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Ungesunde Ernährung führt bei vielen Menschen zur Ansammlung von Fett in der Leber.
Wiesbaden - Weder Body-Mass-Index (BMI) noch Bauchansatz sind maßgebend dafür, dass Übergewichtige an Diabetes mellitus Typ 2 erkranken. Vor allem die Ansammlung von Fett in der Leber begünstigt die Störung des Blutzuckerstoffwechsels. Welche Patienten gefährdet sind, könnte künftig ein Bluttest zeigen, an dem Tübinger Forscher arbeiten. Auf dem 117. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vom 30. April bis 3. Mai 2011 in Wiesbaden diskutieren Experten über neue Erkenntnisse zur Fettleber und zeigen Wege zur Vorbeugung eines Typ 2 Diabetes auf.
Fettleber stört Blutzuckerstoffwechsel
Ungesunde Ernährung führt bei vielen Menschen dazu, dass sich Fett in der Leber ansammelt. „Wir gehen davon aus, dass es zu krankhaften Veränderungen kommt, wenn der Fettgehalt der Leber über 5,5 Prozent liegt", berichtet Norbert Stefan von der Universität Tübingen. Im Tübinger Lebensstil Interventionsprogramm (TULIP) hat er zusammen mit seinen Kollegen der Inneren Medizin IV und der Sektion für Experimentelle Radiologie bei mittlerweile mehr als 400 Menschen mit einem Risiko für Typ 2 Diabetes den Fettgehalt der Leber mittels Kernspintomografie bestimmt. Jeder Dritte hatte eine nichtalkoholische Fettleber, auch NAFL genannt.
„Die Bedeutung von NAFL für Typ 2 Diabetes wurde lange übersehen", berichtet Stefan. NAFL und das fortgeschrittene Stadium NASH (nichtalkoholische Steatohepatitis) galten bisher eher als Begleiter, nicht aber als mögliche Ursachen des Diabetes. Die Ergebnisse der Tübinger Forscher zeigen jedoch, dass eine Fettleber den Blutzuckerstoffwechsel empfindlich stören kann. Eine wichtige Rolle spielt dabei das von der Leber gebildete Eiweiß Fetuin-A: „Im Tiermodell konnten wir zeigen, dass bei NAFL vermehrt Fetuin-A in den Leberzellen entsteht", erläutert der Experte. Fetuin-A wiederum vermindert die Wirkung des Blutzucker senkenden Hormons Insulin in den Körperzellen - der Betroffene entwickelt eine so genannte Insulinresistenz. Die Tübinger Forscher fanden heraus, dass die Konzentration von Fetuin-A im Blut eng mit der Insulinresistenz verbunden ist. Dadurch steigt der Blutzucker dauerhaft an und ein Typ 2 Diabetes kann entstehen. Zusammen mit Kollegen des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam zeigten sie, dass Menschen mit einem sehr hohen Fetuin-A-Blutwert ein um 75 Prozent erhöhtes Diabetesrisiko haben.
Erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
Das Eiweiß hat weitere negative Auswirkungen: Es ruft Entzündungsreaktion im Körper hervor und schädigt dadurch die Blutgefäße: Menschen mit einem hohen Fetuin-A-Blutwert haben nach Erkenntnissen der Tübinger und Potsdamer Forscher ein 3,3-fach erhöhtes Herzinfarkt- und ein 3,8-fach erhöhtes Schlaganfallrisiko. „Dieser Fettleber-Marker erlaubt Vorhersagen zum Diabetes-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko und möglicherweise auch die Kontrolle des Therapieerfolgs", sagt Stefan.
Auch ein anderer Signalstoff aus der Leber spielt dabei eine Rolle: Das „Sex Hormone-Binding Globulin" (SHBG) - ein Transporter für Geschlechtshormone im Blut. SHBG schützt vor Diabetes. Die Untersuchungen der Tübinger Forscher zeigen, dass eine Fettleber weniger SHBG bildet. Sie untersuchen derzeit intensiv die Regulation des SHBG-Spiegels und wie das Hormon in den Blutzuckerstoffwechsel eingreift. Im Rahmen des 117. Kongresses der DGIM informieren Experten über neueste Erkenntnisse zur Fettleber. (red)
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Es ist nicht sooo schwer. Aber ma braucht halt den Willen dazu.
Was gut hilft, ist einmal alles aufschreiben, was man den Tag über konsumiert - auch Getränke!
Mit dem Sport sollte man sich auch nicht gleich übernehmen, da man sonst 1. die Lust drauf verliert und 2. sich eventuell (je nach Gewicht) gar nichts Gutes tut (z.b. mit 130 kg laufen...).
Hab auch mit Krafttraining gute Erfahrung gemacht, da es meist in kürzerer Zeit mehr verbraucht hat als Ausdauer (ist z.b. gut, wenn man nicht soviel Zeit hat/sich nehmen will).
minus 30 sind bei mir bisher..
vor allem, wenn man Wasseransammlungen hat und eine Woche 4 kg abnimmt, dafür die nächste Woche 9 kg zunimmt. Und dies alles wenn man ungefähr das selbe isst. Und wenn man 2 Jobs und alleinerziehende Mutter ist, nebenbei noch einen Schwarm von Blutsaugern hat. Wenn ich mich sonst keine Verpflichtungen habe als abzunehmen, dann ist es sicher leicht.
Ja, ist es. Ein Kilo Körperfett entspricht etwa 8.000 Kalorien. 20 Kilo wären demnach 160.000 Kalorien. Bei einem täglichen Kaloriendefizit von 300 (mehr sollten es nicht sein) entspricht das etwa 1,5 Jahre.
Braucht zwar eine Weile aber dafür ist es dauerhaft und ohne hungern zu müssen. (Bei einem Defizit von 300 Kalorien bei insgesamt ~3.000, also etwa 10%, hungert man nicht.) Übersetzt sind das etwa 45-60 Minuten leichter Sport pro Tag, wenn man sich beim Essen nicht einschränken will. Optimal ist wohl eine Kombination aus beidem und das ist absolut schaffbar. Für mehr als 24 Leute.
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