ihre eigenen generäle kinderporno konsumieren...

Strpüpl Kotu
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clipper chip

clarke gehört zur alten garde. er ist in lobbyist für die totale überwachung.

Adam Markus
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Aber immerhin sagt er ganz offen was er will und auch wenn ich seine Meinung nicht unbedingt teile, ist es doch besser so, als mit unserer verlogenen Bagage. Ich sage nur Vorratsdatenspeicherung.

The Godfather
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80% der Kosten geht wohl schon mal für den Vorstand und die Freundes-Freunde drauf
8% für unnötige Technik die keiner braucht
0.01% für Betriebskosten
0.10% für die Angestellten
= 100% (und daran gibt es nichts zu rütteln!)

der Rest.. welcher Rest? versickert

mistvieh666
 
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ja, aber so funktioniert wirtschaft.
ueberall.
und die 80% fuer vorstand und managment sind uebertrieben, es sind 60%.
weil die 20% fuer marketing und vertrieb, die tun ja auch was ausser wichtig sein, die wuerd ich rausrechnen.
aber entwicklung und produktion kostet eigentlich - nix. deswegen auch outsourcing, da gehts gar nicht so darum, bei diesen letzten 10% was einzusparen, sondern vor allem den 60% wasserkopf zu reduzieren.

Aux armes, citoyens
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Und wo kann ich mich bewerben? Ich langweile mich schon bei Anonymous und RBN.

/Anonymous
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daran bist du allerdings selbst schuld.

Aux armes, citoyens
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OH HAI!

Eine Kreatur
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huch ..

mensch könnte auch sensible edv-systeme abschotten und geschlossene systeme machen .. zb. in sachen energieversorgung .. wäre ganz einfach ..

nur müssten da gesetze her und die unternehmen werden sich mit händen und füßen dagegen sträuben, geld für sicherheit auszugeben, wo es nicht "notwendig" wäre .. aber darum geht es ja den staaten gar nicht .. die wollen nur ihre bevölkerung kontrollieren und da sind schärfere gesetze und ein "gläsernes internet" nur willkommen und gefordert ..

mistvieh666
 
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die systeme waren auch die laengste zeit abgeschottet. weil: wenn man fuer etwas eine steuerung braucht, dann hat man die vor 30 jahren in der pre-internet zeit auch schon gebraucht.

bei telefonsystemen zb ist es erst ab cirka 1995 so, dass man ueber managmentsysteme in die eigentliche steuerung hineinkommt.
also was man da zb hat ist eine legacy software, ein kryptisches abgeschlossenes system, das eben mit riesigen aufwand von aussen ueber internet zugaenglich gemacht worden ist. nicht fuer sie, fuer die betreiber.
wenn ichs schaff, mich in diese managment systeme reinzuhacken, wuerd ich mal grundsaetzlich bis runter zum telefonsystem kommen.
grundsaetzlich.
praktisch hast da ganz schoen viel sicherheitsstufen dazwischen. die privileges am telefonsystem sind auch noch password geschuetzt.
alles geht, in japan schmelzen kernkraftwerke dahin. von der theoretischen moeglichkeit zur gewollten ausfuehrung ist halt weit.

Johannes Benn
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.

in diesem zusammenhang zeigt sich einmal mehr dass private energieunternehmen ein unding sind. nur weils ein paar cent spart nehmen solche unternehmen natürlich gerne kommezielle software. ein staat sollte in der lage sein, für das stromnetz eigene betriebssysteme etc. zu entwickeln

Grumble
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Fehlschluss! Eigene Betriebssysteme entwickelt bedeutet nicht = sicher, insbesondere nicht wenn es ein Regierungsprojekt ist - was für riesige Fehlschläge solche Entwicklungen immer wieder sind sieht man am laufenden Band. Eine vernünftige Abschottung muss vorhanden sein, das ist der Kernpunkt.

Ob dabei private oder öffentliche Netze besser sind, darüber wage ich kein Urteil.

andipl
 
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ACK! Eigene - und vor allem proprietäre Betriebssysteme zu verwenden is keine Lösung.

Ich liebe ja die erklärung von security by obsurity in Bruce Schneier's "Applied Cryptography" ... hab das Buch leider nicht zur hand, geht aber ungefähr so:
"Writing a message on a piece of paper, putting it into a safe, at some secret location is not security. If you can write a message on a piece of paper, put it into a safe that is at some public location and accessible to everyone, together with the specs of the safe and a hundered safe's of the same kind for analysis, and the message is still secure - that is Security!"

Juergen Paulhart
 
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abschottung / geschlossene systeme

naja, ist gar nicht so einfach, als fauler admin damit leben zu müssen, keinen remote desktop, vnc oder ähnliches mehr benutzen zu können, wenn man server mit sensiblen daten vom netz nimmt. stellt euch vor, man müsste am abend nochmal ins büro fahren, weil ein rechner "spinnt", man müsste sein abendessen stehen lassen, ins auto steigen und sich durch den abendverkehr "quälen". das ist wirklich "ARBEIT". ausserdem müssen die leute anscheinend irgendwo krieg spielen, jetzt wo sie keine bomben abwerfen können, ist es immens wichtig, eine alternative zu haben - cyberwar.
wahnsinn. wie dämlich muss man sein, da mitzuspielen. im grunde ist das alles nur faule ausrede für dumme, gelangweilte und menschen.

interessanterweise, sinds immer die amis.

mistvieh666
 
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die realitaet bei energieversorgung oder telefonsystemen ist, dass du nicht am abend ins buero fahrst, wenn was ist, sondern am naechsten tag nach wladiwostok fliegst.
ohne VPN kannst in der modernen welt nicht mehr.
das deutsche telefonnetz wird von 5 zentren aus betreut, fuer eine remote switsching unit in afghanistan musst einen militaerkonvoi organisieren, damit du hinkommst.

andipl
 
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"Software may be the only renewable military resource"

Ein paar richtig steile aussagen zu dem thema gefällig?
www.softwaretechnews.com
Aussagen ala "Software may be the only renewable military resource" und
“The United States cannot retreat behind a Maginot Line of firewalls or it will risk being overrun. Cyberwarfare is like maneuver warfare, in that speed and agility matter most.” – William J. Lynn III. [Lynn2010]

inklusive ... Ich hab noch nicht viel davon gelesen, der techn. Teil dürfte ok sein, aber die cites sind teilweise echt krank :-)

Simplicius Simplicissimus
72
Neurosen hab' ich selber, ...

... was brauch ich also so einen beschissenen Ami?

Holycows
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Ahh.. Dick Clarke, das war doch

der, der vor der Theater-9/11 Commission als einziger überhaupt irgendwelche Zugeständnisse gemacht hat: "Your government failed you !" --

sternwerk
33
Interessante Art der Rekrutierung

"Und wenn sie es nicht für Regierungen machen, dann werden sie verhaftet."

Gelernt vom Geliebten Führer?

Adam Markus
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Immerhin ehrlich.

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