Autismus

Nicht jeder ist ein "Rain Man"

Ursula Schersch, 1. April 2011, 13:22
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    Autistische Menschen sind in ihrem Sozialverhalten auffällig und haben oft Probleme mit dem sich Mitteilen und Verstehen.

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    Menschen mit dem Asperger Syndrom interessieren sich häufig für bestimmte, teils ungewöhnliche Themen und sind in bestimmten Bereichen oft hochbegabt.

Am 2. April ist Welt-Autismus-Tag - Betroffene haben Probleme mit der sozialen Interaktion und Kommunikation

Der Begriff Autismus wurde vor rund zwanzig Jahren mit dem Film "Rain Man" einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Wir erinnern uns: Dustin Hoffman spielte den autisitischen Raymond, der über ein phänomenales Gedächtnis in mathematischen und visuellen Belangen verfügt, zugleich aber nur schwierig Beziehungen zu Menschen aufbauen kann, keinerlei Abweichung von seinem gewohnten Tagesablauf erträgt und an einfachsten Alltagshandlungen scheitert. Das also ist Autismus, dachten sich Millionen Zuseher des Hollywood-Streifens. "Autistische Menschen mit diesen Inselbegabungen, die über eine enorme Begabung auf einem bestimmten Gebiet verfügen, sogenannte 'Savants', sind allerdings selten", erklärt Erwin Hauser, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Landesklinikum Thermenregion Mödling und Berater bei der Autistenhilfe Wien. "Das autistische Spektrum ist je nach Schweregrad breit gefächert. Manche Betroffene können kaum sprechen und reagieren auch nicht auf Umweltreize, andere haben geistige Behinderungen, Ticstörungen, motorische Probleme oder Hyperaktivitätsstörungen, wieder andere sind in ausgewählten Bereichen hochbegabt."

Sprache, Stereotypien, Interaktion

Unter das autistische Spektrum werden verschiedene Entwicklungsstörungen subsummiert, die Betroffenen das zwanglose Herstellen von Beziehungen mit ihren Mitmenschen schwierig machen. "Autistische Kinder haben vor allem Probleme mit der Kommunikation und Sprache, zudem entwickeln sie Stereotypien", erklärt Hauser. Häufig können sie sich verbal und nonverbal schlecht verständlich machen, interpretieren Gefühlsregungen falsch und zeigen nur mangelhaftes Einfühlungsvermögen. Sie wiederholen stereotype Verhaltensmuster und haben oft sehr spezielle oder intensiv ausgeprägte Interessen. Autistische Menschen leben in ihrer eigenen Welt.

Die bekanntesten Formen aus dem autistischen Spektrum sind der frühkindliche Autismus und das Asperger Syndrom. Laut Österreichischer Autistenhilfe sind von 10.000 Kindern 63 von einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung betroffen, 17 davon leiden an Autismus und 8 an Asperger Syndrom. Das Asperger Syndrom wird später diagnostiziert als der frühkindliche Autismus, der sich bereits vor dem dritten Lebensjahr bemerkbar macht. Kinder mit Asperger-Syndrom sind bezüglich Sprachentwicklung mit ihren Altersgenossen gleichauf und haben meist auch keine kognitiven Beeinträchtigungen. Die Diagnose fällt deshalb oft erst, wenn sie in der sozialen Integration - etwa im Kindergarten - besonders gefordert werden.

Was den frühkindlichen Autismus betrifft, zeigen sich die ersten Anzeichen relativ früh, vor allem die verzögerte Sprachentwicklung ist ein Kernsymptom. "Bei der Hälfte der frühkindlichen Autisten fehlt eine normale Sprachentwicklung. Asperger Autisten hingegen sind sprachlich oft sehr begabt, häufig ist die Sprache aber grammatikalisch und stilistisch anders strukturiert. Wenn sie reden, haben sie manchmal einen pedantischen Sprachstil, klammern sich eher an Details und haben vor allem Probleme mit dem Verstehen von Metaphern, Scherzen und Ironie", so der Kinder- und Jugendneuropsychiater. Auch stereotypes oder ritualisierends Verhalten wird von nahe stehenden Personen relativ rasch erkannt: Spielzeuge werden oft zweckentfremdet benutzt oder- etwa nach Farbe oder Größe - aufgereiht. Rituale wie das ewig gleiche Frühstück, das Sehen der gleichen Fernsehprogramme oder die tägliche Dusche zu einer festgesetzten Uhrzeit geben Betroffenen Sicherheit. Daher wehren sich autistische Kinder meist stark gegen Veränderungen, die außerhalb ihrer gewohnten Abläufe stattfinden: So können bereits umgestellte Möbel, ein unangekündigter Besuch oder ein anderer Schulweg Beunruhigung auslösen.

Auffälliges Sozialverhalten

Die soziale Interaktion ist ebenfalls auffällig. Besonders frühkindliche Autisten vermeiden Blickkontakt, sowohl mit unbekannten auch mit nahestehenden Personen wie den Eltern von klein auf. Gemeinsam ist den beiden Formen, dass Betroffene an der Freude oder am Ärger anderer Menschen nicht teilhaben können und Probleme mit körperlicher Nähe haben. Viele Autisten betrachten andere Menschen wie Gegenstände und tun sich in der Gesichts- und Emotionserkennung schwer. In Gruppensituationen, etwa im Kindergarten, stehen sie eher im Abseits, zeigen wenig Interesse daran, was andere Kinder machen und lassen sich oft nicht in Spiele integrieren.

Asperger Autisten haben im Gegensatz zur frühkindlichen Form häufig Probleme mit der körperlichen Motorik und fokussieren sich auf bestimmte, teils ungewöhnliche Interessen oder verfügen über ein lexikalisches Wissen auf einem Spezialgebiet. Dabei dominiert die reine Wissensspeicherung, das Wissen in größere Zusammenhänge einzuordnen, gelingt den meisten nicht. Der mittlerweile verstorbene US-Amerikaner Kim Peek, der als Vorlage für die autistische Hauptfigur des Films "Rain Man" galt, konnte etwa den Inhalt einer Buchseite in wenigen Sekunden speichern. Er kannte Tausende von Büchern auswendig und speicherte beliebige Daten wie Namen, Zahlen, den Kalender, das komplette Fernsehprogramm und alle Telefonvorwahlen der USA.

Kein "Erziehungsversagen"

Ein "Erziehungsversagen" der Eltern hat mit der Entwicklung autistischer Verhaltensprobleme nichts zu tun. "Früher hieß es schnell, die Eltern seien schuld. Das ist mittlerweile obsolet", erklärt Hauser. Die Ursachen autistischer Störungen sind bis heute noch nicht vollständig geklärt, die genetische Komponente scheint bei der Entstehung aber eine wichtige Rolle zu spielen. Die Diagnose einer autistischen Störung erfolgt im deutschsprachigen Raum mittels Diagnosekriterien der ICD-10 (International Classification of Deseases, Anm.) mittels standardisierten Fragebögen und Tests für Bezugspersonen und Kind, einer Verhaltensbeobachtung des Kindes sowie einer körperlichen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchung. Trotz Diagnosekriterien verschwimmt die Grenze zwischen Autismus und anderen Verhaltensauffälligkeiten in Einzelfällen. "Es gibt natürlich Grenzfälle - das hängt wesentlich vom Störungsbild und der Erscheinungsform ab. Wenn ein Asperger Autist nicht besonders intensiv betroffen ist und einige gute Bereiche hat, die schwächere kompensieren können, ist die Diagnose durchaus schwierig", betont der Mediziner. Eine Diagnosestellung im Erwachsenenalter kommt bei unauffälligen Ausprägungen nicht selten vor.

Entgegen allgemeiner Erwartungen stellt die Diagnose "Autismus" für Eltern oft eine Erleichterung dar. "Die meisten Eltern haben meistens schon eine Odysee von einem Arzt zum anderen hinter sich, weil sie wissen, dass ihr Kind anders ist, aber nicht wissen, was anders ist. Mit dem Begriff Autismus fällt vielen ein Stein vom Herzen, weil sie dann einen Namen für diese Problematik haben", erzählt Hauser aus Erfahrung. Zudem kommt die gesellschaftliche Problematik hinzu, die für Eltern Druck und Stress bedeutet: Verhält sich ein Kind nicht so, wie es sollte, schreiben die meisten den Eltern die Schuld zu. "All jene, die außer den Eltern ebenfalls mit dem Kind zu tun haben - die Schule, der Kindergarten, der Hort, Freunde und Eltern der Freunde - sehen den Grund dafür im Versagen der elterlichen Erziehung. Gibt es eine Begrifflichkeit für diese Störung, dann tun sich viele leichter im Umgang mit dem Kind und den Eltern", so der Mediziner.

Problembereiche fördern

Da über die Ursachen von Autismus bisher noch zu wenig bekannt ist, ist eine kausale Therapie nicht möglich. Der Schwerpunkt der Therapie liegt deshalb auf der Reduzierung und Verbesserung der Symptomatik und erfolgt sehr individuell: Kommunikationsförderung, Sprachtrainings, die Weiterentwicklung des Sozialverhaltens und der Abbau von Stereotypien sowie weiterer Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Beschwerden ist das Hauptanliegen. Autisten haben gesellschaftlich anerkannte Verhaltenskodizes nicht intuitiv in sich, sondern müssen sie mühsam Schritt für Schritt erlernen. Ziel der Förderungs- und Therapiemaßnahmen ist es, die Betroffenen auf ein möglichst selbstständiges Leben vorzubereiten. Dabei sind auch die Eltern in einem großen Ausmaß gefordert. "Als Elternteil hat man gewisse Vorstellungen, wie ein Kind aufwächst und in Beruf und Familie glücklich wird, aber für diese Kinder ist Glück oft etwas ganz anderes. Für sie kann Glück sein, wenn sie die Straßenbahnlinien für Wien auswendig lernen und das muss man akzeptieren lernen", so Hauser. (derStandard.at, 01.04.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 30
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insigma
20
:-(

mal abgesehen davon, dass österreich für betroffene (autisten, deren eltern familien und schulen) leider ein niemandsland ist, ist auch dieser artikel nichts als ein sehr seichtes bla-bla.

autismus gibt es ausschliesslich in ländern, in denen die bevölkerung durchgeimpft wird. schon klar, dass man dieses heisse eisen nicht angreifen will.

kanner- und asperger-autismus im selben absatz zu erwähnen gehärt eigentlich bestraft.

was solls. österreich halt.

D.S.1
10
Also nur der

stinknormale, gemeine Bürger, der wenig lernen will, der sich kaum mit einer Sache länger beschäftigen kann, ohne gelangweilt zu sein - der ist kein Autist?
Traurige, pathologisierte Welt....

fertigprodukt
00

interessant wäre es, zu wissen, warum es in den USA so viel mehr autisten gibt als bei uns. inzwischen ist in den USA von 100 kindern eines autistisch.
das gen-argument scheidet für mich daher völlig aus.

vor allem ist in den USA eine drastische zunahme von autisten seit den 80-er jahren zu vermerken.

nomad13
01
10.4.2011, 14:18
Es gibt eigene Autismusvereine

welche Aufklärungsarbeit leisten und bereits gefälschte Studien der Pharma inkl. Gesundeitsbehörde ans Licht brachten was den Zusammenhang mit Impfungen betrifft...

Allgemein:Ich sehe das eigentlich als die schlimmste Form der heutigen Umweltvergiftungen an. (das inkludiert Impfungen, Pestizide, Quecksilber und andere Metalle in Fischen usw.)

Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lipo... Verwendung
"Ein Problem zeigt sich allerdings in der Finanzierung der notwendigen klinischen Studien, da Liponsäure als Medikament bereits auf dem Markt ist und somit nicht mehr patentierbar ist"LOL

PS:Das Cutler Protokoll ist eine gute Möglichkeit um seinen Körper durchzuputzen.
DMSA + a-Liponsäure
In Ergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen

fertigprodukt
00
11.4.2011, 15:11

klingt vernünftig.

nomad13
00
11.4.2011, 19:41
Banker=Sozialismus für die Reichen/Globalisierung=Alles wird zum Privatrecht angeglichen

www.youtube.com/watch?v=-s73DidOlLw
Es macht Schule
Nahrung/Impfungen als Wafffen in diesem Jahrhundert.Afrika, Südamerika,Philippinen..
NSSM 200, PPMP, USAID, UNFPA..
*Rettungsbootethik->IWF->3te Welt unten halten

Den Cutler kennt die Elite und noch weit probatere Mittel.Klar-wären ja blöd wenn sie nur 100Jahre alt werden:-)Der rauchende Kisssinger usw.LOL Es ist ein Spiel der Desinformation.Vertraue der Pharma und stehst mit einem Bein im Grab

Wahre Herausforderung in diesem Jahrhundert:
Population und ökologischer Fussabdruck
China,Indien...steigen auf
Nicht F-Krise sondern physische Ökonomie
Nicht in Wall street Blasen sondern in der fallenden realwirtschaftlichen Erzeugung

*Die Menschen werden weniger wert

Die Welt ist nicht genug

nomad13
00
11.4.2011, 21:30
PS: Das kyoto Protokoll baut auf Rationierung -

verwendet aber natürlich eine korrekte politische Sprache:-)Es wird daher auch mit degrowth (Wirtschaft)Tagungen erweitert. Merkst an immer höher werdenden Energiepreisen,oder vielleicht sogar an der hirnrissigen Bankenrettung:-)als"Kravis-und-Milken-Junkbond-Fütterung"

PPS:1989 unterschrieben die meissten Länder ein Statement, in dem sie auf eine möglichst sofortige Stabilisierung der Bevölkerungszahlen drängen, wie der UN-Bevölkerungs-Fund bestätigt - klaro auch Österreich(vorwiegend mittels Wohlstand, Medien, Frauen emanzipation)

Ted-Turner-,Bill-Gates-,George-Soros-, Rockefeller-,Packard-Stiftung und viele andere sind gemeinnützige Vereine die wie ja bekannt ist mit Pharmafirmen als auch den IWF in der 3ten Welt andere Wege erkannten

nomad13
00
11.4.2011, 21:37
PPS:Warum erzähl ich das ganze hier?

Egal ob IG Farben oder BASF oder Novartis oder Astra Zeneca...

Der Profit ist der Mensch. Und die Kontrolle geht heute zunehmends verloren. Sie haben in ihren peer review Studien mitsamt Patenten Narrrenfreiheit

Nichts wird besser und die "Rettungsbootethik" macht Schule

Global denken - Trend erkennen

nomad13
00
10.4.2011, 14:25

PS: wobei ich aber klarerweise eine genetische Veranlagung nicht abstreite

aqualung
00
diagnose!

es liegt wirklich an der diagnose. bei uns ist ein sehr häufiger modetrend hyperaktivität, und vielen kindern werden schnell deswegen mit medikamenten vollgepumpt. ich kann mir gut vorstellen, dass viele dieser kinder tatsächlich autisten sind.

Dirty Sanchez
 
00
Ist eher eine Frage der Diagnostik.

Wenn man nach einer Krankheit gezielt sucht, wird man sie häufiger finden. Und es steigt die Wahrscheinlichkeit, daß diese Krankheit dann auch vermehrt diagnostiziert wird, da sie zur "Modekrankheit" wird und Ärzte dann recht flott bei der Erstellung des Endbefundes sein können.
Vergleichen Sie das mit der Häufigkeit der Diagnose von ADS in den USA; was dort an Ritalin und Co. verschrieben wird, würde für Europa wahrscheinlich für 30 Jahre reichen. Kurz: Nicht jede Diagnose ist richtig, und viele Diagnosen werden gar nicht erst erstellt.

nullsummenspiel
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Nicht jeder ist ein "Rain Man"

hci nohcs!

Nicht jeder
01

.masniemeg saw riw nebah nnaD

gastrosoph
01
Interessant

Wenn ich mir die aufgezählten Symptome genauer anschau, trifft das auf die meisten Menschen zu.

Freu dich - es gibt Keinen der dich liebt
10
Betrifft wohl

die meisten derStandard poster

Jumper
40
autismus ist eine wahrnehmungsstörung - keine entwicklungsstörung.

und "rainman" möchte ich in diesem kontext nie wieder hören...

gesteckteziele
10
Frag mich...

...welche geistigen Nichtschwimmer für dieses Posting rote Stricherl vergeben haben.
Autismus ist halt eine Wahrnehmungsstörung, das ist eine Tatsache... und nicht anders hat Jumper gesagt.

Und das der Film Rain Man in kleinster Weise repräsentativ für die Störungen des autistischen Spektrums ist, soll auch mittlerweile in letzte Spatzenhirn vorgedrungen sein.

Thomas Felder1
00

und die Figur war kein autist

isai
00
... es war ein Savant

alexanderletten
 
02

Axel Braun
"Buntschatten und Fledermäuse
Das Leben in einer anderen Welt"

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg

http://de.wikipedia.org/wiki/Bunt... m%C3%A4use

Ist schon ne Weile her als ich dieses Buch las, kann mich aber an die Stelle erinnern, als die "Haha"(Mutter)Axel in den Schrank sperrte.
Dem Axel gefiel es außerordentlich gut da drinnen.

Jo Boe
01
Erstaunlich

wozu das Gehirn im Stande sein kann: http://bit.ly/4MmG

fuchstritt
06

es handelt sich um eine mehr od weniger schwere behinderung,das ist eine tatsache, eventueller inselbegabungen hin od her

h 90
02

Ist doch egal wie man es nennt.
Die Inselbegabungen geben jedenfalls Anlass zum Nachdenken.
Wahrscheinlich waere jeder Mensch faehig diese Leistungen in allen Bereichen zu erbringen, wenn man nur einen Weg finden wuerde das Freizuschalten.

her wig
45

"Für sie kann Glück sein, wenn sie die Straßenbahnlinien für Wien auswendig lernen und das muss man akzeptieren lernen"

Ungefähr so wie man akzeptieren lernen muss dass manche damit glücklich sind eine Modelleisenbahn im Kreis fahren zu lassen? Oder, dass manche glücklich sind beim Tratsch über das Privatleben von Menschen die sie nur aus der Zeitung kennen?

Und die Briefmarkensammler! Und die, die immer wieder schneebedeckte Hänge hinunterrutschen! Und die die stundenlang auf eine rechteckige Fläche mit bewegten Bildern starren! Hilfe, wir sind alle krank!!!

Birgit 68
00
Jeder, der sich mit sich selbst beschäftigen kann, ist ein Autist?

Glaub' ich nicht, denn schließlich gibt es doch jede Menge "leise" Berufe, bei deren Ausübung man kaum Partienverkehr hat, bzw. Sportarten, die man alleine betreibt, bzw. Schulen, Akademien und Hochschulen, wo man überall auch alleine lernen muss.

Ganz zu schweigen von den Hüttenwirten, die sich gerne mit Leuten umgeben. Auch die haben Schlechtwetterperioden, in denen sie völlig alleine sind und mit sich selbst auskommen müssen.

Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass das alles Autisten seien, die das können?

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