Nachlese zum Mittwoch

Libyens Luftwaffe laut Briten zerstört

23. März 2011, 22:50
  •  Die Rede von Gaddafi gestern Nacht.

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    foto: epa

    Rebellen auf der Straße zwischen Ajdabiya und Bengasi.

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    foto: reuters/esam al-fetori

    Demonstrant in Bengasi.

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    foto: libyan state tv/ap/dapd

    Staatschef Muammar al-Gaddafi während seiner Rede Dienstagabend im staatlichen libyschen Fernsehen.

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    foto: reuters/suhaib salem

    Spielzeuggewehre und libysche Flaggen bei einer Demonstration am Dienstag in Bengasi.

NATO nahm Patrouillen vor der Küste auf - Noch keine Entscheidung zu Kommandostruktur

Eine Zusammenfassung des Mittwochs:

Die internationale Militärallianz gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi hat nach Angaben der britischen Armee dessen Luftwaffe vollständig außer Gefecht gesetzt. Ein ranghoher britischer Offizier sagte am Mittwoch, die libysche Luftwaffe "existiert als kämpfende Einheit nicht mehr". In der NATO liefen die Bemühungen um eine Einigung auf die Rolle des Bündnisses bei dem Militäreinsatz weiter. Eine Einigung gab es vorerst nicht, die Patrouillen zur Durchsetzung eines Waffenembargos wurden aber aufgenommen.

Der Vize-Marschall der britischen Luftwaffe Greg Bagwell sagte beim Besuch eines italienischen Stützpunkts nach Angaben britischer Medien zudem, Gaddafis Luftabwehrsysteme und Kommandostrukturen seien so sehr zerstört worden, dass die Flugzeuge der Allianz ohne Gefahr im libyschen Luftraum operieren könnten. Auch Gaddafis Bodentruppen würden ständig überwacht und bei drohenden Angriffen auf die Zivilbevölkerung attackiert.

Die US-Armee teilte mit, Truppen Gaddafis, die von Rebellen kontrollierte Städte attackieren wollten, würden von Kampffliegern der Allianz angegriffen. Die internationale Koalition konzentriere sich bei ihrem Militäreinsatz in Libyen jetzt auf die Gaddafi-Streitkräfte außerhalb von Ajdabija und Misurata. Gaddafis Truppen hätten ihre Attacken auf die zivile Bevölkerung in den beiden Städten verstärkt, um Rebellen auszuschalten, sagte US-Konteradmiral Gerard Hueber am Mittwoch.

Nach Angaben eines Sprechers der US-Marine wurden zwischen Dienstagmittag und Mittwochmittag 97 Lufteinsätze gegen Kommandozentralen Gaddafis, Luftabwehrstellungen und Panzer geflogen. Auch dänische Kampfflugzeuge bombardierten "mit enormer Präzision" erstmals Ziele in Libyen.

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22:50 Uhr: Wir beenden für heute unsere Berichterstattung im Nachrichtenticker. Die Nachlese:

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22:11 Uhr: Die Nachrichtenagentur Reuters hat sich soeben korrigiert. Es wurde kein Anwesen Gaddafis in Tripolis, sondern in Ajdabiyah bei Luftangriffen betroffen.

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21:33 Uhr: Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi haben am Mittwochabend nach Angaben eines Zeugen sowie eines Rebellensprechers das Hauptkrankenhaus sowie Häuser in der westlibyschen Stadt Misrata bombardiert. Die Lage in Misrata sei sehr ernst, sagte der Rebellensprecher der Nachrichtenagentur AFP per Telefon. Panzer seien dabei, das Hospital und Häuser zu beschießen.

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21:26 Uhr: Nach Berichten des Fernsehsenders Al Arabija wurde bei Luftangriffen auf Ajdabiyah ein Anwesen von Machthaber Muammar Gaddafi getroffen.

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20:49 Uhr: Dänische Kampfflugzeuge haben bei ihrem Einsatz in Libyen in den vergangenen 24 Stunden erstmals Bomben abgeworfen. Die Bombardements seien "mit enormer Präzision" erfolgt, meldete die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf einen Sprecher der Militärakademie.

Um welche Ziele es sich dabei gehandelt hat und ob diese auch mit dem angeblichem Fehlermarginal von zwischen einem und einem halben Meter getroffen wurden, wollte der zitierte Sprecher, Lars Cramer-Larsen, aus Gründen der Sicherheit nicht mitteilen.

Der Armeesprecher wiederholte britische Militärangaben, wonach die libysche Lufwaffe "zerstört" sei.

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20:43 Uhr: Aus Kreisen nahe des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wurde verlautet, dass das Lenkungskomitee der Allianz "offen für jedes interessierte Land" sei. Es könnte bereits in den nächsten Tagen seine Arbeit aufnehmen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die NATO-Staaten konnten sich auch heute nicht auf eine genaue Rolle der NATO bei der Libyen-Intervention einigen.

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20:39 Uhr: Die NATO hat am Mittwoch vor der libyschen Küste ihre Patrouillen zur Durchsetzung eines Waffenembargos aufgenommen. Sechs Kriegsschiffe hätten unterstützt von der Luftwaffe ihren Einsatz im Mittelmeer begonnen, erklärte das Militärbündnis in Brüssel.

Die Kriegsschiffe hätten sich bereits im Mittelmeer befunden, indessen die Jagdflugzeuge extra in die Region entsandt worden seien. Sie sollen Flugzeuge abfangen, die verdächtigt werden, Waffen nach Libyen zu transportieren. Nach Angaben der NATO sollen die Schiffe nicht in libysche Hoheitsgewässer eindringen.

Der kanadische NATO-General Pierre St-Amand hatte zuvor in Brüssel gesagt, es würden sich sechs Länder mit insgesamt 16 Kriegsschiffen und U-Booten an der Seeblockade beteiligen. Die 28 NATO-Mitgliedsstaaten hatten am Dienstag beschlossen, den Einsatz zur Durchsetzung des Waffenembargos zu übernehmen. Da die deutsche Regierung eine Beteiligung der Bundeswehr am Militäreinsatz in Libyen ausgeschlossen hatte, wurden vier deutsche Schiffe aus NATO-Verbänden im Mittelmeer abgezogen.

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20:29 Uhr: Aus Tripolis wird noch immer von Kampfhandlungen berichtet. "Wir hörten zuerst vier Explosionen, nach fünf Minuten vier weitere", sagte ein Bewohner aus dem Osten der Stadt der Nachrichtenagentur Reuters.

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20:09 Uhr: Die internationale Koalition konzentriert sich bei ihrem Militäreinsatz in Libyen jetzt auf die Streitkräfte von Machthaber Muammar al-Gaddafi außerhalb von Ajdabija und Misurata. Gaddafis Truppen hätten ihre Attacken auf die zivile Bevölkerung in den beiden Städten verstärkt, um Rebellen auszuschalten, sagte US-Konteradmiral Gerard Hueber am Mittwoch.

Er ist einer der führenden Kommandeure auf der US-Seite bei der Militäroperation. "Als ein Ergebnis setzen wir Gaddafis Kräfte unter Druck, die diese Zivilisten angreifen."

Gaddafis Bodentruppen führten auch Angriffe "in einer Reihe" anderer Städte durch und brächten dadurch unschuldige Zivilisten in "ernste Gefahr", schilderte Hueber weiter. Die Koalition konzentriere ihre Attacken unter anderem auf motorisierte Einheiten Gaddafis, Boden-Luft-Raketenstellungen und darauf, Kommunikationslinien zu kappen. Gaddafis Luftwaffe sei nicht mehr einsatzfähig.

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19:27 Uhr: Die NATO-Staaten haben sich heute nicht auf eine NATO-Führung bei der Militärintervention in Libyen verständigen können, berichtet ein Diplomat der Nachrichtenagentur Reuters.

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19:15 Uhr: Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat am Mittwoch seine Kritik am internationalen Militäreinsatz in Libyen erneuert. "Wie kann man Maßnahmen einsetzen, die das Leiden der Zivilisten verschärfen, wo das Ziel ist, die Zivilbevölkerung zu schützen?", sagte Putin bei einem Besuch in Belgrad.

"Es gibt dort einen Bürgerkrieg, es gab den Vorschlag zu einer Flugverbotszone, um zu verhindern, dass Gaddafi seine Gegner angreift. Das Ziel war fair, doch was sehen wir heute? Angriffe auf das Territorium des gesamten Landes", sagte der russische Regierungschef weiter.

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19:12 Uhr: Ein Sprecher des Rebellen-Rates sagte, beim Beschuss der Stadt Zintan durch Gaddafi-Truppen seien sechs Zivilisten getötet worden. In Misrata hätten Heckenschützen am Mittwoch 16 Leute getötet.

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18:45 Uhr: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die libysche Führung erneut zum sofortigen Ende aller Gewalt im eigenen Land aufgerufen. In einer Erklärung vom Mittwoch ermahnte Ban alle Parteien, sich an die Resolutionen 1970 und 1973 des Sicherheitsrates zu halten. Mit ihnen waren Sanktionen gegen Staatschef Muammar al-Gaddafi und seinen Clan sowie ein Flugverbot über Libyen verhängt worden.

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18:29 Uhr: Die Beteiligung an dem Militäreinsatz in Libyen sorgt in den USA weiterhin für innenpolitischen Streit. Vor allem oppositionelle Republikaner werfen US-Präsident Barack Obama zunehmend vor, seine Ziele für die Mission nicht klar genug darzustellen, wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch berichtete.

Vermehrte Kritik lösen auch die hohen Kosten für den Einsatz aus. Allein die bisher auf libysche Ziele abgeschossenen Tomahawk-Raketen haben einen Wert in dreistelliger Millionenhöhe. Mit dieser Ausgabe habe sich das von hohen Staatsschulden geplagte Land übernommen, sagte der republikanische Abgeordnete Ron Paul aus Texas. Der Einsatz könnte so teuer werden, dass die US-Regierung den Kongress bald um weitere Mittel bitten könnte, schrieb die Zeitung weiter.

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18:04 Uhr: Die russische Staatsduma hat einen Stopp der Angriffe der Allianz gefordert und zu einem Dialog aufgerufen. Es dürfe "keine weiteren zivilen Opfer geben", heißt es in diesem Beschluss.

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17:34 Uhr: Die von Frankreich angekündigte Kontaktgruppe für die internationalen Luftangriffe in Libyen trifft sich erstmals zu Beginn der kommenden Woche. Die Gruppe komme am Dienstag in London zusammen, teilte der französische Außenminister Alain Juppe am Mittwoch mit. An dem Treffen nähmen alle an dem Militäreinsatz beteiligten Staaten sowie die Afrikanische Union und die Arabische Liga teil. Der Termin solle zeigen, "dass die politische Führung des Einsatzes nicht bei der NATO, sondern bei der Kontaktgruppe liegt", betonte der Außenminister.

"Wir betrachten diesen Einsatz als einen Einsatz der Vereinten Nationen", sagte Juppé in Paris. An der Koalition seien europäische, nordamerikanische und arabische Länder beteiligt. Nachdem zunächst die USA "in enger Verbindung mit den Franzosen und den Briten" das Kommando gehabt hätten, sollten nun "die NATO und zugleich die Europäische Union" die Führung übernehmen, sagte der französische Außenminister.

Die NATO sei für die Planung und die Einsatzführung zuständig, die EU "für alles, was das humanitäre Handeln angeht". Frankreich hatte zuvor darauf beharrt, dass die NATO nicht die politische Führung über den internationalen Einsatz übernehmen solle.

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17:10 Uhr: US-Admiral Hueber meinte, dass die Streitkräfte Gaddafis weiterhin gegen die UN-Resolution 1973 verstoßen würden - obwohl das Regime gestern erneut eine Waffenruhe ausrief.

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17:05 Uhr: Der US-amerikanische Außenminister Robert Gates ist gerade zu Besuch in Kairo. Dort sagte er, dass niemand den Ausgang der Kampfhandlungen in Libyen voraussehen könne.

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17:01 Uhr: Nähere Details vom britischen Chef der Luftstreitkräfte, Greg Bagwell:

Die Piloten der britischen Kampfflugzeuge konzentrierten nun sich zunehmend auf die Geschehnisse am Boden. "Wir haben ein Auge auf die unschuldigen Menschen in Libyen und stellen sicher, dass sie nicht angegriffen werden", sagte Bagwell. "Wir halten die libyschen Bodentruppen unter ständiger Beobachtung und wir greifen sie an, wann immer sie Zivilisten bedrohen oder sich besiedelten Zentren nähern."

Nach Bagwells Angaben haben die Alliierten in den vergangenen Tagen 300 Einsätze über Libyen geflogen und 162 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert.

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16:47 Uhr: Die Lage im umkämpften Misrata ist weiterhin unübersichtlich. Die Kämpfe dauern Berichten zufolge weiterhin an, wir wollen keine falsche Wasserstandsmeldung abgeben.

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16:44 Uhr: Das Video von Al Jazeera zur heute von den Rebellen präsentierten Interimsregierung:

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16:26 Uhr: Die libysche Luftwaffe ist laut Greg Bagwell, einem ranghohen Militär der britischen Luftstreitkräfte, zerstört. Die alliierten Flieger könnten nun ungestraft über den libyschen Luftraum fliegen und Bodentruppen Gaddafis attackieren, wo auch immer sie Zivilisten gefährden würden.

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16:16 Uhr: Die libyschen Rebellen wollen nach Informationen des Guardian einen eigenen, unabhängigen Fernsehsender mit Sitz in Katar starten.

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15:59 Uhr: Silvio Berlusconi will Muammar Gaddafi zu einem Gang ins Exil überreden, berichtet die italienische Zeitung La Repubblica. Der italienische Ministerpräsident zeigte sich bereit, nach einem Waffenstillstand nach Tripolis zu reisen. Um Gaddafis Einlenken zu erwirken, schlug Berlusconi vor, dem libyschen Machthaber eine Art "Schutzbrief" auszustellen, mit dem er nicht wegen Menschenrechtsverbrechen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag landen würde.

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15:43 Uhr: Vom Guardian lernen heißt siegen lernen: Interaktive Übersicht zu den Aufständen in der arabischen Welt.

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15:40 Uhr: David Cameron, britischer Premier, sagt, dass Kuwait und Jordanien "logistisch" an der Militäroperation teilnehmen werden. Dies meldet Al Jazeera.

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15:14 Uhr: Der Übergangsrat hat übrigens auch eine Website, hier mal wieder der Link.

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13:56 Uhr: Die Aufständischen haben den Ökonomen Mahmoud Jabril in Benghazi zum Chef einer provisorischen Regierung ernannt. Das berichtete der TV-Sender Al-Jazeera am Mittwoch. Bisher hatten die Gegner von Machthaber Muammar al-Gaddafi diesen Schritt hinausgezögert, um nicht den Eindruck zu erwecken, das Land spalten zu wollen.

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13:27 Uhr: Die EU-Staaten haben am Mittwoch in Brüssel eine Ausweitung der Sanktionen gegen das Regime des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi beschlossen. Auch die "National Oil Company/NOC" ist enthalten, sagten Diplomaten. Die Guthaben der Ölgesellschaft sowie "mehrerer Tochterfirmen" in Europa sollen demnach eingefroren und Geschäftsbeziehungen verboten werden. Die NOC ist unter anderem Partner der Ölgeschäfte der österreichischen OMV in Libyen.

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13:05 Uhr: Bei Angriffen der Gaddafi-Truppen auf die mittellibysche Hafenstadt Misrata sind in der Nacht auf Mittwoch nach Medienberichten 14 Menschen getötet worden. 23 weitere Menschen seien bei den Kämpfen in der drittgrößten Stadt des Landes verletzt worden, berichtete der arabische Fernsehsender Al-Jazeera unter Berufung auf Gaddafi-Gegner. Gegen Mittag haben Gaddafis-Truppen den Panzer- und Artilleriebeschuss der Stadt eingestellt, berichteten Augenzeugen.

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12:32 Uhr: Zur Mittagsstunde ein kleiner Blick in den internationalen Blätterwald, konkret nach Warschau, Polen. Die "Gazeta Wyborcza" schreibt heute: "Der Iran profitiert stark vom arabischen Völkerfrühling. Der ehemalige Präsident Ägyptens, Mubarak, gehörte zu den führenden antiiranischen Politikern in diesem Teil der Welt. Gaddafi mag die Iraner auch nicht - neues Libyen wird mit Sicherheit nicht antiiranischer (als das alte Regime) sein. Libysche Geheimdienste, die dem Westen beim Kampf gegen den von Teheran finanzierten Terrorismus halfen, werden dem Iran nicht mehr in die Suppe spucken. Saudi-Arabien, das mit strenger Hand von der sunnitischen Königsfamilie regiert wird, hat panische Angst vor wachsenden Einflüssen iranischer Ayatollahs. (...) Die Welt setzt darauf, dass Gaddafi die Macht verliert und die Libyer über ihr Schicksal selbst entscheiden können. Der Westen kann aber die große Auseinandersetzung nicht ignorieren, die gleichzeitig stattfindet: es geht darum, ob der Iran zur regionalen Großmacht wird."

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12:30 Uhr: Das Wall Street Journal bringt eine Reportage über Angst und Schrecken in Tripolis.

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12:25 Uhr: Ein Blick nach Frankreich: "Super-Sarko" ließ sich Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy vor der Präsidentschaftswahl 2007 nennen, danach war von Super nicht mehr viel zu hören. Jüngst preschte der Herr des Elysées in Sachen Libyen vor, ließ seine Jets am Samstag als erste starten. Viel wird dieser Tage über die präsidentiale Großmannssucht diskutiert, ein Zusammenhang mit den "Présidentielles" 2012 hergestellt. Alles Humbug, sagt Dominique Moisi dem Londoner Guardian. Der Gründer des Französischen Instituts für Internationale Beziehungen (Illfri) hält die Vorgehensweise Sarkozys für die einzig richtige Option.

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12:10 Uhr: Zwei Militärstützpunkte im Osten von Tripolis sollen am Vormittag unter alliierten Beschuss geraten sein. Getroffen wurden die Stellungen der Luftabwehr in Ain Zara sowie ein Militärgelände im Viertel Al-Usta Milad. Neben diesem Militärgelände sei das Haus einer Familie getroffen worden. Mehrere Familienmitglieder seien ums Leben gekommen, sagte einer der Anwohner laut Spiegel Online.

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12:08 Uhr: Militärstratege Gerald Karner ist noch bis 13 Uhr im derStandard.at-Chat. Fragen? Stellen!

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11:27 Uhr: Der Nachrichtensender Al Arabija zitiert das libysche Staatsfernsehen, wonach Dänemark mit seiner Beteiligung an den Luftschlägen "den Islam auslöschen" wolle. Das Gaddafi-Sprachrohr spielt damit auf die Affäre um die umstrittenen Mohammed-Karikaturen an. Das kleine Königreich im Norden steht seither im Fokus islamistischer Extremisten, Gaddafis Regime bläst nun in das selbe Horn wie jene, die es zu bekämpfen stets vorgab. 

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11:16 Uhr: Die Londoner Daily Mail hat mehr Informationen zum abgestürzten US-Flugzeug. Ein US-Kommando, das zur Bergung der beiden abgesprungenen Piloten eilte, nahm demnach Dorfbewohner unter Beschuss. Die Libyer hätten die Amerikaner nur begrüßen wollen, heißt es. Einem Buben droht wegen seiner Wunden die Amputation eines Beins.

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11:07 Uhr: Anderes Land, anderes Thema, trotzdem einen Klick wert: Klassegeschichte aus Ägypten auf der FM4-Website.

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10:44 Uhr: In einem lesenswerten Kommentar auf Al Jazeera äußert die friedensbewegte US-Wissenschafterin Phyllis Bennis die Befürchtung, die internationalen Luftschläge könnten den "arabischen Frühling" eher gefährden als befügeln.

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10:10 Uhr: Das US-Fernsehen ABC hat ein Exklusivinterview mit Hillary Clinton:

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09:24 Uhr: Die Niederlande unterstützten ab sofort die internationale Libyen-Streitmacht mit sechs F-16-Kampfflugzeugen, einem Tankflugzeug sowie einem Minensuchboot. Insgesamt sollen rund 200 Angehörige von Luftwaffe und Marine der Niederlande an den NATO-Operationen teilnehmen. Die F-16 sollen vor allem Marineschiffe von NATO-Partnern im Mittelmeer beschützen. Sie können aber auch zur Durchsetzung der Flugverbotszone angefordert werden. Der Militäreinsatz diene dem Schutz der libyschen Bevölkerung vor Angriffen der Gaddafi-Truppen, betonte Rutte: "In Libyen werden unschuldige Bürger bombardiert. Es ist höchste Zeit. Bis hier hin und nicht weiter."

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Was in der Nacht geschah:

Trotz der Angriffe der internationalen Streitmacht gibt sich Gaddafi siegessicher. In einer in der vom staatlichen TV übertragenen Rede versprach er vor einer kleinen Schar jubelnder Anhänger, die Angreifer zurückzuschlagen. Sein Land sei "zum Kampf bereit", auch wenn er lange dauern werde. "Wir werden nicht aufgeben. Wir lassen uns nicht terrorisieren. Wir werden sie auf jeden Fall besiegen, auf kurz oder lang", sagte Gaddafi bei einer Rede in seiner am vergangenen Sonntag bei einem Luftangriff schwer beschädigten Kommandozentrale in Tripolis. Er forderte die islamischen Staaten auf, sich dem Kampf anzuschließen. "Alle muslimischen Armeen müssen sich an der Schlacht gegen die Kreuzfahrer beteiligen".

Nach Informationen der US-Regierung lässt er jedoch schon Optionen für einen möglichen Abgang ins Exil ausloten. Nach Angaben von US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton lässt Gaddafi bereits Möglichkeiten für eine Zukunft außer Landes prüfen. "Wir haben von Leuten aus seinem Umfeld gehört, die mit Menschen, die sie überall auf der Welt kennen, Kontakt aufnehmen", sagte sie dem US-Sender ABC. Dabei würden dann Fragen gestellt wie "Was machen wir? Wie kommen wir aus der Sache raus? Was passiert als nächstes?" Zwar habe sie keine Informationen, dass Gaddafi selbst entsprechende Kontakte aufgenommen habe, "aber ich weiß, dass Leute angeblich in seinem Namen die Fühler ausstrecken", sagte die Außenministerin.

Ban: Libyen hat erneut Waffenstillstand erklärt

Noch vor der ersten öffentlichen Rede Gaddafis seit einer Woche hatte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon erklärt, Libyen habe erneut einen Waffenstillstand angekündigt. Ban berichtete am Dienstagabend in Tunesien auf einer Pressekonferenz, der libysche Ministerpräsident Al-Baghdadi Ali al-Mahmoudi habe ihn angerufen und darüber informiert.

Nato übernimmt Führungsrolle

Unterdessen soll die NATO im weiteren Verlauf des Militäreinsatzes nun wohl doch eine Führungsrolle übernehmen. Nach Angaben des stellvertretendenden Nationalen Sicherheitsberaters der USA, Ben Rhodes, stimmen US-Präsident Barack Obama, sein französischer Kollege Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister David Cameron darin überein, "dass die NATO eine Schlüsselrolle in der Kommandostruktur spielen soll".

"Wir glauben, dass die NATO gewisse Kommando- und Kontrollfähigkeiten hat, die tatsächlich sehr nützlich sind, jetzt, da die Allianz voranschreitet, da wir in eine andere Phase eintreten", sagte auch der Sprecher des US-Außenministeriums am Dienstag in Washington. Welche Rolle die NATO genau haben werde, bleibe Gegenstand fortlaufender Diskussion, ergänzte er. US-Außenministerin Hillary Clinton kündigte einen raschen Kommandowechsel an. "Ob es bis Samstag geschieht oder nicht, hängt von der gemeinsamen Bewertung durch unsere militärischen Kommandanten mit den Alliierten und Partnern ab", sagte sie dem US-Sender ABC. Wer die Führungsrolle von den Amerikanern übernehmen werde, sei noch offen, aber die NATO werde klar eine Rolle an der Front haben.

NATO beginnt mit Marine-Einsatz

Nach langem Zögern begann die NATO am Dienstag mit einem Marine-Einsatz zur Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Waffenembargos gegen Libyen. Die deutsche Bundesregierung, die sich nicht aktiv an einem Militäreinsatz gegen Libyen beteiligen will, zog deshalb alle deutschen Kräfte aus den Bündnisoperationen im Mittelmeer ab.

Journalisten und Fotografen kamen frei

Ein Reporter des Senders berichtete von Artillerieangriffen der Regierungstruppen auf die Stadt Ajdabiya. Unterdessen kamen in der Nacht zum Mittwoch zwei von der libyschen Armee festgehaltene Journalisten der französischen Nachrichtenagentur AFP und ein amerikanischer Getty-Fotograf frei. Wie AFP weiter meldete, ist unter den Freigelassenen auch der deutsch-kolumbianische Fotograf Roberto Schmidt. Die drei Journalisten waren am Samstag im Osten Libyens von Soldaten verschleppt worden. Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen werden in Libyen noch vier weitere Journalisten des arabischen Senders Al-Jazeera festgehalten. (flog/flon/mka/derStandard.at, Reuters, APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1063
Franz Kohlegger
00
24.3.2011, 16:54
Kein Mensch regt sich auf, wenn der verlogene Westen die Resolution verdreht

"Nach Berichten des Fernsehsenders Al Arabija wurde bei Luftangriffen auf Ajdabiyah ein Anwesen von Machthaber Muammar Gaddafi getroffen"

Das hat zwar mit der Resolution ueberhaupt nichts zu tun (diese erlaubt nur die direkte Gefahr eines Angriffs auf Zivilisten) und ist somit illegal, aber Spass hat es gemacht, und das ist das wichtigste.

Jeder der ein Gaddafi-Bild unter dem Bett hat ist eine potentielle Gefahr und muss deshalb erschossen werden. Das Anwesen von Gaddafi gehoert dazu. Dass es sich um Zivilisten handelt ist in diesem Zusammenhang unwichtig.

Der verlogene Westen hat NICHT den Auftrag Zivilisten zu schonen. Sie koennen soviele Zivilisten umbringen wie sie wollen um die Zivilisten zu retten.

"Fucking for Virginity"

schau, schau
00
24.3.2011, 11:00
gaddafi gibt sich kampfbereit

ich hol mir jetzt gaddafis schirm! http://tinyurl.com/4z7b24e

Martin Müller10
 
21
24.3.2011, 08:09
Wir lesen jetzt eine lange Liste was alles zerstört wurde

Hat sich einer der großen Strategen überlegt was man aufbauen könnte??

King of Cowards
00
24.3.2011, 07:53
die internationalen Luftschläge könnten den "arabischen Frühling" eher gefährden als befügeln.

Ich finde, ein Luftschlag beflügelt enorm. Sonst könnten auch keine Vögel fliegen.

Schmäh-Olé!

Cpt. Bligh
00
24.3.2011, 08:09
no-fly-zone

wird für alle vögel gelten

Franz Kohlegger
52
24.3.2011, 07:34
Amis wollen nicht Krieg fuehren? Seit wann?

Die Republikaner wollen weniger ausgeben. Obama will weiter bombardieren.

"Allein die bisher auf libysche Ziele abgeschossenen Tomahawk-Raketen haben einen Wert in dreistelliger Millionenhöhe. Mit dieser Ausgabe habe sich das von hohen Staatsschulden geplagte Land übernommen, sagte der republikanische Abgeordnete Ron Paul aus Texas."

Bei Bush habe sie es nicht gesagt. Das kann folgende Gruende haben:

1. Neid am "Erfolg", dass Obama das Spiel spielt
2. Echte Sorge ums Geld (typisch Republikaner)
3. Haetten es auch Bush sagen wollen - durften nicht
4. Wollen nicht, dass die neuen Auftraege an ihren Freunden vorbeigehen

Auf jeden Fall ist das lustig. Ich tippe auf 4

Funk1
00
24.3.2011, 07:31
ist das jetzt eigenlich eine schlechte nachricht

für die freunde des führeres gaddafi hier im forum, dass die lybische luftwaffe zerstört wurde?

Killer Bunny
12
24.3.2011, 06:53

Was ja viele nicht wissen: Unser geliebter Diktator ist wie Leonardo ein Multitalent gewesen. Neben der ausgezeichneten strategischen Aufstellung und Ausrüstung der Flugabwehr, hat er auch ein Auto konstruiert. Ob das Navi mit der beruhigenden Stimme von Gaddafi ausgestattet wurde, konnte noch nicht betätigt werden. "Rocket" heißt das Ding - da würde sein eigentlicher Wunsch wohl substituiert.
Libyscher Staatschef als Auto-Designer
Gaddafi stellt "Auto der Zukunft" vor
http://www.spiegel.de/auto/aktu... 19,00.html

Annapurna
00
24.3.2011, 08:34
Soll er sich derstessen mit dem Kübel. :oD

Timagoras
 
01
24.3.2011, 08:29

vielleicht hätte er beim dichten und philosophieren bleiben sollen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/li... .1074975-2

;o)

tigermuecke
00
24.3.2011, 09:11
Das grüne Buch

Hier die englische Version:

http://www.reocities.com/Athens/87... readgb.htm

Killer Bunny
11
24.3.2011, 08:48

Danke, sollte jeder gelesen haben. "Mein Krampf II" -wenn man so will.

Franz Kohlegger
03
24.3.2011, 07:19
Gaddafi immer fuer die Zukunft des Landes

Das Auto gefaellt mir. Speziell wie die hinteren Tueren aufklappen: http://www.spiegel.de/fotostrec... 87-3.html#

Auch hat der Fahrer ein gutes Cockpit, das ihn vom Front-Passagier absetzt. Die Motorisierung mit 230PS ist eher gering, aber es soll ja auch kein Sportwagen sondern ein Familienauto sein.

Vier Millionen Entwicklungskosten (2 Millionen pro Protptyp) sind sehr gering.

Mir gefaellt das Auto, obwohl mir das Heck zu Boot-aehnlich ist.

Wenn Gaddafi das Auto wirklich wie geplant in Libyen (!) bauen wird, dann hat er seiner Wirtschaft einen neuen Bereich erschaffen.

Dagmar Rehak Wien
 
00
24.3.2011, 14:49

Mir gefällt es auch, und mein Sohn will eines haben, und zwar in Schwarz.
Ich bin ja auch diktatorisch veranlagt und habe auch ein Auto gebaut (allerdings noch nicht in echt); das schaut allerdings ganz anders aus. Aber die Kreativität meines Freundes Muammar gefällt mir.

Zweiflers
00
24.3.2011, 12:50
Ob der Herr Mugabe ein Auto bestellen wird ?

Warten wir mal den Ausgang des Krieges ab.

Killer Bunny
11
24.3.2011, 08:31

Das einzige was der Gaddafi in Libyen noch bauen wird, ist eventuell ein Loch.

Franz Kohlegger
00
24.3.2011, 17:00
Einfache Hirne, komplizierte Worte so wie "Loch"

Wie haben sie bei so sehr "einfachen" Anworten so viele "Follower"? Ha? Das ist wie die englische SUN Zeitung.

Wenn sie "GO Gaddafuck" schreiben vergroessert sich die Lersermenge.

Killer Bunny
00
25.3.2011, 09:18

Manchmal liegt in der Kürze die Würze. Ihre Groschenromane scheinen halt für die Katz' zu sein.

jolo -
03
24.3.2011, 07:03

The große Führer des libyschen Volkes entwirft ein Auto, dass so um die zwei Millionen Euro kosten soll. Wenn das nicht sowas von absurd ist ! Aber vielleicht hatte er ja geplant, jedem seiner Bürger ein solches zu schenken, wer weiss.

Killer Bunny
00
24.3.2011, 07:33

50.000 Euro hätte es in Serie kosten sollen.

Killer Bunny
02
24.3.2011, 07:24

Der erschwingliche Volkswagen für Diktatoren und ihre Familien.

KhalilG
 
00
24.3.2011, 07:33

sieht man an den bildern wie afrikanische potentaten den wagen bewundern.

Killer Bunny
00
24.3.2011, 07:57

Wie daneben er war zeigt, dass er von dem Wagen bei einem Verkaufspreis von 50.000 Euro eine Tagesproduktion von 500 Einheiten erreichen wollte. Das wäre die Hälfte von der E Serie von Mercedes weltweit.

Dr.Winter - Institut für angewandte Psychatrie
45
24.3.2011, 02:24
Haben die Flugzeuge eigentlich noch Garantie,

oder fällt das bereits unter Gewährleistung?

Zukünftig sollten Staaten der III. Welt eine Klausel aufnehmen: Wenn die gekauften Produkte vom Käufer zerstört werden, werden sie ersetzt.

Wenn ich mir eine Waschmaschine bei Obi kauf und Obi macht mir die Waschmaschine kaputt, muß Obi mir die Waschmaschine ersetzten.
So einfach ist das.

trestigres
 
01
24.3.2011, 09:27
Nun, der grösste Waffenlieferant Gaddafis - Russland - macht ja nichts kaputt und hat bereits einen Reparaturauftrag in Milliardenhöhe in der Tasche.

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