"Mit mehr als 90 Prozent einvernehmliche Lösungen hergestellt" - Verhandlungen noch bis Ende März
Die seit etwas mehr als einem Monat laufenden Verhandlungen über einen Personalabbau beim "Kurier" laufen laut Geschäftsführer Thomas Kralinger bisher zufriedenstellend. Man sei auf einem "sehr guten Weg" und habe "mit mehr als 90 Prozent der Betroffenen einvernehmliche Lösungen hergestellt", sagte der "Kurier"-Geschäftsführer am Mittwoch. Die Verhandlungen seien noch am Laufen, sagte er. Mit Ende des Monats sollen sie abgeschlossen sein, dann müssten laut Fristenlauf die ersten Kündigungen ausgesprochen werden. Kralinger hofft auch in den noch nicht gelösten Fällen noch auf einvernehmliche Lösungen, um Kündigungen ganz zu vermeiden: "Wir verhandeln bis zum Schluss."
Einvernehmliche Lösungen gab es sowohl bei Änderungskündigungen als auch bei realen Abgängen, sagte Kralinger. Der "Kurier" hat Mitte Februar wie berichtet 36 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. 25 Dienstverhältnisse sollen aufgelöst werden, in elf Fällen waren Änderungskündigungen geplant. Insgesamt sind mehr als 300 Mitarbeiter bei der Zeitung beschäftigt. (APA, red)