"RobotChallenge": Roboter-Europameisterschaft in Wien eröffnet

26. März 2011, 12:52
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300 Automaten aus 17 Ländern treten gegeneinander an

Die achte Roboter-Europameisterschaft wurde heute, Samstag, in Wien eröffnet. Bis morgen, Sonntag messen sich Konstrukteure mitsamt ihren ausgefallenen Kreationen bei der "RobotChallenge 2011". Rund 300 Roboter aus 17 Ländern, darunter 39 aus Österreich, kämpfen in der Aula der Wissenschaften in der Wiener Innenstadt in zwölf Disziplinen um die begehrten Medaillen.

Sehr unterschiedlich

Die selbst gebauten, autonomen Roboter tragen nicht nur ausgefallene Namen wie Quasimodon, Sergeant Pain, Rambot oder einfach Sissi. Sie kommen auch in sehr unterschiedlicher Gestalt daher und treten in ebenso abwechslungsreichen Ausscheidungen an. Während menschlich anmutende Roboter im "Humanoid Sprint" möglichst schnell eine am Boden markierte Strecke entlanglaufen müssen, versuchen sich Sumo-Roboter in sechs verschiedenen Gewichtsklassen aus dem Ring zu drängen. Neu ist heuer "LEGO Sumo", bei dem aus Plastik-Bauklötzen bestehende Roboter gegeneinander antreten müssen.

Höhepunkt

Um sensorisches Feingefühl geht es hingegen beim "Puck Collect", bei dem die Automaten kleine Scheiben nach Farben einsammeln müssen. Ein Höhepunkt für das Publikum stellt der "Freestyle"-Bereich dar, in dem Kreativität vor Fertigkeiten steht. Außergewöhnliche Konstruktionen werden vorgeführt und können auch ausprobiert werden.

Näheres

Der laut Organisator Karim Jafarmadar größte europäische Roboter-Wettbewerb wird seit 2004 von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) veranstaltet.

Bewegte Bilder vom Robot Challenge 2010:

(APA/red)

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    foto: robotchallenge.org
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