Nintendo 3DS in Österreich gestartet

26. März 2011, 14:06

13 Spiele gibt es zum Marktstart - Erstes Update soll im Mai kommen, mit Internet-Browser

Seit gestern, Freitag den 25. März, ist Nintendos 3DS Handheld auch am österreichischen Markt erhältlich. Die Konsole unterscheidet sich vom direkten Vorgänger, dem DSi, durch mehr Rechenkraft und einem gänzlich neuen Feature: dem brillenlosen 3D-Effekt. 

Mit dabei

Zum Start der neuen Konsole gibt es 13 3D-fähige Titel, darunter Pilotwings Resort, Nintendogs + Cats und in das Beat'Em'Up Super Street Fighter IV 3D Edition. Zudem enthält der Nintendo 3DS bereits ab Werk einige vorinstallierte Spiele und Anwendungen. Über die Funktionen StreetPass und SpotPass beispielsweise können Daten untereinander ausgetauscht und empfangen werden. Das Programm Mii-Maker macht es einfacher  einen Mii-Charakter, ein virtuelles Ich, zu kreieren. Und die Software AR Games - Erweiterte Realität versetzt virtuelle Spielelemente in die reale Umgebung des Betrachters.

Update im Mai

Für Ende Mai hat Nintendo Updates angekündigt: Ein Browser ermöglicht es dann, im Internet zu surfen, der neue Nintendo eShop bietet Download-Spiele an und außerdem können früher erworbene Nintendo DSiWare-Spiele auch auf den Nintendo 3DS übertragen werden.

3D nur ein Gimmick

Ob der Nintendo 3DS an die Erfolge des Vorgänger DS anknüpfen kann muss sich erst zeigen. Im WebStandard-Test entpuppte sich das 3D-Feature höchstens als Gimmick: "Es lässt sich  nicht beschönigen, dass das zentral vermarktete Feature - 3D ohne Brille - ein Gimmick ist, und kein "Game Changer", wie es etwa die Bewegungssteuerung der Wii für den gesamten Spielemarkt war."

Erhältlich

Der Nintendo 3DS ist in Österreich über Versandhändler wie Amazon oder Media Markt ab rund 230 Euro erhältlich, die offizielle Preisempfehlung beläuft sich auf 250 Euro. (red)

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Posting 1 bis 25 von 91
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elento
 
10
28.3.2011, 11:19
Nach weiterer Überlegung

... bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass auch mit 3 Augen 3D sehen nicht möglich ist, da wir ja nicht (wie zB Radar) die Entfernung wissen. Alles was also hier als 3D angepriesen ist, ist stereoskopisch - so wie wir Menschen halt auch sehen. Die Entfernung können wir nur durch Erfahrung dazurechnen.

Elef
01
28.3.2011, 16:39

Also wenn du zwischen deinen beiden Augen und dem betrachteten Objekt ein Dreieck aufspannst, dann kennst du eine Seitenlänge (Augenabstand) und die beiden angrenzenden Winkel (aufgrund der unterschiedlichen Ansichten des linken und rechten Auges). Damit kann man eigentlich die Entfernung recht genau berechnen.

elento
 
00
29.3.2011, 11:28

Nein kann man nicht, da man dazu auch die Größe des Objektes kennen muss, dass auf diesen Linien liegt. Klar weiss man dass eine Tasse klein ist und ein LKW groß, doch sollte die Tasse wider Erwarten sehr groß und dabei weiter weg sein, würde man auch meinen sie sei nah und klein - natürlich nur wenn keine Bezugspunkte der Umgebung ablenken.

Elef
00
29.3.2011, 18:50

Uff, ich geb's auf...

suchanfrage
00
28.3.2011, 15:52
Die Entfernung ist berechenbar

...du musst noch etwas weiter überlegen. Es ist schlicht falsch, dass sich die Entfernung ausschließlich aus der Erfahrung ergibt. Der Abstand beider Augen definiert den Maßstab des Systems und daraus sind die Entfernungen berechenbar. Klar, dass der Abstand der Augen vom Gehirn nicht gemessen wurde, hier springt dann die Erfahrung ein. Mathematisch funktioniert das analog zum räumlichen Vorwärtsschnitt. Hierbei sind auch nur 2 "Augen" notwendig von denen man die Position im Raum kennt.

elento
 
00
28.3.2011, 16:15

Die Zwei Augen bilden aber sozusagen Linien. Alles was auf diesen Linien liegt schaut dadurch gleich groß aus. Natürlich ist es im Bezug zum Umfeld normalerweise klar, wie groß etwas ist. Aber gerade bei Bergen oder zB Schiffsreisen passiert einem das ja oft, dass man Entfernungen falsch einschätzt. Dann etwas zu groß oder zu klein Wahrzunehmen ist wahrscheinlich (zB Schiff am Horizont, Hütte, Der berühmte Stier am Berg in Spanien - frag mich jetzt nicht wie der heisst).

suchanfrage
00
28.3.2011, 16:36

Bitte google einfach nach räumlichem Vorwärtsschnitt und lerne etwas Mathematik. Der Grund warum du weiter entfernte Objekte schlechter abschätzen kannst liegt am relativ geringen Augenabstand. Je näher die Augen beisammen sind, desto schleifender werden deine Schnitte der Punktbeobachtungen. Das Gehirn hilft sich indem es zB Berge die weiter weg sind zu einem "flachen" Objekt zusammenfasst. Nach dem Lesen deiner Postings kommt mir allerdings der Gedanke, dass du selbst nicht fähig bist 3D zu sehen. Das kommt gar nicht allzu selten vor. Einen Arzt solltest du aber konsultieren. http://www.med1.de/Forum/Augen/425720/

elento
 
00
29.3.2011, 11:24

Stereoskopisches Sehen ist nicht gleich 3D - deshalb gibt es ja auch diese Ames-Räume (bitte selbst einfach googeln). Man sieht diesen Raum nicht wie er wirklich ist (nämlich verzerrt), sondern so wie er "errechnet" wird. Und zum von Dir zitierten "räumlichen Vorwärtsschnitt" - der ist nur dann genau wenn genau definierte Größen zum Vergleich hat (siehe zB Wikipedia - Äußere Orientierung).

suchanfrage
00
29.3.2011, 14:51

Ames-Räume funktionieren für Zyklopen, Menschen die nicht räumlich sehen können und für Menschen die mit nur einem von zwei Augen durch die kleine Öffnung des Raumes blicken (Normalfall).
Wenn du stereoskopisch siehst siehst du auch 3D, ganz einfach. Der Abstand zweier Aufnahmen ist rückrechenbar und die Größe der Objekte in der Natur und im Bild ebenfalls. Streng genommen braucht man nur die Innere Orientierung des Systems mit dem ein lokales Koordinatensystem aufgespannt werden kann. Für den räumlichen Vorwärtsschnitt ist diese definiert durch die Basislinie (Augenabstand) und die Winkel (Position eines Punktes auf der Netzhaut). Du kannst mal Magic-Eye Bilder testen, um zu sehen ob du 3D-fähig bist.

Peter W1
 
11
28.3.2011, 14:54

Ne, die Entfernung ergibt sich aus der Erfahrung mit dem Abstand zwischen den zwei Bildern. Daher wissen wir genau wie tief etwas ist und genau das ist räumliches Sehen.

Menschen mit einem Aug hingegen verfahren so wie du es beschreibst. Sie können nur aufgrund der Größe von Objekten, ihrer Bewegung und bisherigen Erfahrungen schätzen wie weit entfernt ein Objekt ist.

elento
 
30
28.3.2011, 07:55
Im Grunde genommen ist das Dings...

...aber sicher nicht 3D, denn dazu bräuchte man 3 Ausgangspunkte für Messungen - 3 Augen zB

Ilvaro Airen
00
28.3.2011, 11:25

3 Augen? Hä?
Also ich seh die Welt auch mit meinen 2 Augen wahnsinnig dreidimensional...

elento
 
10
28.3.2011, 11:57
Nein, nur stereoskopisch

Du kannst schwer etwas nahes Großes von etwas weit entferntem Kleinen unterscheiden - ausser Du weisst wie groß es ist.

RevX
00
29.3.2011, 09:37

Doch - ich erkenne den Unterschied zwischen einem Berg direkt vor mir und einer Ameise am Horizont.

(Wo ist der Crazy-Smiley wenn man ihn braucht?!)

elento
 
00
29.3.2011, 11:29

Umgedreht - aber Du weisst schon was ich meine. Den Crazy-Smile kannst Dir sparen...

Elef
00
29.3.2011, 09:55

Man kann auch einen 10 cm hohen Milka Osterhasen im Vordergrund von einem 4 Meter hohen Hasen in 300m Entfernung unterscheiden, auch wenn sie beide gleich groß erscheinen. Das ist ja der Schmäh am dreidimensionalen Sehen, dass man eben nicht nur einen Größenvergleich hat.

Peter W1
 
11
28.3.2011, 14:56

Das ist so komplett falsch. Aufgrund des Abstands des Objektes in beiden Bildern wissen wir genau wie tief es im Raum steht. Das lernen Babies in den ersten Wochen. Was du beschreibst ist das sehen mit einem Auge. da kannst wirklich u. a. nur gross von klein unterscheiden.

Ilvaro Airen
00
28.3.2011, 17:00

Ich denke er meint nur die virtuelle Darstellung von 3D, also die Stereoskopie. Das Bild wird ja de facto nicht dreidimensional dargestellt, sondern es entsteht der Eindruck, es wäre 3D.

Wenn man mit 2 Augen nicht dreidimensional sehen könnte, würde jeder Affe vom Baum fallen, wenn er versucht, zu einem Ast zu springen... Und man könnte seinen Kaffee nicht sofort nehmen und müsste sich langsam annähern, bis man dort mal ankommt... ;)

Peter W1
 
00
28.3.2011, 17:42

Die Darstellung braucht selbstverständlich 3 Koordinaten. Aber die hast auch mit 2 2D-Bildern, weil die Differenz zwischen der Platzierung von Objekten auf den 2 2D-Bildern vom Gehirn auf die Z-Koordinate das Objekts umgerechnet wird.

elento
 
00
29.3.2011, 11:31
Stimmt natürlich

Weil wir aus Erfahrung wissen (und das lernen kleine Affen wie kleine Babies) wie groß die Objekte sind. Diese Umrechnung im Gehirn kann aber auch getäuscht werden (siehe Ames Raum)

Ilvaro Airen
00
29.3.2011, 16:08

Ok, scheinbar redest du wirklich nicht nur von virtuellem 3D...

Nein, nicht weil wir es aus Erfahrung wissen: Weil wir es sehen!
Du siehst auf kleinere Distanzen einfach, was vorne ist, und was nicht. Das ist Fakt. Punkt. Keine Umrechnung nötig. Wetten, dass ein Baby einen Gegenstand, den es noch nie zuvor gesehen hat, punktgenau mit der Hand trifft, wenn es ihn vom Boden aufheben will? Erfahrung: Ausgeschlossen!

suchanfrage
00
29.3.2011, 14:57
Das stimmt einfach nicht

Der Ames Raum funktioniert auf Basis eines Gucklochs, also quasi einem einzigen Auge. Im Technischen Museum in Wien hat es mal so einen Raum gegeben. Ich weiß nicht ob es ihn heute noch gibt aber wenn man mit 2 Augen durchschaut erkennt man sehr wohl welche Person vorne und welche hinten steht.

Ilvaro Airen
02
28.3.2011, 12:36

Achso, ok. Die Unart, "stereoskopisches 3D" einfach als "3D" zu bezeichnen, missfällt dir.
Ich denk mir das immer bei "Bio" oder "Gentechnik!" ;)

elento
 
00
28.3.2011, 13:20
Versteh ich

Bio und Gentechnik(frei) in einen Topf zu werfen würde mir auch missfallen.

Elef
00
28.3.2011, 10:39

Häh?

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