Geständnis sieben Jahre nach Madrid-Anschlägen

28. März 2011, 13:28

Ex-Bergarbeiter beschaffte islamistischen Bombenlegern Sprengstoff

Madrid - Gut sieben Jahre nach den verheerenden Anschlägen auf vier Madrider Pendlerzüge hat erstmals einer der Haupttäter ein offizielles Geständnis abgelegt. Der frühere Bergarbeiter José Emilio Suárez Trashorras räumte in einem Schreiben seines Anwalts ein, den islamistischen Bombenlegern den Sprengstoff für die Attentate am 11. März 2004 beschafft zu haben. Bei den Anschlägen waren 191 Menschen getötet und mehr als 1800 verletzt worden. Trashorras wurde zu mehr als 34.000 Jahren Haft verurteilt.

Wie die Zeitung "El País" am Montag berichtete, ist das Geständnis in einem Schreiben enthalten, mit dem der Anwalt des Spaniers beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Einspruch gegen das Urteil eingelegt hat. Der Jurist begründet die Anfechtung damit, dass Trashorras nicht gewusst habe, dass der Sprengstoff für Terroranschläge benutzt werden sollte.

Sein Mandant habe nicht ahnen können, dass die Abnehmer eine Terrorzelle gebildet hätten. Die Terroristen hätten sich keineswegs so verhalten, wie man sich islamische Fundamentalisten vorstelle. Sie hätten Bordelle besucht, Alkohol getrunken und mit Drogen gehandelt.

Sieben der Terroristen hatten sich drei Wochen nach den Anschlägen selbst in die Luft gesprengt, als sie von der Polizei umstellt waren. In einem großen Terrorprozess wurden 21 Angeklagte, darunter Trashorras, 2007 zu Haftstrafen zwischen drei und mehr als 40.000 Jahren verurteilt. Vier von ihnen wurden 2008 in einem Berufungsverfahren freigesprochen. (APA/dpa)

Zwei Und Vierzig
00
29.3.2011, 14:49
Ist doch logisch...

Wenn Selbstmord davon ausgehen, dass sie zum Zeitpunkt ihres Selbstmordes ohne Umwege direkt in den Himmel kommen ...

... dann können sie natürlich vor dem Selbstmordanschlag die Sau raus lassen.

Saufen, Bordellbesuche, Drogen ... alles durch die Selbstaufopferung für die "gute Sache" vergeben und vergessen.

"Able Danger"
00
28.3.2011, 19:49
"Die Terroristen hätten sich keineswegs so verhalten, wie man sich islamische Fundamentalisten vorstelle."

Atta hat übrigens auch gekokst und Bordelle besucht. Schon eigenartig diese "Islamisten", die haben ja noch nicht einmal Aussicht auf Jungfrauen im Paradies, wenn sie so schändlich gegen religiöse Regeln verstoßen. Vielleicht waren es ja auch garkeine...

Rostbrätel
00
29.3.2011, 01:13

natürlich nicht, wie ist man nur auf den schmalen Pfad gekommen?
Das war ja nun wirklich nicht belegt, daß das islamische Fundamentalisten waren.
Oh Mann....

"Able Danger"
00
29.3.2011, 02:20

Belegt, von wem? Haben Sie es gesehen? Warum sind Sie sich so sicher zu wissen wie es war? Weil es in der Zeitung stand und im Fernsehen lief?

Rostbrätel
00
29.3.2011, 12:51

Nee, hab ich nicht gesehen. Man muß es auch nicht selbst gesehen haben um sich ein Urteil bilden zu können.

Dafür gibt es Journalismus. Alle qualitativ hochwertigen Gazetten sagten dasselbe. Also kann man nun entweder folgern, daß all diese in einem groß aufgespannten Lügennetz eingegliedert sind und uns weismachen woll daß es ja gar keine Islamisten waren.

Oder es ist einfach die Wahrheit, was logischerweise am Naheliegendsten ist.

geschlechtsumwandlung quotenposterin
11
28.3.2011, 16:05

"Die Terroristen hätten sich keineswegs so verhalten, wie man sich islamische Fundamentalisten vorstelle. Sie hätten Bordelle besucht, Alkohol getrunken und mit Drogen gehandelt"

Zu jedem neuen Kreig , jetzt dem Libyenkrieg ,
taucht des Thema Terror auf ....

Nur glaubt eh niemand mehr ,
der Attentat wurde tatsächlich von
islamischen Fundamentalisten begangen .

Dominik T.M.
 
00
28.3.2011, 15:51

Pech gehabt! Das nächste Mal bitte nach den Terroristen-Ausweisen fragen oder vielleicht keinen Sprengstoff an Fremde verkaufen.

Dietrich v. Fürstenberg
00
28.3.2011, 14:36

Sollte man bei uns auch einführen.

chiwato
08
28.3.2011, 14:04
bei

guter führung ist er nach 20.000 jahren draußen.

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