Experte

Plutonium vor allem als Schwermetall gefährlich

29. März 2011, 11:56

Helmut Rauch: "Man sollte vor allem tunlichst vermeiden, dass es der Körper einbaut" - Plutonium tonnenweise gehandelt

Das im Zuge der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima eins freigesetzte Plutonium ist vor allem als Schwermetall für den Menschen gefährlich. Davon zeigte sich Helmut Rauch, der frühere langjährige Leiter des Atominstituts in Wien, überzeugt. "Die Strahlung spielt bei der Giftigkeit eine eher untergeordnete Rolle. Man sollte vor allem tunlichst vermeiden, dass es der Körper einbaut", sagte der Experte.

Doch genau das sei schwierig. Plutonium gibt es praktisch überall, es werde tonnenweise gehandelt, bei jedem Betrieb eines AKW fällt es wieder an - meist die Isotopen-Kombination Plutonium 239, 240 und 241. In der französischen Aufbereitungsanlage La Hague wird es zur neuerlichen Verwendung behandelt. "Es gibt auch die Möglichkeit, dass es statt Uran 235 wieder eingesetzt und verbrannt wird. So macht man es am besten, wenn man es loswerden will - wie es auch die Japaner in Block 3 von Fukushima eins tun", erläuterte Rauch.

Abfallprodukt oder neuer Brennstoff

Plutonium entsteht überall, wo es Kernspaltung gibt, quasi als Abfallprodukt oder als neuer Brennstoff. "Ein normales Kernkraftwerk liefert ungefähr 60 Prozent des verwendeten Brennstoffes in neuer Form wieder", erläuterte der Experte. Und das ist eben Plutonium, entstanden aus dem Umbau von Uran 235. Dieses nimmt Neutronen auf und geht zu Plutonium über.

Die im Umfeld von Fukushima gefundenen Spuren hielt Rauch für nicht allzu gefährlich: "Ich habe schon lange gesagt, dass diese Krise wohl sehr lange dauern wird, aber sehr lokal begrenzt bleibt, was die massive Schädigung betrifft." Er gehe davon aus, dass das meiste der bedenklichen Stoffe - neben Plutonium vor allem Cäsium 137 - im Reaktordruckbehälter geblieben sei, und ein weiterer großer Teil innerhalb des Containments.

Ein weiterer Teil sei ins Kühlwasser gelangt, was aber ganz normal sei, und dieses sei teilweise ins Reaktorgebäude geflossen, wie Rauch schilderte. "Und dieses wird nicht hundertprozentig dicht sein. Es ist nicht auszuschließen, dass auch etwas ins Grundwasser gelangt ist", meinte der Experte.

Aber bei den Messungen sei zu beachten, ob die Werte gerade einmal nachweisbar sind oder gefährlich, so Rauch. Im Boden dürften sich dem Experten zufolge nur Spuren befinden, die keine große Rolle spielen. Plutonium-Partikel wurden auch in relativ großem Umfang bei den oberirdischen Atomtests freigesetzt. "Wir haben das vor Jahrzehnten im Atominstitut gemessen, nur damals hat das keinen interessiert." (APA)

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1 2
BioHorst Schlemmer
02
30.3.2011, 16:47
Es scheint, die ganze Branche ist verseucht von Arroganz, Selbstüberschätzung, Verantwortungslosigkeit, Gier, Korruption und Lügen

http://www.profil.at/articles/... geschaefts

damals wurde uns gesagt, es ist eigentlich eh ok, 2min
http://www.youtube.com/watch?fea... 7yDE#at=11

die nachwirkungen
http://www.heise.de/tp/r4/art... 647/1.html

neue akw doku - über risikozunahme durch privatisierungen, 58min
http://www.youtube.com/watch?v=TzqO16L6VuQ

atomindustrie verdient am eigenen müll, doku 6min
https://www.youtube.com/watch?v=Ln99zLDa9ic

alternativen verhindert
http://www.swr.de/report/-/... index.html

kinofilm über endlager
http://www.youtube.com/watch?v=RurTvL7NWGc

Helmut Hromadnik21
 
01
30.3.2011, 08:16
EU verdoppelt Grenzwerte für Radioaktivität bei Import-Lebensmitteln aus Japan!

Mahlzeit !
http://www.heise.de/tp/blogs/2/149557

nomad13
01
30.3.2011, 15:22
Sie dürfen nicht vergessen dass uns die BanksterEU

unter russisches - ja selbst chinesisches Niveau gehievt hat.LOL

Also kaum kratzen ein paar das Plutoniumthema an - schnalzt die Gegenpropaganda mit einem ER GEHE DAVON AUS entgegen

DIe paar Bodenmessungen sind wie relevant?
Gibts da ein paar Daten? Wieviel lagerns von dem Zeug? Und wie siehts mit den Brennstäben aus? Auch ist alles dicht?Wieviel hat sich an der Hülle abgelagert? Was macht Rauch mit den Partickelchen? Was würde bei einer kleinen Explosion passieren?

Propaganda die 2te:Frankreich hat mit seinen 200Atombombentests bis knapp vor 10JAhren die gesundheitlichen Auswirkungen abgestritten. Man darf das so verstehen-es hat keine Beschwerden gegeben weil die Krebslerklagewelle Jahrzehnte gebraucht hat um sich durchzusetzen
LOL

Kuehlschrank .
 
01
30.3.2011, 10:20
Sehr interessant

Auf Heise habe ich auch gleich das gefunden:

Tepco räumt wie berichtet ein, dass schon letzte Woche, am 21. und 22. März, in einigen der in der Nachbarschaft der drei Havaristen in Fukushima Daiichi (Fukushima I) gewonnenen Bodenproben Plutoniumkonzentrationen gefunden wurden, die über dem Niveau der Hintergrundbelastung aus den oberirdischen Atombombenversuchen des Kalten Krieges liegen. Das Plutonium muss also im Rahmen der Havarie entweder von normalen abgebrannten Uranbrennstäben oder von den im Reaktor Fukushima 3 verwendeten sogenannten Mox-Brennstäben stammen.
http://www.heise.de/tp/blogs/2/149552

Und im Artikel steht noch mehr Wissenswertes. Der Standard könnte sich umsehen, ob er auch andere Experten findet, als die Nebelwerfer a

Helmut Hromadnik21
 
01
31.3.2011, 07:24

Danke für die info !

Kuehlschrank .
 
12
30.3.2011, 00:50
BÄH ihr undankbares Gesindel

"Wir haben das vor Jahrzehnten im Atominstitut gemessen, nur damals hat das keinen interessiert." Und damals hätten wir euch vielleicht sogar etwas darüber erzählt, denn von der Waffenindustrie bekommen wir längst nicht so viel Geld wie von Siemens. BÄH! Aber dafür erzähle ich euch, dass die Toxizität von Plutonium gefährlicher ist als die Strahlung. Als ob es irgendjemanden interessieren würde, was von den beiden einen zuerst umbringt. Also: Plutonium nicht in den Mund stecken und runterschlucken! Daran riechen ist auch schlecht. Und nervt mich nicht mit Fragen nach kontaminiertem Grundwasser oder Plutonium im Boden. Das weiß ich auch nicht. Und wenn, dann würde ich es auch nicht sagen. BÄH!

Helmut Hromadnik21
 
01
30.3.2011, 07:58

Brillant, ihre ironie !

aeff
02
29.3.2011, 23:53
Man sollte es bald mal tunlichst vermeiden

diese Experten des Verharmlosens allen voran den Herrn Rauch in die Medien zu lassen.

Der Hr. Rauch ist kein Biologe ich auch nicht aber ich kann lesen und rechnen. Wenn dann 1 milligramm sicher zu Krebs führt dann reicht die Menge von 10 Tonnen, wie sie jetzt in Japan vorliegt, fein verteilt für den Krebs von 10 Mrd. Menschen aus.

"Wir haben das vor Jahrzehnten im Atominstitut gemessen, nur damals hat das keinen interessiert." und offenbar haben dort diesen Hirnis dort auch nix dazugelernt.

"Und das ist eben Plutonium, entstanden aus dem Umbau von Uran 235. Dieses nimmt Neutronen auf und geht zu Plutonium über" ob der hr Prof. schon so senil ist, oder ein Druckfehler ist sei dahingestellt U238 wird durch Neutronen Einfang zu Pu239

Helmut Hromadnik21
 
01
30.3.2011, 08:08
..........."Man sollte es bald mal tunlichst vermeiden, diese Experten des Verharmlosens allen voran den Herrn Rauch in die Medien zu lassen.".......

Die atomlobby hat auch im standard ihre interessensvertreter sitzen.

Deshalb treten laufend verschiedene "EXPERTEN" auf, die die gefahr dieser technologie und die HYPOTHEK MIT DER WIR UNSERE NACHKOMMEN BELASTEN, klein-reden.

Auch journalisten geben sich dabei mühe, wie zb. der herr mayer.

Helmut Hromadnik21
 
43
29.3.2011, 20:53
HELMUT RAUCH :......" "Die Strahlung spielt bei der Giftigkeit eine eher untergeordnete Rolle. Man sollte vor allem tunlichst vermeiden, dass es der Körper einbaut", sagte der Experte. ".........

Schon wieder ein "experte", der die strahlung VERHARMLOST!

Plutonium 239, wie es in AKW´s verwendet wird, ist ein alpha-strahler (helium4 atomkerne).
Alpha- teilchen haben nur eine geringe reichweite, verursachen aber, wenn sie direkt an körperzellen grenzen, deren mutation und sind damit AUSLÖSER VON KREBS.

Sicher ist plutonium auch giftig, ABER DIE KÖRPERSCHÄDEN AUF DIE GIFTIGKEIT ZU SCHIEBEN IST WIEDER EIN VERSUCH DER ATOMLOBBY, DIE STRAHLENGEFAHR KLEINZUREDEN !!!

Al Borland
00
29.3.2011, 23:33

"Man sollte vor allem tunlichst vermeiden, dass es der Körper einbaut"

Weil Alpha-Strahlung nur im Körperinneren wirklich gefährlich ist, wegen der geringen Reichweite!

Queen of Sheba
 
00
29.3.2011, 18:43
Hat die TU Wien nur Pensionisten ?

http://www.ati.ac.at/fileadmin... lauf_d.pdf

Paul Mc Chutney
00
29.3.2011, 20:33

Ihr Namen erinnert mich immer an Katzenfutter...

Queen of Sheba
 
11
29.3.2011, 18:41
Meiner Erinnerung nach ist Plutonium zehntausendmal giftiger als das Seveso-Gift Dioxin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gift

et al.
 
13
29.3.2011, 18:55

Deshalb die Unterscheidung chemische Toxizität - Radiotoxizität. Langzeitstudien zur Untersuchung chemischer Auswirkungen sind durch verfrühtes Ableben der Probanden nicht möglich

Lagopus
 
510
29.3.2011, 15:39
Professionelle Fehlinformationen

Ich weiß nicht, wer Herr Rauch ist, und worin sein "Expertentum" gründet.
Jedenfalls widersprechen seine Aussagen zu Plutonium anerkanntem Wissen.
H. Rauch: "Die Strahlung spielt bei der Giftigkeit eine eher untergeordnete Rolle".
Dagegen: "Viel gefährlicher als die chemische Wirkung ist seine Radioaktivität, .... Bereits die Inhalation von 40 Nanogramm 239Pu reicht aus, um den Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr für Inhalation ... zu erreichen. Diese Menge ist so winzig, dass die Giftigkeit von Plutonium noch gar nicht zum Tragen kommen kann. Zur sicheren Entstehung von Krebs reicht vermutlich eine Menge von einigen Mikrogramm aus. (Quelle Wikipedia).
Warum diese Fehlinformation, Herr Rauch!?

Helmut Hromadnik21
 
02
29.3.2011, 20:56
Danke, für ihr brillantes posting!

RAUCH ist halt auch nur ein LAKEI der ATOMLOBBY.

Helmut Hromadnik21
 
00
29.3.2011, 21:07

Muss natürlich "LAKAI" heißen.

Markus -
00
29.3.2011, 20:19

Eine "sichere" Entstehung von Krebs gibt es nicht. Und die Aussage: zur "sicheren" Entstehung braucht man "vermutlich" ist sowieso kompletter Schwachsinn.

Idefix der zweite
 
00
28.5.2011, 12:58

Eine ausreichende Belastung durch z.B. Strahlung führt in praktisch allen Fällen zu Krebs, von einzelnen seltenen Ausnahmefällen abgesehen.

Wie hoch genau die Belastung sein muss, um sicher, bzw. mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit Krebs zu verursachen, weiss man nicht ganz genau, für entsprechende Studien fehlen die freiwilligen Probanden.

Was an der Aussage Schwachsinn sein soll, ist mir nicht klar.

pfs79
21
29.3.2011, 20:03

ist ja super, dass Sie als 'anerkanntes Wissen' gerade Wikipedia zitieren. Das ist ja auch die serioeseste Wissensquelle, die man sich nur irgendwie vorstellen kann.

Cuca Racha
 
13
29.3.2011, 19:15
keine Fehlinformation...

...nur verkürzt (durch den St., nehme ich an). Es kommt auf die chem. u. physikal. Form an. Makroskopische Stücke von PuO2 zB. sind enorm radioaktiv, aber fast harmlos, weil sie nicht wasserlöslich sind und daher der Organismus nichts damit anfangen kann. Staub, löslich oder nicht, ist eingeatmet enormstens radiotoxisch. Geschlucktes lösliches Pu schädigt als Schwermetall zunächst chemotoxisch die Niere, kann ein radiotoxisches Problem werden. Geschlucktes unlösliches Pu erzeugt b- und a-Dosis, wird aber schnell wieder rausgegackt. Inokuliertes (durch Wunden aufgenommenes) Pu ist, sofern die Teilchen klein genug sind und mit dem Blut transportiert werden können oder löslich sind, v.a. ein Problem fürs Knochenmark -> Leukämie.

Helmut Hromadnik21
 
00
29.3.2011, 21:03
.........." Staub, löslich oder nicht, ist eingeatmet enormstens radiotoxisch. ".........

Widersprechen sie sich nicht selbst, wenn sie rauch´s aussagen als keine fehlinformation bezeichnen !
Radiotoxisch heißt doch, dass die gefahr von der strahlung ausgeht.

Cuca Racha
 
00
29.3.2011, 21:10

Können Sie lesen?
Dann tun Sie es bitte.

/. nerd
 
20
29.3.2011, 19:10

Lesen S' mal zum Vergleich den Pu-Artikel in der englischen Wikipedia.

Und dann überlegen Sie mal scharf, ob die deutsche Wikipedia in diesem Fall eine objektive Quelle ist.

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