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Foto: Hans Snoek/www.pixelio.de
Am Nationalen Institut für Agrarforschung in Frankreich sei nachgewiesen worden, dass Bisphenol A über die Haut aufgenommen wird.
Wien - Aus Babyfläschchen ist die Industriechemikalie Bishpenol A (BPA) schon verbannt. Die hormonähnlich wirkende Substanz, deren Risikopotenzial weitgehend unklar ist, findet sich dafür aber sonst in vielen Gegenständen des täglichen Lebens, auch dort, wo man sie gar nicht vermutet: Der "Konsument" hat Kassabons von zwölf heimischen Lebensmittelgeschäften getestet, mit dem Ergebnis: Alle enthielten BPA.
Bisphenol A wird vom deutschen Umweltbundesamt als "Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen" bezeichnet. Viele damit hergestellte Alltagsprodukte kommen mit Lebensmitteln in Kontakt, zum Beispiel Trinkbecher, Plastikgeschirr, Wasserkocher, aber auch die Innenbeschichtung von Getränke- und Konservendosen. Den Großteil der Substanz nimmt der Mensch deswegen mit der Nahrung auf.
Ausgangsprodukt für Kunststoffherstellung
Die Chemikalie, die aus Ausgangprodukt für die Herstellung von stabilen Kunststoffen und Kunstharzen verwendet wird, ist auch ein Zusatzstoff bei der Beschichtung von Thermopapier für Kassazettel. BPA ist hier chemisch nicht gebunden und wird daher leichter freigesetzt. "Verkaufspersonal wie Konsumenten kommen tagtäglich damit in Berührung", schreibt das Magazin.
Die Konsumentenschützer zitieren Studien des Kantonalen Labors Zürich, dass sich beim Hantieren mit Kassabons BPA in geringen Mengen auf der Haut ablagert, weniger bei trockenen, mehr bei schweißigen oder eingecremten Fingern. Am Nationalen Institut für Agrarforschung in Frankreich sei nachgewiesen worden, dass die Chemikalie über die Haut aufgenommen wird.
Unklares Risiko
Wie viel BPA über Kassazettel in den menschlichen Körper gelangt, ist unklar. Selbst bei ständigem Hantieren würden Wissenschafter keine Gefahr sehen. "Was Langzeiteffekte, aber auch was die Dosis anlangt, bei der Wirkungen auf den menschlichen Organismus auftreten, tappt die Wissenschaft nach wie vor im Dunkeln", meinen aber die "Konsument"-Autoren. Sie empfehlen Vorsorge: Wer längere Zeit mit Quittungen hantiert hat, sollte gründlich Händewaschen.
Außerdem fordern die Konsumentenschützer den Umstieg auf Bisphenol A-freies Papier. Das sei derzeit deutlich teurer. Bei der Handelskette Spar würden die Kassen trotzdem seit Anfang des Jahres umgestellt. Rewe (Merkur, Billa, Penny) habe in Deutschland schon gewechselt, in Österreich spreche man noch mit dem Lieferanten. Hofer sei auf der Suche nach Alternativen. Die Wiener Bäckerei Felber hingegen schickte eine Stellungnahme, in welcher der Europäische Verband der Thermopapierhersteller die "Sicherheit von Thermopapieren" bekräftigte.
Über die Gefährlichkeit oder Harmlosigkeit von BPA wird in der Fachwelt heftig gestritten. Der "Konsument" zitierte dazu Hans-Peter Hutter vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien, wonach aufgrund der hormonähnlichen Wirkung "die Zahl der Prostata- und Brustkrebserkrankungen steigen" könne. (APA)
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hier liegt die größer Gefahr, ausgenommen vielleicht für Kassiererinnen...
Früher waren die Kassazettel mit richtigem Farbband gedruckt.
Da hielten sie auch recht lange und verblassten so gut wie nicht.
Das Thermopapier aber verblasst sehr stark.
Ich habe den Verdacht dass das gewollt ist damit man nach einem Jahr den Zettel nicht mehr für Reklamationen oder Garantieansprüche verwenden kann.
momentaner stand der forschung: als einzelsubstanz konnte eine negative wirkung auch über jahre hinweg nicht nachgewiesen werden (bisphenol a gibt es seit ca. 1950), jedoch könnte mit anderen endokrin wirksamen stoffen eine wirkung auftreten, die in den einzelstoffen nicht gegeben ist (kombinationswirkung, ähnlich der mischungstoxizität), das wird derzeit untersucht.
In der Biologie beschreibt der Begriff Unfruchtbarkeit die Zeugungs- und Empfängnisunfähigkeit.[4] Fachsprachlich werden hier die Begriffe Sterilität (bei männlichen Wesen) oder Infertilität (bei weiblichen W.) gebraucht. In der Humanmedizin gilt ein Paar als steril, wenn trotz bestehenden Kinderwunsches nach mindestens einem Jahr regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne Empfängnis verhütende Maßnahmen keine Empfängnis eintritt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Unfr... chtbarkeit
Gibt es für Abkürungen nicht eigene Pluralbildungsregeln ?
Man sagt ja auch nciht LKWen oder PC sondern PC's, mehr fällt mir spontan nicht ein.
Dazu sagt die Duden-Grammatik:
Abkürzungen, die auch als solche gesprochen werden, bleiben im Singular oft ohne Beugungsendung.
des Pkw (auch: des Pkws )
des EKG (auch: des EKGs )
Im Plural ist die Beugung häufiger, besonders bei den weiblichen Abkürzungen, weil bei ihnen der Artikel im Singular und Plural gleich lautet.
die Lkws, neben: die Lkw (weil im Singular: der Lkw)
die GmbHs, selten: die GmbH (weil der Singular gleich lautet: die GmbH)
Was man nicht alles findet wenn man sucht.
Da ich eh schon weiß, was die Stange Marlboro beim Trafikanten kostet, lass ich mir den Zettel nie geben. Und beim Billa, mit den zwei Sackerln voll mit Fusel und Schweinsbraten aufm Arm, da lass ich ihn auch meistens liegen.
Gottseidank, wenn ich mir vorstell, welchen Gesundheitsrisiken ich beinah ausgesetzt wäre...
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