Mobilitätsforscher

"SUVs werden langsam peinlich"

Regina Bruckner, 23. März 2011, 14:32
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    foto: innoz

    Andreas Knie: Autofahren ist quasi der Treiber der Individualität. Kaufen muss man es zukünftig gerade im urbanen Bereich nicht mehr.

Mensch gibt für Mobilität mehr aus als für Lebensmittel. Andreas Knie plädiert für noch höhere Sprit­preise vor allem beim Gütertransport

Heute Donnerstag steht wieder einmal ein Spritpreisgipfel ins Haus. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner setzt sich mit der Mineralölbranche und den Autofahrerclubs an einen Tisch, um zu diskutieren, wie viel vom hohen Treibstoffpreis "hausgemacht" ist. Der Anlass ist klar: Die Österreicher klagen wieder über stark gestiegene Spritpreise. Im Vergleich zum durchschnittlichen Preisanstieg in der EU schneidet allerdings Österreich ohnedies gut ab, wie sich regelmäßig bei entsprechenden Vergleichen zeigt. Langfristig schadet es aber ohnedies nicht, wenn die Preise steigen, ist Mobilitätsforscher Andreas Knie im Interview mit derStandard.at überzeugt. Gerade was den Gütertransport betrifft, bringe nur ein hoher Treibstoffpreis eine dringend notwendige Trendwende.

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derStandard.at: In Wien wird wieder einmal ein Spritpreisgipfel einberufen. Anlass ist der zuletzt wieder recht kräftig gestiegene Treibstoffpreis. Auf den Straßen scheint sich allerdings der vielbeklagte Preisanstieg nicht niederzuschlagen - oder täuscht dieser Eindruck?

Andreas Knie: Man muss schon erkennen, dass die Mengen der Fahrleistungen im motorisierten Individualverkehr nicht weiter gestiegen sind, sondern im europäischen Maßstab sogar leicht zurückgegangen. Verkehrsmittel wie Fahrräder haben hingegen deutlich gewonnen. Es gibt zwar keine Trendwende, aber dennoch eine deutliche Verschiebung.

derStandard.at: Verdankt sich diese Entwicklung nicht vielmehr unserem zeitgemäßen Bild vom jungen, dynamischen, gestylten, sportlichen und aktiven Menschen?

Knie: Das auch. Aber es hat schon auch mit dem Preis zu tun. Man muss sich allerdings nicht nur den Personenverkehr, sondern auch den Güterverkehr anschauen. Da ist der Spritpreis, wenn man die Gesamtkostenstruktur des Stückgutes anschaut, noch viel zu gering. Um die Verteilung der Produktion auf die Erdteile im nennenswerten Umfang zu reduzieren, ist der Preis noch lange nicht hoch genug. Solange der Transport im Schnitt zwei bis fünf Prozent in der Gesamtkostenstruktur ausmacht, gibt es keinen Anlass, die Produktion von Gütern nicht nach Fernost zu verlegen.

derStandard.at: Wie hoch müsste der Transportkostenanteil sein, um eine Gegenbewegung in die Wege zu leiten?

Knie: Sicher vier, fünf Mal so groß.

derStandard.at: Zahlen muss ja ohnedies der Konsument, der dann also bei Kostenwahrheit vermehrt auf das Produkt aus heimischer Produktion zurückgreifen würde. Wäre das das Ziel?

Knie: Genau. Wenn ich ein Bier aus Australien kaufe, kostet das meinetwegen zwei Euro. Der Transport aus Australien kostet aber fünf Euro. Damit stünde das Bier um sieben Euro im Regal und wäre eben fünf Euro teurer als ein lokales. Der Wahn, alle Nahrungsmittel, die weltweit irgendwo verfügbar sind, auf deutschen und österreichischen Tischen haben zu müssen, das geht nicht mehr. Es wird sich wieder so einpendeln, dass man bei Dingen, die von weit her kommen, die entsprechenden CO2-Einträge einpreist und die damit deutlich teurer werden.

derStandard.at: Das würde ja die Warenwelt, wie wir sie jetzt kennen, völlig auf den Kopf stellen und bedeuten, dass die Wertschöpfungs- und Lieferketten, die jetzt rund um die Welt aufgebaut worden sind, wieder abgebaut werden müssten?

Knie: So denken die Logistikkonzerne schon. "Green Logistics" ist ein großes Thema. Die EU denkt schon darüber nach, das zu organisieren, und die Amerikaner sind auch nicht dumm. Das kann schneller implodieren, als einem lieb ist.

derStandard.at: Würde ein von Ihnen genanntes Ausmaß an Preisanstieg auch die Menschen im Individualverkehr veranlassen, massenhaft auf Bahn und andere Öffis umzusteigen?

Knie: Das lässt sich schwer voraussehen. Wir hatten in Deutschland die Debatte, was passiert, wenn der Sprit fünf Mark kostet. Wir konnten es nicht sagen. Wir haben aber 2008 gesehen, als der erste große Peak beim Ölpreis erreicht wurde und der Spritpreis dementsprechend teuer war, dass die Menschen weniger Auto und mehr Fahrrad fuhren. Die Verschiebung war aber eher moderat.

derStandard.at: Zugleich nimmt - unter anderem auch auf Österreichs Straßen - mit den so genannten SUVs die Zahl der fetten Brummer recht deutlich zu.

Knie: Da ist allerdings die Spitze erreicht. Es spricht sich langsam herum, dass diese großen Autos nicht mehr zeitgemäß sind, weil der Verbrauch einfach zu groß ist. Das wird schön langsam eher peinlich. Jemand, der so ein Auto fährt, outet sich als jemand, der nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist.

derStandard.at: Mobilität wird heuer insgesamt um einiges teurer. Spritpreise und Öffi-Tarife steigen, Flugtickets werden teurer. Wieviel ist uns Mobilität wert? Oder anders gefragt: Wie hoch ist der Anteil an den Haushaltskosten, den die Menschen in unseren Breiten für Mobilität ausgeben?

Knie: Wenn man einen ganz groben Durchschnitt nimmt, sind wir bei knapp unter einem Fünftel.

derStandard.at: Das bedeutet, wir geben für unsere Mobilität mehr aus als für Lebensmittel. Hier liegt der Anteil bei rund 13 Prozent.

Knie: So ist es. Die Lebensmittelpreise sind langfristig gesehen dramatisch gesunken.

derStandard.at: Das Auto verbinden gerade Stadtbewohner auch mit einer gewissen Vorstellung von Freiheit. Manch einer braucht es umgekehrt auch, um sich eine andere Vorstellung von Freiheit - das Haus auf dem Land - erfüllen zu können. In unseren Lebenskonzepten hat das Auto also eine ganz große Bedeutung...

Knie: Natürlich ist Autofahren quasi der Treiber der Individualität. "Eigenzeit - Eigenraum" sind die bestimmenden Rahmenbedingungen. Die Menschen wollen also zu der von ihnen bestimmten Zeit im eigenen Raum unterwegs sein. Und da sie das können, haben sie das Auto immer im Kopf und planen dementsprechend. Aber der Wandel, den wir jetzt erleben, ist der, dass wir nicht mehr das eigene (große) Auto brauchen. Bald kriegen Sie an jeder Ecke praktisch so viel Automobilität geliefert, wie Sie brauchen. Wie Sie das machen - ob über leihen, Carpooling - ist ganz unterschiedlich. Sie müssen also das Auto nicht mehr kaufen, leben aber weiterhin mit dem Auto im Kopf. Da gibt es einen regelrechten Boom in diesem Bereich.

derStandard.at: Hinken nicht die öffentlichen Verkehrsbetriebe diesen neuen Konzepten mit ihren Tarifen noch weit hinterher? Bahn und Öffis mit ihren Jahreskarten oder kilometerbasierten Tarifen machen ja das zeitweilige Umsteigen aufgrund der hohen Preise für Wenig-Fahrer nicht eben attraktiv...

Knie: Absolut. Während sich bei der Auto- und Fahrradindustrie einiges tut, hinken die Öffis weit hinterher. Wir brauchen da sicher neue Tarifstrukturen. Aber die warten eher darauf, dass alles auf sie zurollt. (Regina Bruckner, derStandard.at, 23.3.2011)

Mobilitätsforscher ANDREAS KNIE ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin und Professor an der dortigen Technischen Universität.

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Posting 1 bis 25 von 1115
ausgewogenheit!
11
28.4.2011, 12:17
Bevormundung

Will man uns in Zukunft auch vorschreiben, wie gross unsere Wohnung sein soll.. siehe Strom- und Heizkosten.. - und ob und wieviele Zweitwohnsitze wir betreiben dürfen? Oder wie oft man mit der Familie zum Spass eine Flugreise ins ferne Ausland machen darf... man könnte ja auch in die grüne Steiermark fahren... man hätte ja auch nicht studieren müssen... auch das hat sicher einen erhöhten co2 Ausstoss verursacht...gesellschaftspolitisch berechtigte Erwägungen...

a b1
01
19.5.2011, 09:10
Alternativ kann man es nur über den Preis steuern

Bei korrekten Preisen (Folgeschäden einkalkuliert) würde sich alles in kürzester Zeit regeln. Aber Kostenwahrheit will ja auch wieder keiner.

Dein schönster Traum
12
11.4.2011, 09:57
Ich bin zwar kein Autofahrer...

...aber wenn man sich ansieht, mit was man so alles in Öffis zusammengezwängt wird, dann wünscht man sich zumindest eine 1. Klasse für Straßen- und U-Bahn, wo man von:

* Stinkefraßfressenden Proleten

* Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit gewaltbereitem Blick

* Schreienden Gschrappen

und ähnlichem verschont bleibt.

Vor allem auch das Gedränge ist ein Graus!

felix_bu
00

* Klimaanlagen, die Kühlschranktemperaturen im Sommer.

* Heizungen (v.A. ÖBB) die Saunatemperaturen im Winter verursachen.

rubinek
11
11.4.2011, 16:48

Ja, kommt alles immer wieder vor. Aber eben nicht jedesmal und du kannst ja wie ich ein Fahrrad als Hauptverkehrsmittel nutzen.

Abgesehen davon, dass es auch in der ersten Klasse U-Bahn wie du sie beschreibst zu den selben Problemen kommen kann, ist sie auch sozial sehr fragwürdig.

Wichtiger wäre viel mehr den Fahrgästen Benimmregeln beizubringen, die auch von den anderen Fahgästen aktiv eingefordert werden. Der stinkende Döner ist das beste Beispiel.

Leider weiß ich auch noch nicht wie man so etwas kommuniziert ohne gleich wie ein abgehobenes, arrogantes A-loch rüberzukommen.

Bei den anderen angesprochenen Problemen sehe ich auch keine Lösung, wobei die aggressiven Blicke sehr selten und die schreienden Gschrappen so lang sie keine Ba

Ich bin der Meinung...
01
Am besten Wären 5 Euro für den Liter

und im Gegenzug der Verzicht auf jegliche Fixkosten. (keine Nova, keine Vignette, keine KFZ-Steuer, keine Versicherung, sondern im Sprit inkludiert)

Dann würde FAHREN viel Geld kosten und die Investiton in sparsame, moderne Technik wäre billiger.

Ach ja und den Tanktourismus könnte man einfach verhindern in dem alle einreisenden Autos deren Tankinhalt nachversteuern müssen. (also 3/4 voll sind 40 Liter 'a 3.5 Euro = 140 Euro)

Steuerhinterzieher risikieren die Beschlagnahmung der Fahrzeuges, eine saftige Strafe und natürlich die Nachzahlung der Steuer.

Übrigens: Dies Steuer würde auch viel Geld von dreckicken Ost-LKWs in die Staatskassen spülen....
(wobei für LKWs eigene Tarife von 10 Euro pro Liter angemessen wären, da Sie ja dann auch

felix_bu
00

Die Grundsätzliche Idee ist gut!

Aber: Willkommen in Österreich -Strafen, Strafen, Strafen. achja: Verbote! Die Herausforderung: Wie kann ich die Leute motivieren die Regeln im Sinne Aller, freiwillig einzuhalten.

Ich bin der Meinung...
00
Ach ja und das wichtigste:

Eine jährlich zu reduzierende CO2-Obergrenze, sodass jeder Porsche Cheyenne Fahrer der sich HEUTE noch so ein Fahrzeug kauf gleich vorweg weiss, dass er es 2020 verschrotten kann. (Planbarkeit ist wichtig ;-)

johnny
00

carpooling, -sharing ... alles abgelutschte begriffe genauso wie die konzepte, die nicht wirklich durchstarten, weil eben nicht jederzeit verfügbar. und sowa ist prof für mobilität. es ist alles immer eine kostenfrage. nix neues. und suvs, ich würde einen x6 bevorzugen, sind tlw geile geräte, das ist alles, die sich halt manche gerne zulegen. so wie halbe rennmaschinen die am weekend ausfahrt haben.

und wenn schon kostenwahrheit, warum ist diesel gleich teuer wie benzin? weil's anscheinend mehr diesel-kfz gibt, hier kann die industrie vermehrt abzocken.

zweiradler1
01
28.3.2011, 15:11
Zweirad

Es wäre ohnehin viel sinnvoller auf Zweiräder umzusteigen. Die meisten fahren ohnehin alleine, ein leichtes Zweirad (Motorrad) fährt mit echten 3-4 Litern in der Stadt (nicht wie die SUV´s mit 12Litern) und ist mittlerweile auch per Einspritzung und geregeltem Kat ausgestattet. Kaum noch Staus wären die Folge - natürlich bleibt das Sicherheitsargument bestehen.
Der Wetterschutz ist in Anbetracht der angebotenen Kleidung durchaus gegeben. Da läßt es sich in der Stadt auch gut bis 0°C fahren.

Helmut Jiranek
00
13.4.2011, 22:06

Ja, dann bitte aber gleich auf leichte e-bikes und Pedelecs umsteigen. Brauchen bedeutend weniger Energie - vor allem im Stand, produzieren keine Abgase und machen keinen Lärm :)

rubinek
00
11.4.2011, 16:51

Das Geräuschargument ist auch nicht außer Acht zu lassen. Außerdem kann man mit einem Motorrad nichts transportieren, es passen max 2 Personen drauf (die beide einen Helm aufhaben müssen) und ältere und behinderte Personen müssen sowieso außen vor bleiben.

Auslandsösterreicher
01
26.3.2011, 11:01

Ich kann mich an eine Radiosendung in den 80ern erinnern, da hat jemand von Greenpeace in einem Interview gesagt: "wenn der Liter Benzin nicht mindestens 50ÖS kostet, wird keiner darüber nachdenken ob er auf ein anderes Fortbewegungsmittel umsteigt."
Dies dürfte sich bis heute auf 7,43 €/ltr verdoppelt haben. Bis dahin ist jegliche Diskussion obsolet. Stimmen Sie zu?

Fitzpatrik O'Brain
 
16
24.3.2011, 18:31
Neidgenossenschaft Österreich

Unglaublich was da manche n diesem Forum von sich geben "SUV gehören verboten...". Am besten man verbietet alles und jedes und sperrt sich zuhause ein...
Österreich ist wirklich die größte Neidgenossenschaft, die man sich vorstellen kann.
Wesentlich mehr Sinn als Verbote machen Zusatzkosten für hohen Spritverbrauch, wobei die daraus erzielten Mehreinnahmen in Umweltschutzprojekte investiert werden müssen. Wer dann noch immer mit SUVs fahren möchte, zahlt eben den Preis dafür. Aber Verbote sollte es in einem freien Land für so etwas ganz sicher nicht geben...

Bonustrack
10
29.3.2011, 20:53

Freies Land ? wie reden jetzt aber von Österreich. Autofahren ist ein Synonym für Freiheit? Wo leben Sie eigentlich ? In den 70ern. Hier bei uns ist niemand Frei und mit Neid hat ein vernünftiges Maß an Mobilität im Vergleich zu Kosten-Nutzen-CO2 Emissionen nichts zu tun.

Fitzpatrik O'Brain
 
00
30.3.2011, 23:26

also ich lebe jetzt seit bald 38 Jahren in Österreich und war bisher eigentlich schon der Meinung, in einem freien Land zu leben... Aber ist natürlich alles Ansichtssache, da gebe ich Ihnen schon recht.
und ja, Autofahren ist auch ein Synonym für Freiheit, die Freiheit mich (fast) jederzeit dorthin bewegen zu können, wo ich gerade Lust habe oder wohin ich aus gewissen Zwängen eben hin muss...
und ja, ich liebe diese Freiheit und lasse sie mir ungern nehmen, auch wenn Ihnen das ganz sicher nicht gefallen wird...

Arbeiterführer Kuhaltinger
 
00
Ich bitt Sie

es wohnt doch in 80% der Österreicher ein kleiner Hausmasta Faschist, kurz auch Herr Karl genannt.

zweiradler1
01
29.3.2011, 09:10
SUVs

Verboten gehört gar nix...
Es ist prinzipiell angenehm höher zu sitzen, weil man besseren Überblick hat (Fahre selber einen Kia Soul, der auch höher liegt aber kein SUV ist). Vierradantrieb in der Stadt ist gundsätzlich ( wenige exponierte Lagen einmal ausgenommen) Schwachsinn. Die Winter sind nicht mehr so wie früher und die zwei Tage, die es wirklich heftig schneit kann man, besonders in der Stadt, auch mit den Öffis meistern. Mittlerweile bieten viele Hersteller die SUV´s auch mit Zweiradantrieb an, der einen Minderverbrauch von gut einem Liter hat bei demselben Fahrzeug.

felix_bu
00

Sind Sie gebrautwagenverkäufer? Dann haben Sie die perfekten Argumente für Kunden im Alter 50+.

OberWaldMeister
 
00
30.3.2011, 11:46

Höher zu sitzen bringt aber nix, wenn alle höher sitzen.

Ich bin der Meinung...
00
Doch

Die Rundumsicht bleibt einfach besser wie bei den Limousinen wo sie so tief sitzen und aus Sicherheitsgründen der Seitenairbag die halben Seitenfenster frisst.

Sehen Sie sich die S-Klasse oder den Passat usw. an: EIn kleines Fensterl, da haben Sie wenig Sichtbereich.

Salz Burger
00
11.4.2011, 16:51

wegen der Aussicht aus dem Seitenfenster fahre ich eigentlich nicht mit dem Auto.

scubaman
35
25.3.2011, 09:15
Alleine die Tatsache

dass Sie glauben, man ist jemandem das klobige Auto neidig, definiert Sie selbst doch schon als eine Person, die sich wiederum über das Auto definiert.

SUVs sind in Städten so unnötig wie Rennradeln am Forstweg. Das hat mit Neid nichts zu tun das ist (würde man meinen) reiner Hausverstand.

Fitzpatrik O'Brain
 
11
25.3.2011, 15:50

nun, ich fahre einen 8 Jahre alten Mazda 6 Kombi und als Zweitauto (wird zumeist von meiner Frau gefahren) haben wir einen 3 Jahre alten Skoda Fabia...
definiere ich mich jetzt übers Auto???
Ich meine nur, dass ich aus vielen Kritikern sehr wohl Neid auf die Reichen, die sich große SUVs leisten können, heraushöre.
Dass SUVs nicht notwendig sind, ist völlig klar. Aber darum ging es mir in meinem Posting nicht.

Salz Burger
00
11.4.2011, 16:53

Natürlich gibt es diesen Neid. Aber: ob ich Neid entwickle liegt ganz alleine mir selber, für die ganze Wirtschaft ist dieses Gefühl vermutlich ein sehr gutes Geschäft. So profitieren wir eigentlich alle von diesem einfachen Leuten, die sich über die Größe von Auto, Wohnung usw. definieren.

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