Der "Gaga-Faktor": Geistiger Vorruhestand

Bernd Marin, 1. April 2011, 17:28

Mental Retirement: Mit dem Arbeitsvermögen verfallen auch Gedächtnis und Geist, vorzeitiger Ausstieg beschleunigt das Altern

Wir alle kennen die extreme Vielfältigkeit - und himmelschreiende Ungerechtigkeit - mehr oder weniger "guten" Alterns. Wir kennen sterbensnahe Endvierziger und erschöpfte, verkalkte, seelisch erloschene Mitsechziger; aber auch hellwache 96-Jährige, wie den kürzlich verstorbenen Ökonomen Kurt Rothschild und ältere Damen von mädchenhafter Grazie, Lebendigkeit, Schönheit, Klugheit und bezauberndem Charme einer Lotte Tobisch.

Jahrhunderte lang haben wir gelernt, diese Unberechenbarkeit des Alterns als naturgegeben und schicksalshaft hinzunehmen, in Demut vor einem allmächtig-en Schöpfer - in der Neuzeit als Glück oder trostlos grausamen Zufall. Doch in der Moderne bäumt sich alles gegen diese Ungleichheit vor dem Tode und die tiefe Ungerechtigkeit im Altern auf. Wenn "Krankheit kränkt", wie Erwin Ringel unermüdlich unterstrich, wie sehr erst verletzen Altersschwäche und Abhängigkeit von Anderen in Gesellschaften, die Selbständigkeit betonen.

Kein Wunder, dass die Moderne Wissenschaft und Medizin, der Kapitalismus Arbeit und Erwerbsstreben als "Anti-Aging" Mittel entdeckten. Der Volksmund weiss vom "Rasten als Rosten", "your brain, use it or lose it". Doch Verfall durch Unterbeanspruchung, Atrophie durch Inaktivität, Langlebigkeit über 100 Jahre durch harte Arbeit bis ins höchste Alter wissenschaftlich nachzuweisen ist sehr schwer.

Gerade erst wurde Mental Retirement* entdeckt und gezeigt, dass Vorruhestand Gedächtnis und Geist vorzeitig lädiert. Je früher Menschen in den Ruhestand wechseln, desto rascher verfallen mit dem Arbeits- auch das Erinnerungsvermögen und kognitive Fähigkeiten (gemessen mit einer Art PISA-Gedächtnistest für 60-65-Jährige).

Erfüllende Aufgaben und sogar anspruchslose Arbeit dürfte umfassender stimulieren als noch so virtuoses Klavier-, Schach- und Bridgespiel, Kreuzworträtsellösen und Sudoku - man wird Bridgemeisterin, aber nicht rundum kognitiv befähigt. Zudem scheint verbreitete Frühpension vorgezogene "on-the-job-Ruhe-stands"-Effekte, eine Art innerer Kündigung, Desaktivierung und geistigen Verfall Jahre vor dem Ausstieg zu haben.

Vieles ist noch ungeklärt: was genau an welcher Art Arbeit stärkt welche Gedächtnisleistungen? Kann Schwerarbeit umgekehrt kognitiv behindern? Wie belegt ist die Kausalität? Könnte es keine Scheinkorrelation sein? Sind 4,9 Punkte Gedächtnisschwund durch Frühpension bei 11 Pkt Höchstleistung auf einer 20er-Skala plausibel?

Österreich ist übrigens beim PISA für Jungsenioren noch schlechter als dem für Schüler: unter 13 Ländern 8. beim Gedächtnistest aber 13. bei der Inaktivität, 12. beim Jobverlust Älterer und 12. beim kognitiven Abfall der 60-64- gegenüber 50-54-Jährigen als seiner Folge.

Vorerst wurde dieser "Gaga-Faktor" nur für die viel kurzlebigeren und dennoch länger arbeitenden Männer gemessen. Stimmt aber die Hypothese geistigen Niedergangs, so ist für Frauen Schlimmstes zu befürchten - spätestens in einer Generation, wenn eine Million Pensionist/Innen über 80, Demenz eine Massenerkrankung, Frühinvalidisierung überwiegend weiblich und psychisch, und der Frauenüberhang noch höher sein wird.

Nach dem verwirklichten Recht auf soziale Sicherheit, Pension, Muße und Urlaub gewinnt damit auch der Kampf um das Recht auf Arbeit, lebenslange Bildung, Erwerbsfreiheit und sinnvolle Beschäftigung und gegen Früh/Zwangsverrentung im 21. Jhdt eine neue, lebenswichtige, menschenrechtliche Dimension. Doch wer wird diese Kulturrevolution demokratisieren, damit sie nicht das Privileg einer kleinen Klasse sich selbst verwirklichender Künstler, Gelehrter, Wissenschafter, Priester, Freiberufler und Unternehmer/Innen bleibt? (Bernd Marin, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 2./3.4.2011)

* Rohwedder, S. and R.J.Willis, Mental Retirement, Journal of Economic Perspectives 24/1, Winter 2010, 119-138

  • Alle bisherigen Kolumnen von Bernd Marin finden Sie auf der Website www.euro.centre.org

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  • 4.1.2011
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      Zu den langlebigen Ursprungs-Mythen der Zweiten Republik gehört die angebliche Drittel/Drittel/Drittel-Regel. Doch es gibt sie gar nicht - weder als Verfassungs- noch als einfaches Gesetz. Auch diese chronische Unwahrheit eine „Tochter der Zeit“.

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waldenoderlebenindenwäldern
 
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Meistens

führen doch gerade Arbeitsverhältnisse und deren Spannung mit anderen Mitarbeitern dazu,daß man gar nicht mehr die gedankliche Freiheit besitzt in Ruhe ein Buch zu lesen oder sich mit außergewöhnlichen Dingen selbstvergessen zu beschäftigen.In der Regel gelang es gut abgesicherten "Müßiggängern"sich selbst zu verwicklichen und der Menschheit bedeutende Gedankengänge zu hinterlaßen.Ausnahmen bestätigen dabei die Regeln.

waldenoderlebenindenwäldern
 
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Der Herr Marin

ist zu bewundern,weil er sich mit den "gemeinen"Volk auseinandersetzt und damit verletzlich macht ,darum gebührt ihm mein Respekt.

waldenoderlebenindenwäldern
 
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Der herr Marin

waldenoderlebenindenwäldern
 
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Geistige Frische bestimmt sich nicht aus

Arbeitsverhältnißen ,aber auch,.Geistige Verarmung kann ohne weiters durch aufgeben von Arbeitsverhältnißen beendet werden.

naihoit
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Ofensichtlichbeseht ein Zusammenhang

zwischen geistiger Frische und Leistungsfähigkeit einerseits und Pensionsantrittsalter andererseits.
Woher aber wissen wir, daß ein frühes Ausscheiden aus dem Erwerbsleben Grund für die geistige Verarmung ist und nicht die Folge?

Bernd Marin
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Sie haben recht: "frühes Ausscheiden aus dem Erwerbsleben", in Österreich über 3/4 davon freiwillig, muss nicht die Ursache, sondern könnte theoretisch auch die Folge "geistiger Verarmung" sein, wie Sie das ausdrücken. Ich werde demnächst empirische Belege für die erste, wenn Sie so wollen harmlosere Hypothese bringen. Der Anteil eigener Verantwortung für Frühverrentung dürfte weniger in "geistiger Verarmung" als in Demoralisierung und mangelnder Widerstandskraft gegen schlechte, oft entwürdigende Behandlung durch Arbeitgeber und, wie ich höre, immer öfter auch jüngere Kolleginnen und Kollegen liegen.

Bernd Marin
Kiew

Stuff
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Es gebe drei Formen von Arbeit

hat einmal ein kluger Mann geschrieben:

Arbeiten müssen
Arbeiten
Arbeiten lassen.

Herr Marin weiss davon wahrscheinlich noch nichts oder - Unterstellung! - er hält das für irrelevant.

Harry Y.
 
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Yourself? ;)

sociovation
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Verstehe

Wenn die 55-jährige Altenpflegerin in Frühpension gehen muss, weil von 30 Jahren Heben von Menschen die Bandscheiben kaputt sind, dann ist das sehr schlecht für ihre kognitiven Fähigkeiten.
Man fragt sich wo Herr Marin dieselben wohl eingebüßt hat...

Harry Y.
 
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Bei mir war's halt genau vice versa:

umgekehrt. Ob man geistig verkümmert, oder nicht (und ob man Alzheimer bekommt, oder nicht) - alles nur eine Frage des Umgangs mit sich selbst. Wofür man sich Zeit nimmt, wofür nicht.

Natürlich nur bei Erwerbslosigkeit! Wenn Sie aber ganztags kuvertieren müssen, sind Sie ganz schnell deppert.

Ich persönlich werde zusätzlich noch wahnsinnig. This is the reason you tend to see so many British assembly workers screaming and foaming at the mouth. It is the result of education. Educated people know when they are being abused - they know their Tennyson. It is the pride and joy of British working people to see their children reciting "The Lady of Shalott" at three. After all, they may yet one day be called upon to recite it to HRH, the queen.

Harry Y.
 
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Bitte für diesen Gedächtnistest für Senioren den Link! (Kann mir zb vorstellen, dass Gedächtnisteile bei dieser Altersgruppe sowieso nachlassen; zudem bitte zu bedenken, dass die ehemalige Angestellte eines Bastlergeschäfts in ihrer Pension Namen

und Marken der diversen Waren einfach nicht mehr braucht, also nicht mehr übt, daher vergißt.)

Ich kann mich an Jobs erinnern, die waren geradezu mentale Hinrichtung. Bevor ich das wieder tun muß, enthaupten Sie mich bitte gleich und ersetzen Sie meinen Schädel durch ein Computerhirn, der sich auf bestimmte körperliche Tätigkeiten konzentriert, die anderen Bereiche braucht ja schließlich kein Mensch. Jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht, Herr Marin, weiß, dass viele Mc-Jobs mit Sicherheit geradewegs in die Verblödung führen. No quicker way to lose your marbles than when only 1 or 2 (relatively unimportant) regions of the brain are necessary. Die Mehrheit der kognitiven Fähigkeiten verkümmert, wenn nur zwei gefordert sind.

Robin aus dem Wald
 
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Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich geistig fit zu halten ;-)

Klar, wenn man seinen Alltag mit Hausfrauenoutingsendungen vorm TV-Gerät verbringt, schaut es wohl nicht so rosig aus. Aber in den meisten Fällen ist das eine Lebenseinstellung und hat nichts mit dem Ruhestand an sich zu tun.
Dieses Problem haben vor allem Menschen, der einziger Lebensinhalt der Broterwerb war und wenn der fehlt, dann geht es geistig und auch körperlich rasch bergab.
Es hat aber jeder selbst in der Hand, wie er sein leben gestaltet. Arbeite um zu leben und nicht lebe um zu arbeiten, verwende deine Freizeit sinnvoll und schon ist die Gefahr der Altersverblödung gebannt. Krankheiten sind natürlich ausgenommen und können ebenfalls jeden treffen.

irgendein poster
 
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dea schreibt an bledsinn zsamm

es gibt nicht nur erfüllende tätigkeiten. (putzfrau, maurer, hilfsarbeiter usw.) arbeit ist halt nun mal arbeit.

aber was solls. soll er weiterleben in seinem gut bezahlten wolkenkuckuksheim.

servusnix
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Der Herr Groucho Marin will einfach nicht wahrhaben, dass der Arbeitsmärkt ältere Arbeitnehmer nicht haben will.

prado
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jeden Monat einmal polarisieren

dann bleibt man im Geschäft

tschufftschuff
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Und wieder eine entbehrliche Expertenmeinung

Herr Marin, sie wissen doch selbst, dass es völlig sinnlos ist das Pensionsantrittsalter hinaufzusetzen wenn nicht genügend Arbeit vorhanden ist. So werden ältere Arbeitnehmer statt pensioniert in die Arbeitslosigkeit befördert. Das bedeutet sehr geringes Einkommen bis zum Pensionsantrittsalter und später eine wesentlich geringere Pension aufgrund der Durchrechnung. Das ist genau das was Ihre Auftraggeber wollen. Das Geld liegt zwar nicht auf Straße aber auf gut versteckten Konten der Leute die wirklich über ihre Verhältnisse und auf unsere Kosten gelebt haben und leben. Raiffeisen z.B. zahlte für Milliardengewinne praktisch keine Steuern, die reichsten Österreicher bekommen Bergbauernförderung.......Da wäre genug zu hohlen, es fehlt nur der

Albatros99
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Re: tschufftschuff

Sie haben schon recht, bei Pensionsantritt aus Arbeitslosigkeit sinkt die Pensionshöhe, daß ist ja das Angenehme, der oder die Pensionist/in bekommt eine geringere Pension. Wenn man das Pensionsantrittsalter näher an den statistischen Todeszeitpunkt rücken kann, wird die Pension einerseits kürzer bezogen, andererseits noch niedriger da niemand Arbeitsplätze für Personen in diesem Alter bereitstellt, bzw. vorhält.
Das ist für, jetzt dürfen Sie einmal raten, eine win-win Situation, niedrigere Pension, kürzere Bezugsdauer.
Bevor jetzt der Unmut losbricht, ich nähere mich den sweet 60's, will aber mind. bis 65 arbeiten, die Kommentare können Sie sich bestimmt vorstellen.

Albatros99

Bertel Mann
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Win-win-Situation?

Sie meinen, weil sowohl niedrigere Pension als auch kürzere Bezugsdauer auf Kosten der Arbeitnehmer gehen?

Albatros99
01
Re: Bertel Mann

Ja

Albatros99

anders and
 
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mich interessiert die Berechnungmethode

mit der festgestellt werden kann wieviel Arbeit in einem Staat vorhanden ist - dazu gibt es, so weit ich weiß, noch keine einzige Veröffentlichung.

Vermutlich deswegen, weil es sich dabei um eine völlig sinnfreie Fragestellung handelt.

Simplicius Simplicissimus
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Vielleicht liegt es an meiner ...

... beginnenden Demenz, aber war nicht irgendwann vor langer Zeit die Rede von Arbeitszeitverkürzung, sogar von 35 Stundenwoche als Ziel? Vielleicht ist es die Produktion von sinnlosen Produkten, die die Umwelt verdrecken und den Menschen nur das Geld aus der Tasche ziehen, was sie so demoliert. Vergessen wird auch der unmäßige Medikamentekonsum und Alkohol, zu viel und ungesunde Nahrung bei zu wenig Bewegung. Wenn der Durchschnitt unserer Interessen von den Teilnehmern z.B. einer "Karlich-Show" repräsentiert wird, kann ich mir vorstellen, dass vielen Leuten Bildung und Erkenntnis ein unzugängliches Land bedeuten. Alleine zu wissen, dass solche Geister wahlberechtigt sind, kann krank machen.

Reich sein muss sich lohnen!
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Jeder sollte arbeiten solange er will und kann

aber niemand sollte länger als 40 Jahre arbeiten müssen.

Ein Akademiker der hauptsächlich mit seinem Kopf arbeitet, wird mit 70 noch eher arbeiten können, als ein Maurer der seit seinem 15. Lebensjahr auf Baustellen werkelt.

Und es geht doch hier nicht um Arbeit. Es geht um eine sinnvolle Tätigkeit. Das muss nicht Arbeit gegen Bezahlung sein.
Es gibt in unserer Gesellschaft genügend, eigentliche notwendige, Tätigkeiten die wirtschaftlich nicht verwertbar sind.
Zum Beispiel die Kindererziehung. Ein Kind braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Durch Kindergärten und Schulen mit Ganztagsbetreuung lässt sich diese imho nicht realisieren.
Da beide Elternteile aber arbeiten wollen/müssen ensteht hier ein Defizit.

Reich sein muss sich lohnen!
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Ein Pensionist könnte dieses Defizit beseitigen

Und wäre es nicht wünschenswert, dass unsere Kinder von Menschen mit möglichst viel Lebenserfahrung aufgezogen werden?

sündiger fool
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Was dazu führt, dass diejenigen Pensionisten, die für Kindererziehung tauglich wären, bereits die 40 Jahre davor sich gut um die eigenen Kinder oder die Kinder anderer Leute (erweiterte Familie, Bekannte) gekümmert haben und es auch ohne Fremdmotivation ebenso in der Pension weitermachen werden.

sündiger fool
21
Ja, nur wo finde ich die vielen Pensionisten mit massig positiver

Lebenserfahrung.

Ich möchte mein Kind keinesfalls von einem Pensionisten erzogen wissen, dessen Lebenserfahrung zur Grantigkeit geführt hat oder dessen Lebenserfahrung daraus besteht, in seiner Freizeit mit der Spielzeugeisenbahn gespielt zu haben. Ich möchte mein Kind auch nicht von Pensionisten erzogen wissen, die zwischendurch Reich&Schön schauen und das für bahre Münze nehmen.

Nehme ich mal einige der jetzigen 30er her, wovon einige ausländerfeindlich sind, andere dickenfeindlich, wieder andere Stammgast im Freudenhaus sind, frage ich mich, ob das bis sie 60 sind auskuriert wurde.

Hoffnung habe ich nicht. Die werden auch mit 60 ausländerfeindlich oder dickenfeindlich sein und massig Bonuspunkte im Freudenhaus angesammelt haben.

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