derStandard.at-Interview

"Buben sind nicht bildungsbenachteiligt"

Rosa Winkler-Hermaden, 29. März 2011, 13:09
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    "Der Fokus liegt immer ganz stark auf Abschlüssen und Noten. Buben schneiden da im Schnitt schlechter ab als Mädchen, wobei sich dies in der Hochschulbildung ab den Promotionen umkehrt."

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    "Ich würde Buben nicht als bildungsbenachteiligt gegenüber Mädchen bezeichnen, weil das die Komplexität der Situation nicht beschreibt."

  • "Bildung von Geschlecht - Zur Debatte von Jungenbenachteiligung und Feminisierung an deutschen Bildungsinstitutionen"

Warum viele meinen, Lehrerinnen seien Schuld am schlechten Abschneiden der Buben, erklärt Erziehungswissenschafter Rieske

Buben sind keine "Bildungsverlierer", zumindest nicht in einem höheren Ausmaß, wie das auch Mädchen sein können. Zu diesem Ergebnis kommt der deutsche Wissenschafter Thomas Viola Rieske. Er erklärt im Interview mit derStandard.at, weshalb Buben mit den schulischen Anforderungen schlechter klarkommen, bei Mädchen aber häufiger Leistungsängste auftreten.

*****

derStandard.at: Sie haben eine Studie erstellt um herauszufinden, ob Buben in den deutschen Bildungsinstitutionen benachteiligt werden. Wie kam es zu dieser Fragestellung?

Rieske: In den letzten Jahren gab es sehr viele Medienberichte und Buchveröffentlichen, wo gesagt wurde, dass Mädchen die Jungs überholt hätten und Buben jetzt Bildungsverlierer seien. Gleichzeitig gab es eine sehr starke Schuldzuweisung in Richtung Lehrkräfte, vor allem Lehrerinnen. Zum Teil wird auch unabhängig von den Handlungen der Lehrkräfte gesagt, dass Buben allein deshalb schlechter abschneiden, weil sie in Bildungsinstitutionen auf wenige Männer als Identifikationsfiguren treffen.

derStandard.at: Und sind die Buben benachteiligt?

Rieske: Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass man das so nicht sagen kann. Zwar verlassen Buben die Schule seltener mit einem Abitur und es gibt mehr Buben als Mädchen, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Buben haben im Schnitt auch schlechtere Noten als Mädchen. Man muss aber fragen: Welche Buben haben überhaupt diese Schwierigkeiten? Am ehesten ausgesetzt sind diesen Problemen Buben aus sozial schwachen Familien, die wenig Ermutigungen zur Teilhabe an schulischer Bildung erhalten, sowie Buben, die Rassismuserfahrungen machen.

Der andere Punkt ist, dass der Fokus immer ganz stark auf Abschlüssen und Noten liegt. Buben schneiden da im Schnitt schlechter ab als Mädchen, wobei sich dies in der Hochschulbildung ab den Promotionen umkehrt. Aber es gibt auch andere Aspekte von Bildung, zum Beispiel treten bei Mädchen häufiger Leistungsängste auf. Mehr Mädchen als Buben gaben in einer Studie an, dass sie abends vor dem Einschlafen über die Schule nachdenken. Das sind auch Folgen von Schule, die womöglich aus dem Blick geraten.

derStandard.at: Und dabei spielt das Geschlecht der LehrerInnen keine Rolle?

Rieske: Nach den bisherigen Studien jedenfalls ist diese Idee nicht bestätigt worden. Manchmal waren Buben sogar etwas besser, wenn sie von einer Frau unterrichtet wurden als von einem Mann, aber nicht sehr stark.

derStandard.at: Woran liegt es dann, dass die Mädchen die besseren Noten haben? Liegt das nur an Faktoren wie Fleiß, der den Mädchen zugeschrieben werden?

Rieske: Es dürfte auf jeden Fall ein Grund sein. Bei der Gymnasialempfehlung in Deutschland zeigt sich, dass nicht nur die kognitiven Kenntnisse der Kinder eine Rolle spielen, sondern auch eine Einschätzung der sozialen Kompetenzen. Da schneiden Mädchen im Schnitt etwas besser ab als Buben. Es scheint so zu sein, dass Geschlechterkonstruktionen und Zuschreibungen eine wesentliche Rolle spielen. Buben erfahren von Gleichaltrigen, von Älteren, von Darstellungen in Medien eine Reihe an Männlichkeitsbildern, zum Beispiel Überlegenheitsansprüche, das Vertrauen auf eigene Begabungen, das Überschreiten von Regeln. Das kann sie mit schulischen Anforderungen in Konflikt bringen.

Hinzu kommt, dass Buben teilweise auch gar nicht zugetraut wird, Hilfe zu benötigen. Aber eine größere Fleißbereitschaft kann auch Nachteile mit sich bringen, sofern es sich dabei um die Einübung in die Akzeptanz fremd gesetzter Regeln und Anforderungen handelt. Deshalb scheint mir auch die These, dass Schule eher auf die Bedürfnisse von Mädchen zugeschnitten ist, nicht sinnvoll. Sicherlich ist es wichtig, sich an den Interessen von Kindern zu orientieren, aber die Gefahr ist, dass man sich dabei an Stereotypen orientiert, zum Beispiel dass Buben mehr Bewegung brauchen als Mädchen. Wer sagt denn, dass Mädchen das nicht auch mögen?

derStandard.at: Es heißt immer, dass Buben in den Naturwissenschaften gut sind, Mädchen in den Sprachen. Ist das auch bestätigt worden?

Rieske: Bei den PISA-Studien wurde das in etwa bestätigt, wobei die größten Geschlechterunterschiede im Lesen in der Erstsprache auftraten. Aber in einzelnen Teilbereichen gibt es Unterschiede. Im sprachlichen Bereich gab es zum Beispiel beim Verständnis von Texten mit Grafiken oder Tabellen und dem Ermitteln von Informationen nur geringe Geschlechterdifferenzen. Die größten Differenzen zugunsten von Mädchen gab es bei Aufgaben zum Reflektieren und Bewerten sowie bei reinen Schrifttexten. Auch variieren die Differenzen nach Bundesländern und Schulformen. Man muss also sehr differenziert schauen, um Förderbedarf bestimmen zu können.

derStandard.at: Warum kann man Ihrer Ansicht nach nicht von Feminisierung der Bildungseinrichtungen sprechen? Es gibt ja mehr Lehrerinnen als Lehrer.

Rieske: Man sollte nicht nur auf den zahlenmäßigen Anteil schauen, sondern auch darauf, wer welche Arbeiten übernimmt. Je besser die Tätigkeit bezahlt wird, je eher es um Entscheidungen geht, je privilegierter die SchülerInnen sind, je eher es eine Vollzeitstelle ist, je mehr gesellschaftliche Anerkennung es gibt, desto eher finden sich Männer. Das kriegen Kinder und Jugendliche mit. Sie treffen außerdem selten auf eine Vielfalt in unter PädagogInnen hinsichtlich sexueller Identität, Migrationsgeschichte, kultureller Zugehörigkeit oder körperlichen Fähigkeiten. Insofern ist nicht schlichtweg der geringe Männeranteil das Problem, sondern das mangelnde Vorleben von gleichwertiger Vielfalt und fairer Arbeitsteilung.

derStandard.at: Kann man also nun sagen, wir müssen uns keine Sorgen um die Buben machen?

Rieske: Doch! Natürlich benötigen Buben Unterstützung, genauso wie Mädchen, in der Auseinandersetzung mit schulischen Anforderungen und Geschlechterbildern. Ich würde Buben aber nicht als bildungsbenachteiligt gegenüber Mädchen bezeichnen, weil das die Komplexität der Situation nicht beschreibt. Außerdem sind die Probleme ja nicht gelöst, wenn Buben und Mädchen in gleichem Maße gut und schlecht abschneiden, denn dann gibt es immer noch Menschen, die die Schule mit schlechten Aussichten verlassen. Hier ist meines Erachtens auch eine größere Perspektive nötig, denn Pädagogik allein kann die mit sozialer Ungleichheit verknüpften Probleme nicht beheben. (Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 29.3.2011)

THOMAS VIOLA RIESKE (31) hat Psychologie und Gender Studies studiert und promoviert in Erziehungswissenschaften an der Universität Potsdam. Die Studie "Bildung von Geschlecht - Zur Debatte von Jungenbenachteiligung und Feminisierung an deutschen Bildungsinstitutionen" wurde von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Auftrag gegeben.

Kommentar posten
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Alfred Moosbrugger
02
Buben sind sehr wohl benachteiligt!

Man denke nur an den Anteil an Lehrerinnen, der 80% übersteigen dürfte.

Es gibt viel zu wenige LehrER - jawohl, ohne gegenderte Schreibweise.

Warum wird hier von den achso gerechtigkeitsfanatischen Geschlechterkämpferinnen keine QUOTE gefordert?

Nevim
01

Weil eine Quote nichts ändern würde. Quote würde bedeuten, wenn zwei gleich Qualifizierte sich für einen Job in der Schule bewerben, wird der männliche Kandidat bevorzugt, bis ein gewissser Anteil an Männern im Lehrkörper erreicht ist. Damit das wirksam würde, bräuchte man zunächst überhaupt erst einmal männliche Kandidaten - und da liegt das Problem. Das wird erst passieren, wenn die Lehrerkarriere insgesamt attraktiver wird (was übrigens auch den Schulen zugute kommen würde)

Standardbezeichnung
10
27.4.2011, 15:42

Umgekehrt ist das fehlende vorhanden sein von weiblichen Anwärtern für Männerberufe ja auch kein Argument. Siehe zum Beispiel Bundesheer. Dann bleiben Planposten eben unbesetzt.

Die Argumentation ist also insgesamt schwach.

peter schmidt
 
03
31.3.2011, 15:37
Ich finde es gibt ein etwas zu großes Übergewicht

an weiblichen Bezugspersonen in der Erziehung. Beide Geschlechter würden wohl profitieren gäbs auch etwas mehr männliche Kindergartenpädagogen, Volksschullehrer etc.

Auch macht man Kindern keinen Gefallen wenn sie sich gar nicht an "authoritätspersonen" reiben können. Es sollte manchmal auch ein bisschen funken. Und dabei kanns nicht schaden wenn von dutzenden Lehrern auch mal 1-2 dabei sind die noch ein etwas rustikaleres und mehr "machomäßiges" Bild vermitteln. Auch aus der Opposition kann man sich schön entwickeln.

sündiger fool
00
31.3.2011, 23:15
wozu ist dann noch die familie da?

die schule soll nicht nur wissen vermitteln und für ein paar stunden pro tag babysitten, damit die eltern arbeiten gehen können, nein, jetzt sollen die lehrer auch noch reibungsfläche bieten.

das wartet nur auf eine millionenklage, bei der die eltern einen lehrer oder die schule wegen "seelischer grausamkeit am kind" verklagen. ist in den usa bereits an der tagesordnung.

lehrer mischen sich schon nicht mehr ein, eben weil viele eltern sich diese einmischung verbieten und die schule aus demselben grund dem lehrer enge grenzen setzt.

würden sie die lehrer regelmäßig zum mittagessen am sonntag einladen, damit sie sich erkundigen können, welche reibungsfläche im moment ok ist?

ist kürzlich die oma gestorben, ist reibung grad das falsche.

[Cotton]
04
31.3.2011, 10:05

Buben haben zu viele weibliche Bezugspersonen. Wenn sie in der Schule schon fast nur von Frauen unterrichtet werden und dann zuhause eventuell der Vater auch als Bezugsperson fehlt (Stichwort: Alleinerzieherinnen), wundert es einen nicht, dass sie generell darunter leiden.

Aber es ist unbestritten, dass Buben vor männlichen Lehrern mehr Respekt haben.

Es müssen definitiv mehr männliche Lehrer in den Schulen unterrichten.

sündiger fool
10
31.3.2011, 23:17

Was wär die Lösung?

Stellt man ein paar Zivildiener als Aushilfslehrer für die Samstagsschule bereit?

[Cotton]
01

Die einzige Lösung wäre eine Gehaltserhöhung, allerdings nur bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Lehrverpflichtung. Bei uns hat ein Lehrer 20-22 Stunden/Woche in der Klasse Unterricht, in der Schweiz sinds 28-32 Stunden, weil dort die Vorbereitungszeiten und Nachbereitungszeiten viel geringer beziffert sind. Trotzdem beschwert sich dort keiner, die schaffen das dennoch leicht. Dafür verdienen sie auch viel mehr als bei uns. Ein weiterer Punkt, der aber leider niemals richtig erfüllt werden kann, sind die Aufstiegschancen. Die gibts aber als Lehrer so gut wie nicht.

bibliothekar
10
31.3.2011, 20:51

"Aber es ist unbestritten, dass Buben vor männlichen Lehrern mehr Respekt haben" - ich bestreite das. Wie können sie ihre behauptung belegen?

[Cotton]
01

Aus eigener Erfahrung und aus Beobachtungen. Vor allem bei jüngeren Lehrerinnen fehlt - so leid es mir für diese Damen tut - der Respekt.

einloggen
03
31.3.2011, 01:22

Na hui, weil ich in einem Posting den eigenen Standpunkt des Autors hinsichtlich Geschlecht thematisiere, wurden quasi "zur Strafe" sämtliche meiner Postings zu diesem Artikel gelöscht? Das ist schon armselig und tendenziös!

sündiger fool
01
31.3.2011, 22:56

vielleicht wars eine krasse themenverfehlung.

einloggen
00

nein, eher traf es den Kern der Sache. Und das war wohl nicht im Sinne der Autoorin, die ja die Postings selbst "redigiert".

Rriotrradio
08
30.3.2011, 23:14
eh...so wie Frauen in der Berufswelt...

...nicht benachteiligt sind...
deal?

Böses Beelzemädchen
30
30.3.2011, 22:47
Ich bin Mutter eines lernunwilligen Sohnes.

Nachdem wir unsere Söhne gewaltfrei erzogen haben u. ihnen den Willen nicht gebrochen haben, können sie sich m.d. stundenlangen Stillsitzen, Frontalunterricht, Lehrstoffreinstopfen nicht abfinden. Wir Mütter müssen das ausbaden, anstatt dass das Schulsystem abgeändert wird u. dem Naturell, Bewegungsdrang, Interessen, von Kindern u. vor allem auch Buben angepaßt wird. Es wird immer noch in der Klosterschulmanier unterrichtet. Die Buben zu meiner Zeit waren gehorsam, weil z.Bsp. in der HS Winklern so gut wie alle männl. Lehrer u. ein Teil d. weibl. Lehrer regelmäßig Schüler geschlagen haben. Der Direktor hat Abwatschexekutionen vor d. Klasse abgehalten. Da haben dann alle gezittert u. Angst gehabt u. waren ganz aufmerksam u. still.

bibliothekar
02
31.3.2011, 09:34

Schon klar, dass das satire ist, aber trotzdem: mit gewaltfreiheit hat das gar nichts zu tun. Man kann söhne mit ein wenig autorität und viel liebe zu fast allem motivieren.

Gallo Way
00
31.3.2011, 10:49

Kann ich bestätigen ;-)

sljudanka
68
30.3.2011, 15:30
Frauen schaffen aus genau dem Grund im wirklichen Leben oft es nicht so weit wie Männer

aus dem sie gut lernen.
In der Schule ist Anpassertum, Untewürfigkeit, BRavheit, Auswendiglernen angesagt.

Also das Metier der Mädchen.

Burschen dagegen stossen aus genau dem Grund in der Schule oft an, was ihre Stärke im realen Lebenausmacht:
Experimentierfreude, Neugier, Widerständigkeit, Hinterfragen, Widerborstigkeit, Ehrgeiz (im Sinne eines KOnkurrenzkampfes), etc.

Also braucht sich niemand beschweren:
das weibliche Geschlecht hat es eben in der Schule leichter, das männliche Geschlecht hat es zwar später im Leben nicht leichter, aber (er)kämpft dann sich weiter nach oben.

Jedem das seine/ihre...

lizboa, don
03
31.3.2011, 11:44

das ist ja ein tolles bild, das sie ihren töchtern vermitteln. die buben haben "Experimentierfreude, Neugier, Widerständigkeit, Hinterfragen, Widerborstigkeit, Ehrgeiz" und die mädchen haben "Anpassertum, Untewürfigkeit, BRavheit, Auswendiglernen"

sie sind so eine lächerliche, präpotente sexistin wie ich sie schon lang nicht mehr erlebt habe. unfassbar eigentlich, obwohl ich weiß, wie es in euren köpfen abläuft.

Böses Beelzemädchen
00
30.3.2011, 22:38
Ja, aber ein großer Teil der Buben

kommen nicht mehr durch das Schulsystem durch.
Sie verweigern die Schule und das Lernen.

no G. D. M,
00
30.3.2011, 23:03
Nicht nur Buben, für viele Kinder wird der schulische Druck zuviel.

http://www.krone.at/Familie/J... mut_id__6/

Orbit Ohne Zucker
15
30.3.2011, 22:07

Der Mann als großer Kämpfer.
Ohje...
Ohne die angepassten Frauen in ihrem leben könnten nur die allerwenigsten Männer große Kämpfer sein. Sie müssten nämlich Wäsche waschen, einkaufen, Kinder betreuen, verwandte pflegen usw

Thomas Felder1
01
31.3.2011, 15:33

umgekehrt gilt das auch, jeder mensch braucht menschen, die ihn/sie ergänzen und unterstützen

Nein Danke!!!
23
31.3.2011, 00:13

Also Wäsche waschen tut die Waschmaschine - ein Knopfdruck genügt.

Einkaufen ist FUN! Was gibt es Schöneres als Shopping?

Männer bekommen keine Kinder, wenn sie nicht wollen.

Verwandte pflegen? Das tun auch Frauen schon lange nicht mehr!

usw - was soll das sein???

Nevim
15
30.3.2011, 18:04

Jaja, wenn ein Bursch gut in der Schule ist, wird das seiner Intelligenz zugeschrieben. Wenn ein Mädchen gut in der Schule ist, ist das natürlich wegen ihrer Bravheit und Unterwürfigkeit. Sehen Sie, bei solchen Dingen fängt es schon an.

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