Plutoniumspuren am Kernkraftwerk Fukushima entdeckt

29. März 2011, 07:52
  • Im AKW Fukushima eins hat eine vorübergehende Kernschmelze eingesetzt, erklärte die japanische Regierung.

Regierung: Vorübergehend Kernschmelze eingesetzt, Prozess sei aber gestoppt

Rund um die strahlende Atomruine in Fukushima steckt offenbar hochgiftiges Plutonium im Boden. Spuren des schon in kleinsten Dosen gefährlichen Schwermetalls fanden sich an fünf Stellen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Die Bodenproben, in denen das Plutonium nachgewiesen wurde, sind dem Kraftwerksbetreiber Tepco zufolge am 21. und 22. März genommen worden - und damit gut eine Woche alt. Die Dosierung sei aber so niedrig, dass sie für den menschlichen Körper nicht gefährlich sei, beteuerte das Unternehmen NHK zufolge.

Tepco kündigte an, weitere Bodenproben zu nehmen. Das bisher nachgewiesene Plutonium stamme aus Brennstäben der Anlage, die bei dem Erdbeben am 11. März schwer beschädigt wurde. Aus welchem Block das Material stammt, war zunächst nicht bekannt. Das Unternehmen hatte Bodenproben vom Gelände des havarierten AKW von unabhängigen Spezialisten auf das hochgiftige Plutonium untersuchen lassen.

Anrainer kehren zurück

Trotz der weiter kritischen Lage am havarierten Atommeiler Fukushima kehren zahlreiche Anrainer in die Gefahrenzone zurück. Vor allem älteren Menschen sorgten sich um ihre Häuser und wollen nicht länger in Notunterkünften bleiben, berichtete der japanische Nachrichtensender NHK am Montag.

Die Behörden hatten die Bewohner im Umkreis von 20 Kilometern um das Kraftwerk Fukushima eins aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Den Menschen in einer Zone von 20 bis 30 Kilometern wurde empfohlen, in ihren Häusern zu bleiben, um radioaktive Verstrahlung zu vermeiden. Letzte Woche riet die Regierung dann den Bewohnern der äußeren Zone, das Gebiet freiwillig zu räumen. Als Grund gaben die Behörden an, dass die Versorgung der Menschen immer schwieriger werde.

Regierung warnt

Die Regierung warnte am Montag die Menschen aus der 20-Kilometer-Zone um das AKW, sie sollten vorerst nicht nach Hause zurückkehren. Das Gesundheitsrisiko sei viel zu groß.

Doch viele der Flüchtlinge, vor allem aus dem Gebiet etwa 20 bis 30 Kilometer vom Kraftwerk entfernt, kehren trotz der Warnungen zurück, berichtete NHK. Die Menschen seien erschöpft vom Leben in den Notlagern. Sie wollten wieder nach Hause, sagte die Provinzregierung von Fukushima. Man werde die Regierung in Tokio bitten, die Lieferung von Hilfsgütern in die Evakuierungszone aus diesem Grund zu verstärken.

Kernschmelze eingesetzt

Im Reaktor 2 des nach der Beben- und Tsunami-Katastrophe havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima eins hat nach Einschätzung der Regierung vorübergehend eine Kernschmelze eingesetzt. Man glaube aber, dass der Prozess gestoppt sei, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die Zahl der verstrahlten Arbeiter in Fukushima eins erhöhte sich um zwei Männer auf 19. Drei Arbeiter, die am vergangenen Donnerstag einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt waren, wurden nach Angaben von Kyodo am Montag aus dem Krankenhaus entlassen.

Grund für die neue Einschätzung der Regierung zu einer Kernschmelze in Meiler 2 ist die extrem erhöhte Radioaktivität. Sie trat unter anderem im Wasser in dem benachbarten Turbinengebäude auf. Nach Angaben des Stromkonzerns Tepco wurde an dem Reaktor am Sonntagnachmittag eine Strahlendosis von 1.000 Millisievert pro Stunde gemessen. Der Energiekonzern Tepco hatte nach Beginn der Katastrophe festgelegt, dass die Arbeiter am Atom-Wrack einer Strahlung von höchstens 150 Millisievert pro Noteinsatz ausgesetzt sein dürfen.

Vorwürfe an Tepco

Weiterhin gibt es von der Regierung keine genauen Informationen zum Zeitpunkt der vermuteten Kernschmelze. Fachleute vermuteten schon mehrfach seit Beginn des Unglücks vor gut zwei Wochen, dass wegen starker Überhitzung der Reaktorkerne möglicherweise eine Schmelze begonnen habe. Tepco selbst sprach in den ersten Tagen ebenfalls schon einmal von einer möglichen "partiellen Kernschmelze". Diese Angaben wurden damals aber zurückgenommen.

Edano kritisierte den Umgang des Betreibers Tepco mit den Strahlungs-Messwerten scharf. Das Vorgehen sei "inakzeptabel". Das Unternehmen hatte am Wochenende widersprüchlich Angaben zur Höhe der Strahlung gemacht. Die japanische Atomaufsichtsbehörde wies den AKW-Betreiber an, Maßnahmen zu treffen, damit es nicht wieder zu solchen Irrtümern komme.

"Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Umkreis von 20 Kilometern um das Kraftwerk kontaminiert ist, und es gibt derzeit ein großes Risiko (für die Gesundheit)", sagte Regierungssprecher Edano der Agentur Kyodo zufolge. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte eine Ausweitung der Evakuierungszone rund um das Atomwrack gefordert. In dem Ort Iitate, rund 40 Kilometer nordwestlich des Kraftwerks, gebe es eine so hohe Strahlenbelastung, dass eine Evakuierung notwendig sei, erläuterte Greenpeace. Vor allem für Kinder und Schwangere sei es dort nicht sicher.

Arbeiten in AKW gehen weiter

Unterdessen setzten Arbeiter in der Atomruine ihre Bemühungen fort, das hochradioaktive Wasser aus den Gebäuden der Anlage zu beseitigen. Das ist notwendig, damit nicht noch mehr Arbeiter verstrahlten werden. Dieses Risiko behindert die Versuche, die Reaktoren abzukühlen.

Es wird versucht, für das Einleiten von Süßwasser in die Druckkessel der Reaktoren statt der bisher benutzten Feuerwehrpumpen elektrische Pumpen einzusetzen, wie die Nachrichtenagentur Jiji unter Berufung auf Tepco meldete. Die Arbeiter im AKW in Fukushima versuchten am Montag, den Zufluss von Wasser in die Druckkessel zu stabilisieren. Im Reaktor 2 sei dies bereits erreicht, nun wolle man auch die Pumpen in den beiden Reaktoren 1 und 3 umstellen, hieß es.

Laut Tepco könnte es sein, dass die Druckkessel aller drei Reaktoren beschädigt seien. Grund sei, dass die Kessel noch nicht mit Wasser gefüllt seien. Einen genauen Überblick über die momentane Situation in den Kesseln habe man sich noch nicht verschaffen können, so Tepco. Die Arbeiter versuchten, die Kontrollräume wieder funktionstüchtig zu machen, um akkurate Daten über das Wasser und den Druck in den Kesseln der Reaktoren zu gewinnen.

Verstrahltes Wasser auch bei Reaktoren 5 und 6

Tepco hat nun auch im Wasser in 30 Metern Entfernung der Reaktoren 5 und 6 erhöhte Radioaktivität gemessen. Die Werte radioaktiven Jods sollen 1.150 Mal über dem Normalwert liegen, teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde am Montag mit. Die messbare Kontamination im übrigen Land ist laut Informationen des österreichischen Umweltministeriums in den letzten Tagen leicht gesunken. Die bisherigen Konsumbeschränkungen für Trinkwasser wurden bis auf zwei Stellen wieder aufgehoben. Die Importe von Lebensmitteln aus Japan werden auf Basis heute in Kraft getretenen Verordnung der Europäischen Kommission auf Radioaktivität kontrolliert. Meteorologische Prognosen sagen indes für Japan einen Wetterwechsel voraus, durch den für die nächsten Tage mit einer Verfrachtung der freigesetzten Aktivitäten auch in das Landesinnere zu rechnen ist.

An den beiden Reaktoren wurden zur Zeit des großen Bebens am 11. März Wartungsarbeiten vorgenommen. Zuvor waren die Messungen nur südlich des Kraftwerks, vor den Reaktoren 1 bis 4 vorgenommen worden. Meerwasserproben hatten dort am Sonntag Werte radioaktiven Jods ergeben, die 1.850 Mal über dem Normalwert lagen. Der AKW-Betreiber Tepco hatte am Sonntag fälschlicherweise von einer millionenfach erhöhten Strahlung im verseuchten Wasser gesprochen, das aus Reaktorblock 2 ausgetreten sei.

Unterdessen berichteten japanische Medien am Montag, Tepco-Chef Masataka Shimizu habe sich während der Atomkrise mehrere Tage krankgemeldet. Der 66-Jährige sei am 16. März erkrankt und habe sich aus dem Krisenmanagement eine Woche lang zurückgezogen, berichtete die Zeitung "Mainichi Shimbun". Die Agentur Kyodo News berichtete, er sei inzwischen wieder bei der Arbeit. Shimizu war seit einer Pressekonferenz am 13. März nicht mehr öffentlich aufgetreten. In lokalen Medienberichten, wurde dem Tepco-Chef vorgeworfen, unverantwortlich zu handeln.

Kein Ende der Krise in Sicht

Nach den zahlreichen Rückschlagen, die Reaktoren am Unglücks-AKW Fukushima unter Kontrolle zu bringen, räumte der Tepco die unsicheren Aussichten für seine Versuche ein, eine Kernschmelze zu verhindern. Leider gebe es keinen konkreten Zeitplan, um klar zu sagen, in wie vielen Monaten oder Jahren die Krise vorbei sei, sagte der Tepco-Vizepräsident Sakae Muto.

An der Börse in Tokio brach die Tepco-Aktie am Montag um 14 Prozent ein. Der Atom-Experte Najmedin Meshkati von der University of Southern California sagte, die Situation sei deutlich ernster, als angegeben. "Das ist deutlich mehr als das, was eine Nation alleine bewältigen kann." Meshkati forderte ein Eingreifen des UNO-Sicherheitsrates.

Keine weiteren Schäden in Fukushima Eins

Das Zentrum des neuen Nachbebens vom Montag lag nach Angaben der nationalen Meteorologischen Behörde in knapp sechs Kilometer Tiefe vor der Küste der Unglücksprovinz Miyagi in einer Entfernung von 163 Kilometern von Fukushima. An dem dort havarierten Kernkraftwerk Eins waren laut Tepco keine weitere Schäden durch das neue Beben zu erkennen. Die USGS warnte vor weiteren Nachbeben.

Die Region war vor gut zwei Wochen von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,0 sowie einem verheerenden Tsunami schwer zerstört worden. Mehr als 10.800 Menschen verloren ihr Leben, rund 16.000 Menschen gelten als weiterhin vermisst. Noch immer müssen mehr als 243.000 Menschen in Notunterkünften hausen. Die Behörden warnten die Bewohner auch für die nächste Zeit vor weiteren Nachbeben. (APA/red)

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Posting 1 bis 25 von 1834
Erstversuch
00
30.3.2011, 09:05
Strom sparen 1:

Atomfrei? Jawohl!
31
29.3.2011, 10:29
Na da zeigen die Grünen und sonstigen Linken ihr

wahres Gesicht:

"atomkrafbefürworter sollten von nun an als geinwohlgefährdende, asoziale elemente betrachtet und behandelt werden "

Das erinnert nicht von ungefähr an die Rhetorik der Nazis!

G. Berkeley
00
30.3.2011, 07:16
Atomkraftbefürwortern,...

...fehlt es an Weitblick, ihr historischer Rückblick belegt meine These.

mfg

Klugscheisser, der 3.
01
29.3.2011, 10:19
Und die Regierenden der westlichen Staaten rätseln und fragen sich:

wie können wir unser Volk auch so manipulieren und gehirnwaschen, dass sie nicht demonstrieren, nicht rebellieren und nur etwas von Schicksal faseln, selbst wenn der letzte Mist passiert.

Der Traum der mitteleuropäischen Politik...sie könnten machen was sie wollen. Eine EU-Initiative, jetzt!

Was ist die Lösung? Jahrelange massive Einschüchterungen im Kindesalter? Noch mehr Privatfernsehen? Alkohol ab 6?

Japan zeigt uns dieser Tage die Lösung fast aller Probleme.
Finanzkrise? Schicksal!
Steuermilliarden für die Bosse? Schicksal!
Stuttgart21? Was ist das?

Was ein Paradies!

G. Berkeley
00
30.3.2011, 07:19
Es reicht ein gemeinsamer Feind namens,...

...Goldstein äh Bin Laden.
Natürlich auch der Islam, damit können die Regierenden gut manipulieren.
Gegen Feinde kann Mensch gut im Gleichschritt marschieren.

mfg

Felix Strahlemann
00
29.3.2011, 08:46
Frage

Wenn ich mir die Ruinen der Reaktorgebäude anschau, frage ich mich, wo denn hier die Abklingbecken incl. zu kühlender Brennstäbe sind?

·Übermorgen·
00
29.3.2011, 08:51

Die sind unter dem Schutt des ehemaligen Daches.

CL
01
29.3.2011, 08:46
Deutsche AKW-Techniker verließen fluchtartig Japan nach dem Tsunami - anstatt ihre Kollegen vor Ort zu unterstützen!

"Mitarbeiter von Areva (= Atomkonzern) befanden sich bereits zum Zeitpunkt des Bebens in Fukushima. Die zehn, vom deutschen Areva-Standort in Erlangen entsandten Techniker wurden im Anschluss in Sicherheit gebracht und sind bereits nach Deutschland zurückgekehrt. Ein Urteil über den Zustand des schwer havarierten AKWs wollten die Experten laut Bayerischen Rundfunk nicht abgeben - die Anlage habe aber „stabil gewirkt“.
aus:http://www.orf.at/stories/2... 6/2050103/

Ist das die deutsche Gründlichkeit???
Immer große Klappe und großen Spruch führen u. wenn es ernst und wichtig wird, einfach wegducken u. abhauen!
Es ist wirklich ein Wahnsinn, wie wir von der Atomindustrie und der Atomlobby von vorne u. hinten belogen und beschi''en werden!

José Atento
00
29.3.2011, 08:45
Das Video ist beeindruckend

Der Filmer hat gute Nerven!

Da wurde wirklich alles platt gemacht, was keinen Stahlbeton drinnen hatte. Und das haben aus statischen Gründen dort meist nur die höheren Gebäude. Dabei war das im Landesinneren, anscheinend ein Fluss.

Da kann man gut verstehen, warum es trotz Warnung so viele Tote gibt. Wer da nicht sehr schnell reagierte, war wohl verloren.

Loxoceles
00
29.3.2011, 08:45

"Tepco-Chef Masataka Shimizu habe sich während der Atomkrise mehrere Tage krankgemeldet. Der 66-Jährige sei am 16. März erkrankt und habe sich aus dem Krisenmanagement eine Woche lang zurückgezogen"

Das stolze Kapitän verlässt sein Schiff natürlich zuerst.

Grasser als Strasser
00
29.3.2011, 08:35
aus wiki

"Viel gefährlicher als die chemische Wirkung ist seine Radioaktivität, die Krebs verursachen kann. Bereits die Inhalation von 40 Nanogramm 239Pu reicht aus, um den Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr für Inhalation bei Arbeitern zu erreichen. Zur sicheren Entstehung von Krebs reicht vermutlich eine Menge von einigen Mikrogramm aus. Die von Plutonium 239Pu ausgesendete a-Strahlung wird durch die oberste Hautschicht aus abgestorbenen Zellen abgeschirmt. Diesen Schutz gibt es nicht bei Inkorporation, beispielsweise Inhalation von Plutonium enthaltendem Staub, oder durch verunreinigte Nahrung. Diese unterschiedliche Wirkung kommt aufgrund der geringen Reichweite der mit dem umgebenden Material stark wechselwirkenden a-Strahlung zustande."

ibindes arbeitet
00
29.3.2011, 08:32
Wir baden halt in Öl

ersticken in Plastik
erwärmen uns von radioaktivität
und alle reden uns das wirtschafts wachstum schön

Naoto Kan
10
29.3.2011, 08:21
Entschuldigung für den Austritt radioaktiver Substanzen aus dem Kernkraftwerk

Es ist nur ein bisschen.

Infowarrior
 
03
29.3.2011, 08:18
Der Mensch, das einzige Tier auf Erden, welches sich seine Fallen selbst legt!

·Übermorgen·
00
29.3.2011, 08:40
Es ist sein Hochmut der vor den Fall kommt

Woran es den Technikgläubigen mangelt ist Demut, sprich die Einsicht dass sie eben nicht in allen Dingen Technik-Gott spielen können.

Es gibt eben Technologien, die für biologisch-begrenzte, fehlerhafte Wesen absoluter Irrsinn sind.

Wer die Bescheidenheit erlangt sich das einzugestehen, der ist wesentlich fortschrittlicher und weiser als jene die sich und ihre Technik als unverwundbar betrachten.

Slaveverwandler
00
29.3.2011, 08:05
Spreißlkonstruktionen mit wetterfester Folie

Da stellt man sich vor, das solche Reaktorgebäude doch sicher meterdicke Stahlbetonkonstruktionen seien.

Den Fotos nach, hätte man die Hütten aber kaum windiger hinbauen können: Spreißlkonstruktionen mit wetterfester Folie zusammengehalten.

Wahnsinn.

dasBeobachter.blogspot.com
23
29.3.2011, 07:51
Jetzt frag' ich mich, warum TEPCO nichts gegen französische Fana... ähm Experten hat,

wogegen die einzigen, die sich da wirklich auskennen, die tschernobyl veteranen, nicht ins land gelassen wurden...

Keyser
00
29.3.2011, 07:58

Warscheinlich wohl, wegen dem kleinen Streit um eine resourcenreiche Insel, die Russland für sich beansprucht - die Japan aber gerne zurück haben möchte.

Es ist ja eigentlich wurscht, ob nun Russen, Franzosen, Amerikaner, hauptsache es kommen auswärtige Experten zum Zug, die sich hoffentlich damit auch auskennen - wofür man sie bezahlt.

dasBeobachter.blogspot.com
00
29.3.2011, 08:24
Glaubst Du wirklich, dass die Ukraine einen Streit mit Japan wegen dieser "kleinen Insel" hat?

tschernobyl liegt in der ukraine. ;)

ich will ja nicht behaupten, dass nicht auch die japaner vielleicht wegen diesem streit russische oder ukrainische hilfe abgewiesen haben,

aber mit dem fakt, dass frankreich (wohl primär mangels geistigem horizont ihres führers) an der atomkraft fanatisch festhalten und die ukraine sicherlich daran interessiert ist, tschernobyl zu relativieren (jetzt sind's nicht mehr nur die dummen ostler, mit ihrer miesen technologie),

KÖNNTE es auch zu tun haben,
meinst du nicht?

das primäre ziel der japanischen regierung und von TEPCO ist, den vorfall in der presse so klein als möglich zu halten.
da wären echte katastrophen experten kontraproduktiv.

Harald von Lotz
04
29.3.2011, 08:00

Hauptsache die sogenannten Experten bringen Werbematerial für neue AKWs mit, die dann aber WIRKLICH absolut sicher sind.

Harald von Lotz
02
29.3.2011, 07:55

Sarkozy wird Fukushima I höchstpersönlich besuchen und die Schäden an den Reaktoren mit seinem Tyrannenheil beheben. Dann verkauft er den Japanern neue AKWs!

Martin Müller10
 
22
29.3.2011, 07:51
Pu kann ich überall finden

Solange keine Konzentration angegeben wird eine Nullaussage!

styliann
00
29.3.2011, 11:26

dachte plutonium kommt nicht/kaum natürlich vor, da die halbwertszeit "relativ" kurz ist.

dasBeobachter.blogspot.com
02
29.3.2011, 08:28
Der Fakt, dass TEPCO diese "Spuren" zugibt zeigt bereits,

dass die Konzentration wohl nicht im "üblichen Maße" gefunden wurde.

Weiters kannst Du dir sicher sein, dass das Isotop den Urheber eindeutig identifiziert.

plutonium kommt in der natur im übrigen nur in kleinsten spuren und in sehr alten gesteinen vor.
also wirst du mit "überall finden" wohl daneben liegen...

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