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Karlsruhe - Bis Ende nächsten Jahres wollen die Wissenschafter klären, ob das sogenannte Higgs-Teilchen bzw. Higgs-Boson existiert: "Wenn es Higgs gibt, werden wir es bis dahin finden", sagte der Direktor des Teilchenforschungszentrums CERN (Genf), Rolf-Dieter Heuer. Nach einem Nachweis für dieses Elementarteilchen, das anderen Partikeln ihre Masse geben soll, wird seit rund 30 Jahren gesucht.
Higgs ist ein zentraler Bestandteil im Baukasten des Universums, so wie ihn die Wissenschafter in jahrzehntelanger Forschung zusammengetragen haben. In diesem Baukasten, dem sogenannten Standardmodell, fehlt den Teilchen bisher aber die Masse. Ohne Masse gäbe es aber keine Zusammenballungen: Also keine Atome und letztlich auch keine Menschen. Das Higgs-Teilchen, benannt nach dem britischen Physiker Peter Higgs, soll den anderen Partikeln ihre Masse geben.
Lange hatte es einen Wettlauf um den Nachweis des Higgs im US-amerikanischen Teilchenbeschleuniger Tevatron und dem CERN-Beschleunigerring Large Hadron Collider LHC gegeben. Nach Worten Heuers ist der Wettlauf zu Ende: "Tevatron wird Higgs nicht finden", sagte er. Darauf deuteten die von dort kommenden Daten ganz klar hin. (APA/red)
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das heißt, wenn sie es bis Ende nächsten Jahres nicht finden, dann existieren wir nicht (mehr)?...
*g*
ich persönlich wette aber eher drauf, daß Energie an und für sich bereits reicht um den Raum zu krümmen - minimal, aber doch - ein gekrümmter Raum ist aber mit Gravitation und Masse gleich zu setzen - auch wenn keine Masse als solches gefunden wird...
Damit ist gemeint, die Information ob positive oder negative Ladung muss doch übermittelt werden.
Scheinbar winzige Distanzen, aber im Verhältnis zum Objekt ganz schön weit.
Die Logik (irrtumsfreiheit) zwingt zu der Annahme, auch die Masse muß übertragen werden.
Die Verifikation ist mit jeder Waage möglich. Die Falsifikation aber ist der einzige Beweis - der nicht und nicht gelingt, so lange ist die Irrtumsfreiheit anzuerkennen.
Wahrscheinlich fehlen die Basisangaben. Wie bei 10x 10= 4 (Bin, Bin, Dez).
das wird bitte in diesem Artikel auch in keiner Form behauptet! "Auf Grund der Daten die man mit Hilfe des Tevatron Beschleunigers bekommen kann, lässt sich das Higgs nicht nachweisen", ist das einzige was im Artikel steht. Ergo folgt, dass man in CERN mit dem LHC wohl mehr Daten erwartet, als mit dem Tevatron Gerät und dass sie es, wenns überhaupt existiert, in 2012 mit dem LHC gefunden haben werden müssen...oder so.
Man könnte auch sagen, die Protonen am Tevatron haben den Wettlauf gegen die Protonen am LHC verloren-sie sind zu langsam.....Das Higgs-Boson macht es wie Brunhild im Nibelungenlied: es erweist seine Gunst nur einem sehr schnellen, energiegeladenen Freier-und die findet man eben nur in Europa.....
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