Französischer Schauspieler steht demnächst für den neuen Asterix-Film vor der Kamera
Gerard Depardieu hat vom Internet keine hohe Meinung. "Bei uns leidet man an der Krankheit Internet", sagte der französische Schauspieler der Sonntagszeitung "Journal du Dimanche". In Afrika etwa oder bei den Mongolen gebe es noch ein gesundes Gemeinschaftsempfinden und auch Menschen, die sich noch mit einer Sprache auseinandersetzten. Im Internet sei alles anders: "Das ist die Bombe der neuen Anarchisten", wetterte der Mime, der demnächst für einen neuen Asterix-Film sowie einen Streifen über den einstigen russischen Zaren-Berater Rasputin vor der Kamera stehen wird.
"Ich bin total verliebt ins Leben, ein Anarchist und ein Träumer."
Depardieu, den seine Tochter Julie demnächst erneut zum Großvater machen wird, bekennt sich allerdings selbst zu einem eher traditionellen Anarchismus: "Ich bin total verliebt ins Leben, ein Anarchist und ein Träumer." In Frankreich kommt gerade der Film "Je n'ai rien oublié" (Deutsch: Ich habe nichts vergessen) in die Kinos, in dem er die an Alzheimer erkrankte Hauptperson Conrad spielt. (APA)