Spielerträge stiegen

bwin 2010 mit Ergebniseinbruch

23. März 2011, 08:38

Viertes Quartal durch Merger mit PartyGaming geprägt: Ergebnis und Spielerträge rückläufig

Wien - Der börsenotierte Wiener Online-Sportwettenanbieter bwin, der sich per 31. März mit der britischen PartyGaming fusioniert, hat im Geschäftsjahr 2010 seine Spielerträge gesteigert, musste jedoch einen Ergebniseinbruch hinnehmen. Das Ergebnis nach Steuern (pro forma konsolidiert) sackte im Vorjahr auf 13,9 Mio. Euro - nach 46,3 Mio. Euro 2009 - ab, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf 72,0 (102,2) Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch m

Die Bruttospielerträge legten auf 514,6 Mio. Euro nach 446,6 Mio. Euro im Jahr 2009 zu, die Nettospielerträge betrugen 408,0 nach 373,0 Mio. Euro.

Das vierte Quartal war durch den anstehenden Merger geprägt, hieß es in der Pflichtmitteilung. Die Bruttospielerträge verringerten sich leicht auf 130,8 (132,9) Mio. Euro, die Nettospielerträge gingen von 109,8 auf 103,1 Mio. Euro zurück. Das bereinigte Ebitda brach um 39,0 Prozent auf 20,9 Mio. Euro ein, das operative Ergebnis (Ebit) gar um 83,7 Prozent auf 2,7 Mio. Euro. Unter dem Strich blieben bwin im Schlussquartal 5,2 Mio. Euro nach 19,3 Mio. im Vorjahreszeitraum.

 

Der Wiener Online-Sportwettenanbieter bwin hat für das Jahr 2010 wegen der Fusion mit der britischen PartyGaming keinen Dividendenvorschlag eingebracht. "Die Dividendenpolitik ist für das Management von bwin.party digital entertainment plc ein zentrales Thema in den nächsten Monaten", heißt es im Geschäftsbericht. "Das ist eine Entscheidung, die Mitte April getroffen wird", sagte bwin- und bwin.party-CO-CEO Norbert Teufelberger der APA am Mittwoch.

Auch mit einer Ergebnisprognose hält sich das Unternehmen zurück. "Es gibt keinen gemeinsamen Ausblick für die gemeinsame Gesellschaft", so Teufelberger. Die Entwicklungen seien derart volatil, "es ist schwierig abzusehen, wann was erlaubt wird."  (APA)

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